Ich denke, man sollte zunächst einmal klarstellen, mit was für einem Fotoapparat und Blitzgerät man die Fotos machen möchte.
Bei vielen der einfacheren Kameras gibt es einen eingebauten Blitz, der dicht an der Optik liegt und sein Licht ganz direkt und geradeaus zu seinem auszuleuchtenden Objekt schickt (hierbei kommt es auch oft zu dem „rote Augen-Effekt“). Möchte man nun eine Nahaufnahme machen, kann sich jeder vorstellen, dass die geballte Lichtladung schnell zu viel wird. Gerade dann, wenn ein Blitz für eine gute Ausleuchtung gebraucht wird, ist es ja eigentlich vom Umgebungslicht eher dunkel, ergo die Pupillen weiter geöffnet. Dosi geht dicht an die Katze heran, richtet die Kamera ein, Miez schaut interessiert - FLASH!
Das kann schnell zu viel und unangenehm sein. Ob es so schädlich wie in dem einen Link beschrieben werden kann, das weiß ich nicht zu sagen, verweise nur auf den unten eingestellten Link.
Bei anderen Kameras gibt es die Möglichkeit eines Aufsteckblitzes. Wenn dieser nun gegen die Decke, an eine Seitenwand, oder einfach gegen die eingebaute Reflektorkarte gerichtet werden kann, dann verteilt sich das Blitzlicht gleich ganz anders im Raum, wird gestreut. Dieses Blitzlicht ist immer noch sehr, sehr hell und stark, aber nicht so geradlinig, wie das fest verbaute Blitzlicht in oben beschrieben Kameras (rote Augen kommen eigentlich nicht vor). Aber auch hier wird sich eine Katze unter Umständen gestört, oder irritiert fühlen. Vielleicht jedoch nicht so sehr, wie in oben beschriebener erster Variante.
Zum Thema Schädigung habe ich folgenden Link gefunden (es geht hier zwar um Menschenbabyaugen, aber unsere Miezen sind uns ja auch wichtig):
https://www.mimikama.at/allgemein/e...icht-nur-ein-gercht-das-sich-schon-lange-hlt/
Meine Empfehlung wäre nun: Fotografieren mit Blitzlicht ist okay, wenn man die richtige technische Ausstattung hat und sie einzusetzen weiß. Ansonsten lieber alle Lampen an im Haushalt, mit deren Kunstlicht arbeiten (evtl. ASA hoch) und auf das zusätzliche Blitzen verzichten.