Ich wollte eigtl nichts mehr schreiben, aber aufgrund deines versöhnenden Beitrags, liebe Frigida, will ich es doch noch einmal versuchen. Danke dafür.
Zu den beiden Kullerkatern: Mama und Papa sind bekannt, weil die Besitzerin mit ihrer Katze und den Kitten ins Tierheim gefahren ist weil sie die Vermittlung selbst nicht stemmen konnte. Ja, die Kätzin war nicht kastriert. Ja, sie bereut es mittlerweile. Woher ich das weiß? Kommt gleich.
Jedenfalls wandte sie sich ans Tierheim und hat dort gegen eine Gebühr die beiden Knirpse in die Vermittlung gegeben. Auch hat sie auf Anraten einer Tierheim-MA (eine ehem. Schulfreundin meines Partners) die Katze vom Tierheim-Arzt kastrieren lassen, wieder gegen eine Gebühr.
Da mein Freund vor unserem Urlaub schon mit seiner guten Freundin darüber gesprochen hat, dass wir gerne 2 kleine Kätzchen hätten, hat sie sich daraufhin an ihn gewandt. Das war, als ich mit Malaria im KH lag und es leider schon absehbar war, dass es mit Fleckerls Kuhkätzchen nichts mehr wird, da es leider zu scheu zum Fangen war. Ich war damals nicht ansprechbar, da ich bei 42° Fieber mit Halluzinationen in Windhoek im KH lag. Also hat mein Freund alleine zugesagt. Als ich wieder ansprechbar war, hat er mich dann davon in Kenntnis gesetzt und mir die Bilder von den Zwergen gezeigt, die er von seiner Freundin erhalten hatte. Damals waren sie 9 Wochen alt und im Tierheim zeitweise mit der Mama untergebracht bis sie in die Vermittlung gehen konnten. Zurück in Deutschland musste ich noch eine Woche bei den Eltern meines Freundes bleiben, weil ich dank der Malaria zu schwach war, um die Fahrt nach Stuttgart gut zu überstehen. Mein Freund ist dann losgefahren und hat die beiden mit 11 Wochen vom Tierheim abgeholt. Ja, 12 Wochen wären besser gewesen, aber die Mama war ganz unglücklich im Tierheim (warum sie mit den Kitten da war, möchte ich auf Rücksicht auf die Besitzerin hier nicht schreiben, aber das ist was Psychisches) und die beiden dicken wollten von ihr anscheinend eh nichts mehr wissen und sind lieber zusammen auf Erkundungstour gegangen. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber so wie ich die beiden kennengelernt hab und so wie ein Freund von seiner Schulfreundin spricht, bin ich mir sicher, dass sie nicht gelogen hat. Sie bekamen dann trotzdem am Anfang noch Muttermilchersatz unters Futter gemischt, da ich hier vorsichtig sein wollte.
Nun, woher weiß ich, dass es der Besitzerin leid tut, dass ihr Linchen werfen musste? Ich hab mich dann letzte Woche mit der Schulfreundin in Verbindung gesetzt und gefragt, ob es okay wäre, wenn sie mal bei der Besitzerin nachfragt, ob wir Nummern tauschen wollen, damit ich ihr ab und an mal Bilder von den Knirpsen schicken kann. Hat sie dann gemacht und die Besitzerin, nennen wir sie Fräulein Schmidt (fiktiver Name), hat sich riesig über das Angebot gefreut und unsere Nummern wurden ausgetauscht.
Nun tauschen wir uns seit einer Woche per Whatsapp miteinander aus und ich versuche ihr, so gut es geht, auf die liebe und verständnisvolle Art, zu zeigen, woran es Linchen mangelt. Sie ist eine ganz liebe und nette Frau und hat einfach aus Unwissenheit so gehandelt wie sie gehandelt hat. Nun ist Linchen ja kastriert, aber Mitte August sind wir wieder in der Heimat meines Freundes und da wollen Fräulein Schmidt und ich zusammen ins Tierheim fahren, um für Linchen einen Katzenkumpel zu suchen.
Worauf ich hinauswill ist, dass das mit Sicherheit nicht so gut geklappt hätte, wenn ich Fräulein Schmidt, gleich von allen Seiten angepiekt hätte, dass sie alles falsch macht. Und mittlerweile liest sich das für mich hier im Forum so. Wenn sich jemand neu anmeldet und nicht gerade so ein dickes Fell hat, dann stellt er hier seine Schätzchen vor, freut sich wie Bolle darüber und alles was er liest, ist von 10 Seiten gleichzeitig "na woher sind die denn nun? Hoffentlich nicht der Vermehrer? Das wäre schlimm! Und sowas geht gar nicht!" - sowas wie bei Claudia, dass sie mehr Fotos sehen will, tritt dabei ganz weit in den Hintergrund. Der Neuankömmling steht also direkt mit dem Rücken an die Wand und weiß nicht wie ihm geschieht.
Wäre es nicht klüger - für das Forum und um den Neuankömmling aufzuklären - erstmal Glückwünsche auszusprechen und eine Beziehung aufzubauen, willkommen zu heißen und ihm zu zeigen, dass er hier richtig ist? Dann kann die Frage nach der Herkunft ja immer noch kommen, aber ganz ehrlich? Selbst wenn die Knirpse vom Vermehrer sind, dann ist das Kind doch längst in den Brunnen gefallen und da wäre es doch viel sinnvoller, zwar zu sagen, dass der Start nicht optimal lief, aber dem Neuankömmling eine Hand zu reichen und zu sagen "Mensch, du wusstest das nicht, aber wir helfen dir, damit du in Zukunft gewappnet bist".
Weil so wie es hier in diesem Thread läuft - wäre das bei mir damals so gelaufen, als ich mich angemeldet habe, wäre ich direkt wieder weg gewesen. Und ich hätte mir gedacht "Mensch, die sind doch alle bekloppt im Kopf". Und dann hätte ich mit 100%iger Sicherheit NICHT dazugelernt, dass Vermehrer blöd sind. Dann hätte ich gedacht, dass alle die besonders viel Wert auf Tierschutz und Züchter legen, engstirnig sind und ich da nicht dazugehören möchte.
So, jetzt kennt ihr mein Problem und warum ich so ausgetickt bin. Und weshalb die Sache mit Julia? Weil ich finde, dass Yodetta und Miezenvogel an der richtigen Stelle den Kopf eingeschaltet haben und dann "totgetrampelt" wurden. Das fällt in die gleiche Kategorie wie das oben beschriebene "Neuankömmlinge empfangen". Mit der einzigen Ausnahme, dass die beiden ein dickes Fell haben und nicht weglaufen. Aber früher oder später ist man auch als alteingesessene Forine nicht mehr dagegen gewappnet und ich würde es wahnsinnig schade finden, wenn durch sowas Menschen wie Gabi und Melanie das Forum verlassen würden.