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Mäuse versenken
So, ich bins mal wieder, Baby.
Also, meine Familie ist ja nicht gerade wesensfest. Was die sich gleich aufregen wegen - wie heißt das Wort noch - Allergie oder so
ähnlich!
Die Doris schaut im 10-Minuten-Takt den Arm vom Kurzen an. Als ob der so besonders wäre, ich habe ihn gleich mal richtig
gekratzt! Jetzt freut sich die Doris, weil man "nix" sieht!
Tierschutz, muß ich eben das nächste Mal schärfer ran.
Jedenfalls - und das ist anscheinend das Wichtigste - die Quaddeln vom Kleinen kamen nicht von mir! Also bitte, ich bin
blütenweiß und sauber! Wirklich!
Um meine hypernervöse Familie abzulenken, habe ich mir ein neues Spiel ausgedacht!
Ich habe ja eine Lieblingsmaus. Die ist braun und die Doris meint, sie wird es nicht mehr lange machen.
Egal, ich spiele ein wenig mit der Maus und der Doris. Dann trage ich die Maus die Treppe hoch ins Schlafzimmer und
versenke sie unter dem Bett. Ich mache das immer so, denn jetzt muß die Doris oder der Kurze ran und die Maus wieder unter
dem Bett rausfischen. Der Spalt ist nämlich viel zu eng für mich, ich kann da leider gar nix tun, seufz.
Ich arme Katze kann nur davor sitzen und jämmerliche Töne von mir geben.
Am liebsten ist es mir, wenn ich es schaffe, die Maus ganz hinten zu versenken, dann muß die Doris die Matratze hochheben.
Und dann glauben die Beiden, sie können mich überlisten, hihi. Die gehen immer wieder mit der Maus die Treppe runter und ich
tu ihnen den Gefallen und gehe mit, spiele ein wenig und trage meine Beute wieder hoch und versenke sie wieder.
Ach, ist das ein schönes Spiel! Nach dem 20. Mal ungefähr habe ich aufgehört zu zählen. Jetzt streiten die sich schon, wer hoch
muß um die Maus rauszufischen. Na ja, bald kommt ja der Große heim, der darf dann auch mal mitspielen!
Liebe Grüße
Euer Baby