Immer schön flauschig bleiben.
Allergie ist nicht gleich Allergie und Katze ist nicht gleich Katze.
Wenn überhaupt, dann solltest du dich auf DEINE Katze testen lassen und nicht auf irgendwelche Musterallergene aus dem Pharmalabor.
Ich habe selbst mit einer Katzenallergie zu kämpfen. Gelegendlich habe ich sogar allergisches Asthma.
Aber!!
1. Die Beschwerden sind mit den Jahren rückläufig, da sich der Körper an die Katzen gewöhnt. Anfangs musste ich mich mehrmals täglich mit einem Sabutamol-Inhalator behandeln, heute komme ich mit der unregelmäßigen Einnahme von Cetirizin (rezeptfrei in jeder Apotheke) aus und sprühe nur noch im Notfall.
Selbst gegenüber dem Hund einer Freundin bin ich inzwischen symptomfrei - früher bekam ich schon dicke Augen wenn ich den Hund nur gesehen habe.
2. Allergie ist Kopfsache. Wer den ganzen Tag mit großem Mimimi durch's Leben rennt und ängstlich vor jedem Allergen wegrennt, macht die Sache nur schlimmer.
Meine HNO-Ärztin hat mir ne Hypersensibilisierung vorgeschlagen. Die Idee fand ich gut und hab mir daraufhin ne dritte Katze besorgt. Ob ich mir nun täglich ne Allergen-Spritze geben lasse, oder das Allergen mit nachhause nehme und regelmäßig füttere, macht für mich objektiv betrachtet keinen Unterschied.
Seit dem habe ich die gute Frau nicht mehr aufgesucht - mir geht es besser denn je.
3. Es gibt Heilung.
Gegen Allergien sind mittlerweile genug Therapien vorhanden und eine davon hilft garantiert. Ob Hypersensibilisierung, Magnetresonanztherapie oder Akkupunktur - irgendwas hilft immer. Sowas zahlt zwar oft nicht die Krankenkasse, aber lieber investiere ich wenige hundert Euro in meine Gesundheit bevor ich mich von meinen Lieblingen trenne. Zumal solche Therapien auch gegen Allergien helfen, die man weniger leicht beeinflussen kann.
4. Allergien kommen wieder
Ich hatte jahrelang immer ne Katze und nur geringe Allergiesymptome. Irgendwann zog ich zuhause aus und hab die Katze dortgelassen damit meine Mutter nicht so alleine ist.
Seit dem bin ich erst richtig allergisch und reagiere auf alles was 4 Beine hat.
3 Jahre später verspürte ich den Wunsch nach einer eigenen Katze und holte mir zwei dieser wuscheligen Fellnasen. Es dauerte keine 2 Tage und mir ging es richtig dreckig. Ich brauchte 6 Wochen um wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen.
Seit dem geht's mir wieder gut. 8)
5. Viele Rassen sind weniger allergenbelastet als Hauskatzen.
Mit Hauskatzen kann ich keine 5min zusammen in einem Raum sitzen. Bei allen Waldkatzen sowie BKH zeige ich nahezu keine allergische Reaktion.