Hallo an alle,
ich habe mich bei euch angemeldet, weil das Forum mich sofort angesprochen hat. Habe auch schon ganz fleißig hier gelesen und festgestellt, dass hier ware ,,Katzen-Kenner" sind.

Nun möchte ich auch etwas preisgeben und zwar meine Geschichte mit Katzen.
Bereits als ich auf die Welt kam, waren Katzen da

Es waren 2 Perserkatzen. Eine weiße namens Misery (Misi genannt).
Der zweite war braun und hieß Garfield.
Diese beiden Katzen haben mein Leben von Anfang an begleitet.
Sie waren immer für mich da, wenn es wieder Stress zu Hause gab. Oder wenn ich mal alleine war. Wie ich älter wurde, wusste ich aber auch, dass meine Katzen auch älter werden. Das fand ich schon als Kind ziemlich traurig und ich hatte so sehr Angst vor dem Tag, wenn sie nicht mehr da sein würden.
Irgendwann war es dann auch soweit.
Ich kam nach Hause und schaute wie immer nach meiner Misi. Ich war glaub ich 13 oder so.
Sie lag unter dem Bett. Ich wollte sie streicheln und bei mir haben. Ich rief sie also, aber sie reagierte nicht. ich berührte sie aber es tat sich immer noch nix.
Ich fing an sie zu schütteln. Sie wachte auf und fauchte mich an.
*schock*
In den 13 Jahren hatte sie kein einziges Mal gefaucht, wir dachten schon, dass sie gar nicht weiß, dass sie das kann.
Naja ich rief sofort meine Mutter, die auch nicht lange fackelte und mit ihr zum
Tierarzt fuhr.
Ich wartete zu Hause angsterfüllt.
Irgendwann kamen sie wieder- allerdings ohne Katze!
Ich weinte tagelang und war fertig mit den nerven.
Sie hatte wohl Tumore gehabt und musste sofort eingeshläfert werden.
Meine Welt ging unter.
Garfield merkte sofort, dass sie fehlte und schrie Tag und Nacht. Er schlief nicht mehr, er suchte und suchte die ganze Zeit über. Es half mir leider nicht wirklich, mal nicht an Misi zu denken.
Keine zwei Wochen später kam ich nach Hause und die ganze Wohnung (die komplett weiß gefliest war) war voller Blutspuren.
Die zwei-Etagen-Wohnung sah aus wie nach einem Massaker.
Ich verfolgte die Tatzen-Spuren bis ich meinen Garfield auffand. Sein ganzer Fuß war aufgebissen. Ich rief sofort meine Ma an, die schnell nach Hause kam. Sofort fuhr sie mit ihm zum
Tierarzt. Ich hatte wieder so Angst, dass sie ohne ihn wiederkommen würde.
Sie kam wieder aber hatte ihn dabei.
Allerdings nur noch mit drei Beinen.
Das ich nicht umgekippt bin, verwundert mich bis heute.
Er hatte einen Tumor im Fuß bekommen.
Ca. ein Jahr lebte er noch glücklich bei uns und musste letztendlich eingeschläfert werden, da der tumor gestreut hatte.
Sie kamen wieder mit der eingeschläferten Katzen um sie im Garten zu begraben. Ich saß stundenlang bei meiner toten Katze und streichelt ihn stundenlang. Die Beerdigung war das schlimmste.
Auf dem Reiterhof auf dem ich damals noch war gab es auch eine Katze. Sie hieß Luna. Ich liebte sie und sie liebte mich

Sie war zudem noch trächtig und stand kurz vor der Geburt.
Eines Tages sah man dass die Fruchtblase geplatzt war und ich brachte sie an ihren Lieblingsplatz, damit sie da in Ruhe ihre Babys bekommen kann.
Doch das passte ihr nicht. Sie kletterte die Wand hinauf, schlüpfte dort durch ein Loch, landete in einem der Pferdeställe und rannte einmal um den Hof um dann miauend neben mir zu stehen.
Ich brachte sie wieder dorthin. Das Spiel ging so 3-4 Mal. Bis ich entschloss bei ihr zu bleiben. Und siehe da -> Katze glücklich und gebärte.
Das war der schönste Augenblick in meinem Leben.
Ich ohne Katzen = funktioniert nicht :-o
Meine Mama ist genauso ein Katzen-Wahnsinniger wie ich.
So dauerte es nicht lange bis wir wieder Katzen hatten.
Eine Main-Coon-Katze namens ,,Bogys Cats Kiowa" und einen zu klein geratenden Perserkater namens ,,Garfield" (mal wieder

)
Aber da ich inzwischen bei meinem Freund im Elternhaus lebe, der zuvor auch schon eine Katze hatte (bzw. seine Eltern), brauchte ich wieder Stubentiger. OHNE GEHT ES DEFINITIV NICHT
Nach langem Überreden wollten wir uns ein Baby-Kätzchen holen.
Wir fuhren zu der Person hin, die welche für uns hatte.
Wir kamen in die Wohnung rein und da kamen uns zwei schwarze ,,MINI-Kätzchen" entgegen. Ganz niedliche Mäuse

Aber dann kam die Schönheit pur rein *sabber*
Dies ist Shy, der Onkel der beiden Kleinen.
Ich war soweit hin un weg und schaute mein Freund vielsagend an.
hehe
So namen wir Shy und Shaya mit.
Ca. 2 Wochen später rief ich die ehemalige Besitzerin an um ihr zu erzählen wie es unseren Kleinen geht. Ich fragte sie, ob es das Brüderchen noch gibt von der Shaya. Sie antwortete ja und ich konnte nicht anders. Ich sagte nur noch zu meinem Freund: Schatz, ich hole jetzt das Dritte.

Er leicht schockiert: ok?
naja ich fuhr los und nun ist Baghira wieder bei seiner Familie:O
Hatte sowieso ein schechtes Gewissen ihn da allein gelassen zu haben.
Allerdings ist der Große ein Freigänger-Kätzchen, was mir ja so nicht ganz passt, da ich immer so angst habe, dass was passiert, besonders weil wir an so einer stark befahrenen Straße wohnen.
Da er aber darauf bestand rauszugehen, musste ich ihn wohl oder übel lassen. 2 Wochen später riefen Nachbarn an: Er wurde angefahren.
Wir fuhren in Windeseile in eine Tierklinik. Ich habe nicht ufhören können zu weinen. er miaute nicht mehr- er schreite lediglich. Ich war fertig und voll mit blut.
Er musste ca. eine woche in der tierklinik bleiben und da kam dann das nächste was blutete- das Portemonnaie

Ohm gehts ganz gut -freu-
anfangs war es halt nur doof, als er wieder hier hin kam, da haben die babys ihn nicht erkannt ~_~
aber das legte sich schnell.
Und da wir ja anscheinend eine Pechsträhne haben, liegt der Verdacht auf, dass mein Freund jetzt auch noch allergisch reagiert. Ich hoffe, dass kriegen wir in den Griff, weil ich mit Sicherheit nicht von meinen Schätzchen trennen werden kann.
Ich hoffe es war nicht zu langweilig zu lesen.
Werde euch auf den laufenden halten
