Sodale, dies wird mein erster Tagebucheintrag. Hier wollte ich euch ein bisschen von Romeo's Einzug und dem ersten Monat bei uns erzählen.
Romeo wurde im Frühjahr 2004 geboren und ist ein Schmusekater.
Bei den Samtpfoten habe ich einen Beitrag gesehen, wo Romeo und sein Kumpel Teddy ein Zuhause suchten. Erst lebten sie bei einer alten Dame, dann starb diese und sie landeten bei einem Ehepaar, welches sich aber eine gewisse Zeit später trennte. So wurden sie schon wieder rumgeschoben. Erst hieß es nur zusammen, aber dann doch getrennt, da der Teddy viel zu gestresst war.
Ich hatte nur geschrieben, dass ich den Romeo vom Fleck weg nehmen würde. Natürlich war mir klar, dass das irgendwie nicht klappen würde. Aber im Inneren wünscht man sich doch, dass Wünsche in Erfüllung gehen.
Der Kontakt wurde hergestellt. Allerdings war der Kater auf einer Pflegestelle im Allgäu. Ohjeee, dachte ich, das wäre der Genickschuss, aber durch eine Fahrgemeinschaft fand Romeo seinen Weg hierhin.
Der rote freche Kerl ließ schon zu Beginn schon den großen Kater raushängen.
Prinzi hat gemerkt, dass er Respekt vor ihm haben muss. Mit Carlo näselt er schon und Evita ist ihm nicht geheuer. Manchmal kuscht er sogar vor ihr! *g*
Mittlerweile habe sich die beiden Jungs an ihn gewöhnt. Okay, Prinz hat oft seine dollen 5 Minuten und da kann es sein, dass Romeo mal im Weg ist, aber sonst ist alles okay zwischen den beiden. Mit Carlo versteht es sich prächtig. Es wird oft "genäselt" und einmal haben wir Romeo dabei erwischt, wie er ganz kurz Carlo geputzt hat. Wir staunten nicht schlecht, als wir das sahen.
Mit Evita wird er zur Zeit nicht ganz grün. Oft wird er angeknurrt und gefaucht (jaja, Evita kann manchmal eine richtige Zicke sein).
Sein Territorium hat er mittlerweile vergrößert, jetzt scheint der Keller nur noch interessant zu sein, wenn die Dosenöffner da sind. Sein Lieblingsplätzchen ist die Couch oder auch mal der Schoß von einem der Dosis.
Oft denke ich mir, es geht ihm zu gut, wenn man sieht, wie er so da liegt. Seinen Spitznamen hat er weg - "Pascha" oder "Macho". Bei der Nennung maunzte er sogar, also kann es ja nicht so verkehrt sein. Wenn man ihn manchal so liegen sieht, dann kann man verstehen, warum wir ihn so nennen.
Oft sieht man ihn die Bude flitzen und die Spielzeugmaus jagen. Es ist eine wahre Freude, ihn so glücklich zu sehen.