Am Liebsten würde ich Chili sofort mit nach Hause nehmen...
Aber ich weiß, dass das nicht geht. Das ständige Hinausfahren zur Katzenhilfe zerrt einerseits etwas an meinen Nerven, andererseits freue ich mich stets darauf das "Wilde Kinderzimmer" wieder zu sehen.
Und die Tage kann ich auch schon zählen. Ich hoffe nur, es geht alles gut...
Die Angst, etwas falsch zu machen sitzt tief. Genau die selbe Furcht hatte ich damals auch. Im Nachhinein war sie unbegründet gewesen.
Es ist so unbeschreiblich warm draußen, dass ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann, geschweige denn die Möglichkeit finde, mich auf der Arbeit zu konzentrieren.
Ich würde jetzt gerne auf der Wiese oder im Sonnenstuhl liegen, die Augen zu machen und - wie die Katzen - einfach dösen.
In letzter Zeit schlafe ich allerdings ohnehin viel zu viel. Kaum komme ich aus dem Büro, habe ich gerade noch Kraft ein paar Notwendigkeiten zu erledigen, bis ich fix und fertig ins Bett falle, die Lider schließe und vor Morgengrauen nicht mehr wach werde. Wahrscheinlich eine Art von Frühjahrsmüdigkeit, die mit dem heißen Wetter einher geht.
Trotzdem nervt es ziemlich, denn eigentlich bin ich gerade nachts unheimlich aktiv und mache vor Mitternacht kein Auge zu.
Aus irgendeinem Grund weiß ich, dass es heute wieder so sein wird.
Es sind noch 16 Tage.
16 Tage, bis ich ein - vielleicht auch 2 - acht Wochen altes Kitten zu Hause sitzen habe. Acht Wochen deshalb, weil die Mütter an ihre Besitzer zurück gegeben werden und der Platz bei der Katzenhilfe einfach nicht ausreichend ist. Ich bin gespannt, wie Mimi darauf reagiert. Aber so wie ich sie kenne, bleibt sie relativ unbeeindruckt, mal sehen.
Die Zeit wird sicher spannend, amüsant und zweifelsohne anstrengend... ich freu mich drauf.