... hoffentlich keine Unglückszahl! Abergläubisch bin ich nicht. Der Stein kommt ins rollen, dank einer lieben anderen Pflegestelle. Sie wird nun eine Tierheim-Mitarbeiter kontaktieren - in den letzten Tagen bin ich nicht weitergekommen. Das Klinikpersonal konnte mir wenig helfen, die Tierheim-Mitarbeiter, mit denen ich sprach, hatten noch weniger Ahnung von trächtigen Katzen als ich und deren TÄ vermutete hinter meinen Bedenken Aufregung (was gut sein kann). Jedenfalls habe ich am Wochenende die Zeit genutzt, um mich mit Katzenerfahrenen in meinem Umfeld auszutauschen, und allesamt waren der Ansicht, sie nicht durch einen Tierarzt-Besuch zusätzlich zu stressen, solange sie nicht auffällig ist. Heute ist mir allerdings aufgefallen, dass sie nichts trinkt, alles andere ist jedoch normal.
Mag sein, dass ich wie eine Glucke erscheine, aber so ganz ist es nicht - nachwievor muss ich auch meinem Alltag nachgehen. Mein Arbeitgeber ist ganz nett, sie sind genauso aufgeregt, machen sich schon über Spendenaktionen Gedanken und mittlerweile erhalte ich täglich anrufe, was denn nun sei. Leider ist meine Wohnung momentan für andere tabu. Vor einigen Tagen habe ich es mal probiert, aber dem Kätzchen tat der Besuch gar nicht gut. Viele in meinem Umfeld wissen gar nicht, dass THs dringend Pflegestelle suchen - das gibt mir zu denken. Aber alles zu seiner Zeit, momentan liegt mein Fokus auf diesem einen Pflegekätzchen - mir dreht sich der Magen um, wenn ich überlege, wieviele arme Würmer noch draussen sind, wieviele in schlechten Verhältnissen leben, usw.
Nachtrag: Morgen soll ich zum Tierarzt, wünscht mir Glück, dass ich die Süsse in die Tragebox bekomme und sie nicht so gestresst ist.