Ab und zu finden wir noch ein Köttelchen, aber es hält sich sehr in Grenzen, genau wie die Tapetenkratzerei.
Heute Morgen hat mein Spatz eine große Pipipfütze im Bad vorgefunden. Elvis ist des Öfteren ein Stehpinkler, er seicht gegen die Wand und ein Rinnsal kommt unter oder neben dem Katzenklo hervor. Und das, obwohl wir sehr darauf bedacht sind, dass die Katzenklos sauber sind.
Der kleine See kann dadurch aber nicht entstanden sein, wir haben keine Erklärung dafür. Spatz war sehr abgetörnt, empfindet Ekel.
Ich zeige Verständnis, ermutige ihn, noch ein wenig Geduld aufzubringen, weise auf den bisherigen Erfolg hin.
Ja, die ruinierten Wände, die muss ich im Sommer ausbessern *seufz*
Ein paar Kratzer an den Wänden sind normal, das passiert beim Insektenjagen oder so, das ist halb so wild. Aber das, was hier abging und noch geht, nagt an ihm, stößt an die Grenzen seiner Toleranz und meiner Kräfte.
Ich bewerte den See als Ausnahmefall, wir wissen nicht, wer es war und wie es passiert ist. Daher sehe ich es nicht als "neue Marotte" oder so und habe diese Sicht auch plausibel rüberbringen können, um die Situation zu entschärfen.
Ich hoffe, meine Bemühungen führen zu einer Verbesserung des Zusammenlebens von Mann und Tieren.
Ich beobachte ansonsten erfreut und wohlwollend die Entwicklung zwischen meinem Partner und meinen - ähm, unseren Tieren, wie sich eine Katze auf dem Sofa immer breiter macht und er sich mit dem Platz begnügt, der ihm übrig bleibt. Oder wie er vor dem PC kniet, weil der Stuhl besetzt ist.
Vorhin lag die Madame bei ihm, rangekuschelt und leise schnarchend. Es sind ebenso seine Katzen geworden, so soll es auch bleiben.