Hallo liebe Katzenfreunde,
nun ist es schon ein paar Monate her, dass ich meinen geliebten Kater Basti verloren habe.
In Kurzform: Er hatte Leukämie im Endstadium, was niemand, nicht einmal die TÄ wusste. Erst in seiner letzten Stunde, nach der Blutabnahme (er musste trotz schwerer Erkrankung von 3 Menschen gehalten werden, weil er sich fürchterlich gewehrt hat, wie immer war er nicht zu handeln! Leider). Die Katzenseuche musste er bereits über die Plazenta abbekommen haben. Er war sehr früh verwaist und wurde als Findelkind von Kindern als "Spielzeug" verwendet, dann als Halbwüchsiger mit seinen Geschwistern in einer Reisetasche "entsorgt". Im Tierheim abgegeben und niemand hat die, sich bereits in der Rückenmarksflüssigkeit verkappten Viren der Katzenseuche entdeckt. Wie auch, er wirkte soweit gesund, hatte Appetit, ein glänzendes Fell, spielte gerne und war aufgeweckt. Er wurde kastriert, geimpft und an mich abgegeben. Mir ist allerdings im Laufe der Jahre, die ich ihn haben durfte aufgefallen, dass er nach jeder Impfung "eine heftige Impfreaktion" hatte, er war matt, schnupfig usw.
Egal, ich hätte ihn sowieso zu mir genommen und wäre mit ihm den Weg auch gegangen, wenn ich gewusst hätte, wie krank er eigentlich ist. So ist der Schock erst im Nachhinein aufgetreten. Ich war verzweifelt, weil ich ihm nicht helfen konnte und habe alle Fehler bei mir gesucht. Basti ist noch in der Narkose eingeschlafen. Die Todesspritze hat er Gott sei Dank nicht gebraucht.
Liebe Forum-Mitglieder, das letzte Foto von meinem Liebling möchte ich nicht veröffentlichen. Vielleicht kann dieser kleine Abschlussbericht einigen von Euch in der gleichen Situation helfen und Kraft geben.
Wenn es jemanden interessiert, denke ich daran, in ein paar Monaten eine neue vierbeinige Seele zu mir zu nehmen und ihr ein kuscheliges Heim zu geben.