Diskutiere Problem 😢 im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich habe so ein paar Bedenken, was den Tierarzt angeht.
Es gibt immerhin noch genügend Tierärzte, die der Meinung sind, dass Katzen ruhig allein...
Ich habe so ein paar Bedenken, was den Tierarzt angeht.
Es gibt immerhin noch genügend Tierärzte, die der Meinung sind, dass Katzen ruhig allein leben können.
Nur ist das längst überholt.
Wenn du nun an so einen Tierarzt gerätst, der dir sowas erzählt, muss die kleine Maus weiter leiden.
Es wäre also gut, wenn du dich nicht nur dort informierst.
Zu empfehlen sind zum Beispiel die Bücher von Sabine Schroll oder Christine Hauschild.
Mal eine andere Idee: wäre es eine Möglichkeit meine kleine mit zu meinen Eltern zu nehmen und deren 12 jährige Katze? Damit Mimi mal „Grenzen“ beim
Spielen aufgezeigt bekommt? Oder würde sie es vllt verängstigen? Eine ihr unbekannte Katze ? Und wäre ja nur für ein paar Stunden?
Katzen mögen keine Veränderung und lieben laut diversen Ratgebern die Gewohnheit.
Was haltet ihr davon?
Finde ich schwierig, eine ältere Katze kann von so einem Jungspund echt überfordert sein. Ich denke das hängt vom Charakter der älteren Katze ab, aber so lange nicht klar ist ob die Kleine wirklich gesund und fit ist würde ich das lassen.
Huhu,
Ideal wäre eine junge etwas ältere, gut sozialisierte Katze zu deiner Süßen. Die können von einander lernen, zusammen toben , spielen usw. Zu einer 12 jährigem Katze ein so junges Dingelchen zu packen ist für beide nicht gut. Stell dir vor du würdest ein 5 jähriges Kind zu einer 80 jährigen Oma packen und die sollen zusammen leben... nicht wirklich toll.
Wenn du ihr und euch was gutes tun willst , nimm noch ein zweites katzerl dazu...
Katzen sind , genau wie wir, nicht zum allein sein geeignet .
Danke @NinK & @claudiskatzis

Halte ich für keine so gute Idee, du würdest beide Katzen nur unnötig in eine Stresssituation bringen, und die Katze deiner Eltern könnte unmöglich in der kurzen Zeitdie fehlende Erziehung durch die Mutter kompensieren
Mir ist schon klar, dass die Lage für euch alle schwierig ist, aber ihr solltet euch ernsthaft an den Gedanken gewöhnen, dass nur eine gut sozialisierte andere Katze die dauerhaft bei euch und Mimi lebt, ihr das beibringen und geben kann was ihr fehlt-
Ach so- zum gewohnten Umfeld: es gibt Katzen denen es nichts ausmacht auch mal wo anders zu sein. Manche nehmen ihre Katzen mit in den Urlaub, der Kater meiner Schwester liebte das Autofahren
Ich hab hier jetzt nicht alles gelesen aber könntest du dir vorstellen eine zweite Katze dazu zu nehmen oder ist das absolut keine Option. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen das eine zweite Katze nicht nur das Leben eurer kleinen sondern auch eures um ein vielfaches Bereichert und auch erleichtert.
Es würde sogar sagen, daß jeder weitere Tag alleine fast keine Option für das Kätzchen ist.
Es muß ein Spielkamerad dazu, da brauchst Du den Tierarzt gar nicht zu fragen.
Ich würde die kleine Mimi auf keinen Fall aus ihrer Umgebung nehmen um sie zu deinen Eltern mitzunehmen. Ich denke, dass würde sie total verstören. Sie ist so jung und hat sich in den zwei Wochen ja noch gar nicht so richtig bei dir eingelebt und jetzt soll sie in eine andere Umgebung für ein paar Stunden und wird zudem noch mit einer anderen Katze konfrontiert. Es könnte auch die Katze deiner Eltern verstören.
Bitte, denk darüber nach, deiner kleinen Mimi eine gut sozialisierte Gefährtin zu geben, je eher desto besser, dann wird auch die Vergesellschaftung kein Problem sein.
LG
Christa mit Nelly und Obelix
@NinK Mimi liebt auch das Autofahren. Der Weg zum Tierarzt oder das Abholen waren für sie toll. Im Katzenkorb hat sie alles beobachtet und geschlafen.... den Tierarzt mochte sie auch und war total neugierig auf das was passiert. Sie ist sehr aufgeweckt und total liebenswert. Wie gesagt, die genannten Problematiken sind seit gestern... davor haben wir viel gekuschelt. Sie lag ständig auf meiner Brust, ist dort eingeschlafen, auf meinem Kopf fand sie es auch sehr schön

. Wenn wir auf dem Sofa lagen hat sie sich immer so hingelegt, dass sie bei mir lag. Daher kann ich mir das Verhalten von heut auf morgen derzeit nicht erklären und es macht mich traurig. Aber ich bemühe mich und versuche Lösungen zu finden Bzw bin sehr dankbar über die vielen tollen Tipps hier!
@claudiskatzis das mit einem weiteren, etwas älteren Spielgefährten wurde nun schon oft genannt. Ich denke, dass dies definitiv eine Option ist.
Das würde mich für die kleine und euch ungemein freuen!

Am Anfang sind die Kleinen noch unsicher und zurückhaltend.
Aber sobald sie sich eingelebt haben gilt: es sind Kitten, die wollen spielen und die Welt erobern. Sie möchte halt toben und nicht nur schmusen. Und da die Geschwister oder andere Katzen fehlen sind deine Hände und Beine dran. Das ist völlig normal und deswegen brauchst du nicht traurig zu sein. Vor allem deswegen nicht, weil du ihr eine liebe Kumpeline besorgen willst. Also eine gut sozialisierte Kätzin mindestens 12 Wochen (besser 14 oder 16) wäre die beste Wahl. Gut sozialisiert heißt, sie hat seit den ersten Lebenstagen Menschenkontakt und lebt mit Mutter und Geschwister bei ihren Menschen.
Quelle: Pflegestelle oder seriöser Züchter.
Die kleine braucht eine Kumpeline. Kitten sind in ihrer Findungsphase ganz schön heftig beim Spielen wie Du ja jetzt selber mit bekommst. Das gehört aber dazu.
Das sie die ersten Tage nur verschmust war und jetzt anfängt zu spielen liegt vermutlich daran das sie sich erst an die neue Umgebung gewöhnen mußte.
Hol für die kleine Maus bitte eine weibliche Spielgefährtin. Entweder aus einer seriösen Zucht oder aber aus dem Tierschutz. Weiblich deswegen:
Katzen - Kater
Tierschutz wird um diese Jahreszeit vermutlich noch schwierig dort eine 12 Wochen alte Katze zu bekommen. Rassebedingt wäre es vermutlich gut in Richtung Perser,
BKH etc zu schauen damit sie auch charakterlich zusammen passen.
Klar ist es blöd weil Du jetzt nochmal Geld in die Hand nehmen mußt aber es wird Dir und der kleinen Maus das Leben in den nächsten 12-20 Jahren deutlich einfacher machen und deutlich schöner....
Wie schön, dass du deiner kleinen Mimi eine Gefährtin geben willst. Du wirst sehen, dass sich dann deine Hände, Füße und dein Gesicht von den Attacken erholen können

Und vor Allem wird Mimi als glückliches Kätzchen aufwachsen. Die Gefahr besteht, da Mimi zu früh von Mutter und Geschwistern weg musste, dass sie sich zu einer Problemkatze entwickeln könnte (Unsauberkeit, Möbelkratzen etc, etc) und dann hättest du wirklich ein Problem. Wenn sie jetzt aber möglicht bald eine Gefährtin bekommt, kannst du die Probleme stark minimieren oder sie treten gar nicht erst auf.
Und solch ein Bild wird dich für Alles entschädigen:
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Ich möchte Dir auch gerne zu einem zweiten, gut sozialisierten, Kitten raten. Ich mag gerne von meiner Erfahrung erzählen .Meine
Tabby habe ich auch zu früh und alleine bekommen. Sie war 10 Wochen alt und natürlich mega verspielt. Hier ist sie dann genau so mit mir umgegangen, wie normaler Weise mit anderen Katzen. Sie rannte sogar an mir hoch.

Ich sah aus als hätte ich auf einem Nagelbrett geschlafen. Dann kam Lilly dazu und von dem Tag an hat sie das nie wieder gemacht. Lasse bitte Deine kleine nicht alleine, sie hat so sehr einen Spielgefährten verdient. Schlimm genug das sie so früh die Mama und die Geschwister verloren hat. Wenn Du dann Deine Kleinen kuscheln und spielen siehst, weißt Du das Du alles richtig gemacht hast.


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Problem 😢