Hallo ihr lieben!
Leider muss ich mich mit einem traurigen Anlass zurückmelden. Wie in
diesem Thread berichtet, leidet mein Orpheus (8) an einer seltenen Darmerkrankung namens FGESF. Nach seiner OP war er die letzten Jahre völlig symptomfrei und man wäre nie auf die Idee gekommen, dass ihm etwas fehlt! Doch vor ein paar Tagen gab es beim Routine-Ultraschall die Horrormeldung: Die Krankheit ist zurück, es sind gleich drei Tumore am Dickdarm aufgetaucht (was ohnehin schon übel ist) und einer davon ist möglicherweise nicht operabel. Am Montag setzen wir uns nochmal mit den Ärzten zusammen und besprechen die weitere Vorgehensweise. Klar ist jedoch: Orpheus wird wahrscheinlich nicht mehr lange leben. Wie lange, müssen uns am Montag die Onkologen sagen. Aktuell ist er nicht im geringsten eingeschränkt und scheint nicht einmal zu merken, dass etwas nicht stimmt. Aber wer weiß, wie lange noch?
Als wäre das nicht schon tragisch genug, gibt es da ja auch noch seinen Kumpel Ari, ebenfalls 8. An den müssen wir natürlich auch denken! Die beiden kennen sich seit dem Kittenalter, kuscheln und spielen und sind generell unzertrennlich. Für mich ist klar: Ari soll nicht alleine bleiben, da er ja ganz offensichtlich ein geselliger Typ ist und sich alleine in der Wohnung zu Tode langweilen würde! Stattdessen soll er einen gleichaltrigen, souveränen Kater als Kumpel kriegen.
Die Frage ist nur: Wann? Solange Orpheus noch da ist, um eine Vergesellschaftung unter Trauerstress zu vermeiden? Orpheus selbst mag alles und jeden, da sehe ich kein großes Risiko - vermutlich würde er sogar noch als "Vermittler" wirken. Immer vorausgesetzt natürlich, dass er nicht stark abbaut - wenn er nur noch Wochen hat, soll er die selbstverständlich stressfrei und ganz in Ruhe verbringen. Oder sollte ich doch lieber warten, bis Orpheus nicht mehr da ist?
Was sind da eure Erfahrungen?