Straßenkatze adoptieren

Diskutiere Straßenkatze adoptieren im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich hab mich hier gerade angemeldet, um mal ein paar Fragen zu stellen. (Könnte lang werden). Ich fahre öfters mal mit meiner Mutter nach...
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #1
SchokoBaum

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Hallo, ich hab mich hier gerade angemeldet, um mal ein paar Fragen zu stellen. (Könnte lang werden). Ich fahre öfters mal mit meiner Mutter nach Polen (ich bin 15) und dort läuft schon lange eine Straßenkatze rum. Sie ist lieb und scheint auch nicht krank zu sein. Obwohl sie weißes Fell hat ist es sauber, kein Haarausfall, keine Wunden und stinken tut sie auch nicht. Ich habe diese Katze in mein Herz geschlossen und ich liebe sie, als wäre sie meine eigene. Jetzt war ich vor ein paar Tagen wieder in Polen und hab auch Futter mitgebracht. (Ich weiß, soll man eigentlich nicht, aber sie hat es nicht verdient, so einen Müll zu fressen). Ich merke auch selbst, dass sie Katze mich mag. Wenn sie mich sieht kommt sie direkt angerannt, auch wenn ich mal kein Futter habe und sie vertraut mir. Letztens ist sie auf meine Schultern geklettert und ich habe mich etwas nach vorne gebeugt, damit sie besser liegen kann. Sie lag dann auch noch lange da. Sie läuft auch über meine Arme wenn sie irgendwo hin möchte, aber das zu weit ist, um zu springen oder wenn es zu nass ist. Wenn ich in die Hocke gehe, springt sie auch immer direkt auf meine Beine und liegt dann entweder da oder sie legt sich auf meine Arme, die ich so auf meinen Beinen habe. Wenn ich dann nach ner Zeit nicht mehr so sitzen kann, stehe ich vorsichtig mit ihr in meinen Armen auf, was ihr auch nichts ausmacht. Wenn sie bei mir ist oder auf mir sitzt, schnurrt sie immer, tretelt (Milchtritt) und leckt mich auch manchmal ab, was mega cute ist. Ich hab meine Mutter jeden Tag damit genervt, dass ich sie mitnehmen möchte. Draußen ist es kalt und nass und wenn ihr Fell nass ist, ist es noch kälter. Meine Mutter wollte das aber nie, bis die Katze letztens zu ihr gegangen ist und sich von ihr streicheln gelassen hat. Dann meinte sie, dass wir sie gaaanz vielleicht, wenn wir im Mai wieder da sind, mitnehmen, wenn ich dafür im Internet gucke, wie es ist, eine Straßenkatze aufzunehmen. Ich würde mich sonst auch irgendwo beraten lassen, aber ich wüsste nicht wo. Ich weiß, dass die Katze dann in Polen geimpft und gechipt werden muss, weil sie sonst nicht mit über die Grenze nehmen darf und dass das so 30 Tage dauert, aber das würde ich machen. Ich müsste wahrscheinlich alles/vieles selbst bezahlen und der Katze beibringen, aufs Katzenklo zu gehen, aber das würde ich schon alles hinkriegen. Außerdem bin ich montags, dienstags und donnerstags bis 16 Uhr in der Schule und sonst bis 13:30. Aber sie ist es ja auch gewohnt, alleine zu sein. Meine Fragen sind dann zum Beispiel: Würde es der Katze wirklich besser gehen? Sie ist dann zwar im Warmen und bekommt Futter und Trinken, aber trotzdem? Ist es gut, sie mitzunehmen? Ist es viel Aufwand, einen Tierarzt aufzusuchen, einen Pass erstellen zu lassen, sie impfen zu lassen etc.? Wo kann ich mich dafür am besten informieren/beraten lassen?
Also ich bin ja der Meinung, dass es ihr hier viel besser gehen würde und dass sie das auch verdient hätte. Ich mag sie und sie mich, sie bekommt richtige Nahrung und eine Familie und wenn sie raus möchte, kann ich auch eine Leine kaufen und mit ihr rausgehen. Ich würde alles für sie tun. Was wisst ihr über das Thema? Ich würde mich über viele Antworten freuen :)
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #2
Hallo und herzlich willkommen :f040:
Über die Rechtlichen und gesundheitlichen Vorgaben solltest du dich da noch genauer informieren. Da hab ich leider keine Ahnung von. Das ist total lieb das du ihr ein Zuhause geben willst aber weißt du sicher das sie niemandem gehört?
Da sie ja jetzt ein vollkommen freies Leben führt, solltest du auch darüber nachdenken ob du ihr bei euch Freigang bieten kannst. Ich bin mir nicht sicher ob sie nur im Haus leben kann oder will.
Das sind gerade so meine Gedanken dazu, vielleicht können Dir erfahrene Foris deine Fragen beantworten
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #3
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #4
Hallo,
ja, geimpft und gesund muss sie sein. Mehr weiß ich dazu aber auch nicht.

Lebt Ihr denn in einer Gegend wo sie sicheren Freigang genießen kann? Könnt ihr eine Katzenklappe einbauen? Ein Tier das uneingeschränkte Freiheit gewohnt ist wird sich nicht gut einsperren lassen. Wobei ihr die ersten Wochen (mindestens sechs) gemeinsam werdet aushalten müssen bevor sie bei Euch raus dürfte.
Dass sie nicht doch ein zu Hause hat ist gesichert?
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #5
Zumindest muß sie eine Tollwutimpfung haben, sonnst darf sie nich einreisen und die muß mindestens 28 Tage alt sein, damit sie wirkt.
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #6
Hallo,
wie schön, dass du dich so kümmerst und die Mieze ist dir, wie man beim Lesen merkt, schon arg ans Herz gewachsen.
Was du aber als Erstes tun solltest, ist dort vor Ort wirklich ernsthaft zu suchen, ob sie nicht doch ein Zuhause hat.
Ich vermute es fast, so wie du sie beschreibst. Ich kenne auch aus Tschechien von 2 Familien eine andere Sicht der Katzenhaltung, als unsere; die Tiere leben sehr viel draußen; haben zwar Unterschlupf und Futter( öfter nicht gutes Futter, da der Irrglaube herrscht, Whisk... und Kitek..sind klasse, weil man den Namen kennt), aber im Haus sind die Katzen selten. trotzdem gehören sie aber zum Besitzer, der sie vermissen würde.
Und falls diese Mieze jemandem gehört,, dann wäre es ja absolut ungut und noch dazu verboten, jemandem seine Katze " zu entführen". Wichtig ist Klarheit. Und dann kannst du weiterplanen.
Falls sich rausstellt, dass sie Besitzer hat, ist es doch eigentlich schön!
Dann kannst du ja trotzdem den Gedanken, vielleicht einer anderen Katze, die es wirklich braucht, ein Zuhause zu geben, weiterspinnen.
Falls du erfährst, dass sie kein Zuhause hat, gehen die Überlegungen weiter. Tierarztcheck, Impfung, Anfrage bei den poln. Organisationen für Tipps. Und die zukünftigen Lebensbedingungen der Mieze ansehen.. Freigang wird sie brauchen,wie schon geschrieben wurde. Kannst du den ermöglichen? LG
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #7
Erstmal danke für die ganzen Antworten. Ja, ich bin mir gaanz sicher, dass sie keinen Besitzer hat. Das ist klar. Aber ob sir eine Möglichkeit hätte, rauszugehen? Ich wohne ganz oben in einer Wohnung ohne Garten...Und eine Leine würde dann wahrscheinlich doch nicht so viel bringen..Ich kann ihr fast alles bieten. Ein Zuhause, eine Familie, Essen und Trinken. Alles außer 'Freiheit'. Okay, das ist schon doof, aber ist es nicht besser, wenn sie sicher ist und eine Familie hat? Draußen kann sie krank werden, überfahren werden, angegriffen werden, ... .Es ist kalt, vor allem wenn es geregnet hat oder im Winter. Sie trinkt aus Pfützen und frisst wahrscheinlich das, was neben der Mülltonne liegt oder so, sie ist alleine und hat niemanden, der sich um sie kümmert. Das alles könnte ich ändern, aber dafür kann sie dann vielleicht nicht mehr raus...Oder kennt ihr da noch Möglichkeiten? Ich WILL und MUSS sie unbedingt haben, aber es geht um sie. Was sie braucht. Ich will nicht dass sie sich am Ende eingesperrt fühlt.
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #8
Leider ganz klares nein. Das ist als würde man sagen lieber in einer 9 Quadratmeter-Zelle mit drei Mahlzeiten am Tag eingesperrt sein als Obdachlos. Und ja, es gibt wirklich Menschen, die bewusst Straftaten begehen und eingesperrt zu werden. Und auch ganz wenige Katzen, die eine warme Wohnung einem freien Leben vorziehen. Aber eben nur wenige. Was machst Du, wenn sie Dir die ganze Wohnung zerlegt?
Nicht falsch verstehen, es ist toll dass Du Dich um sie sorgst. Aber in meinen Augen wäre es grausam sie mitzunehmen.
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #9
Vielleicht könntest du für sie eine Patenschaft einrichten. Du bist ihr Pate und jemand vor Ort gibt ihr ein Heim, Futter und wenn sie will ein Dach überm Kopf. Wenn du eh öfter dort bist, könntest du nach ihr schauen....
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #10
Meine Jungs wurden als Söhne einer Streunerin auf der Straße geboren und haben dort 5 Monate zugebracht.
Beide zeigen keinerlei Drang nach Freigang und fühlen sich als Wohnungskatze im Warmen und Behaglichen überaus wohl.
Ich werde demnächst meinen Balkon katzensicher machen, doch Neo ist noch nicht mal neugierig, kaum ist die Balkontür auf, versteckt er sich und kommt erst wieder hervor, wenn ich sie schließe. Nick ist etwas wagemutiger, geht aber auch nicht durch die Tür ohne mich...
Soviel mal zum Thema grausam....
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #11
Seid ihr denn mal länger vor Ort? Dann könntest du schauen ob sie nach draußen drängt. Je nach dem wie lange sie schon so lebt, kann es durchaus sein das sie raus will oder unbedingt muss. Genauso kann es auch sein das sie das drinnen liebt und nicht raus möchte.... schwierig 🤔
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #12
Ich habe einen Kater der auf dem Bauernhof geboren ist und mit 8Wochen (also viel zu früh) im 11.Stockwerk eingezogen ist.

Mit zwei Jahren haben wir ihn übernommen mit der Option Freigang. Er hat nach einer Woche bereits die Tapete neben den Terassenfenstern zerkratzt, wie wild an der Scheibe gekratzt und die Bude vollgepisst, das Alles obwohl er bisher kein Draußen kannte.

Freiheitsliebende Katzen sperrt man nicht gegen ihren Willen ein.
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #13
Unsere erste Katze war eine Streunerin. Sie kam zu uns und wir konnten ihr leider weder Freigang, noch nicht mal einen Balkon bieten. Es klappte super. Die Arme hatte auf der Straße so viel schlimmes erlebt, das sie lieber in der Wohnung ein behagliches zu Hause genoss, als raus zu gehen.
Die Gute brauchte nichts weiter als ein warmes zu Hause, Futter, Liebe, eine Mitkatze und von Zeit zu Zeit ein offenes, gesichertes Fenster.
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #14
Meine Jungs wurden als Söhne einer Streunerin auf der Straße geboren und haben dort 5 Monate zugebracht.
Beide zeigen keinerlei Drang nach Freigang und fühlen sich als Wohnungskatze im Warmen und Behaglichen überaus wohl.
Ich werde demnächst meinen Balkon katzensicher machen, doch Neo ist noch nicht mal neugierig, kaum ist die Balkontür auf, versteckt er sich und kommt erst wieder hervor, wenn ich sie schließe. Nick ist etwas wagemutiger, geht aber auch nicht durch die Tür ohne mich...
Soviel mal zum Thema grausam....

Elli ist mir ja auch zugelaufen und vorher mindestens 2 Jahre auf der Straße gelebt, zuvor kam sie als Fundtier in ein Tierheim und die Vorbesitzerin vor uns hat sie dann eingesperrt, obwohl sie lt. Tierheim Freigänger war.

Ich habe fast 1 Jahr gebraucht und sie an geschlossene Räume zu gewöhnen und sie kommt auch gerne ins Haus, halt da alles was so ein kleines Katzenherz begehrt, aber ihre Freiheitsdrang ist ungebrochen, lasse ich sie nich raus, wenn sie das möchte, bekommt sie Panik.
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #15
Ja, das kann ich mir bei Elli so vorstellen. Ich habe ja bei der PS meine Gegebenheiten geschildert, die haben Nick und Neo recht gut eingeschätzt und wir passen zueinander
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #16
Erstmal zum Thema Einreise nach D:
Die Katze muß gechippt sein und eine Tollwutimpfung haben, die mindestens 30 Tage und höchstens 1 Jahr alt ist, sowie einen blauen EU-Ausweis haben. Das heißt du mußt mit ihr zum Tierarzt, sie chippen und impfen lassen und dir den EU-Ausweis ausstellen lassen und dann kann sie 1 Monat später reisen.

Ist sie eigentlich kastriert? Das wäre noch wichtig zu wissen bzw. zu machen falls nicht.

Zum Thema Freigang bzw. Wohnung: ich mache seit 10 Jahren Pflegestelle für Streuner in Not und habe die Erfahrung gemacht, dass der Großteil dieser Katzen - ich sage mal grob rund 80% - nicht wieder nach draußen drängen. Es ist ein großer Unterschied zwischen einer freigängerin und einer streunerin. Eine Katze die als typische Freigängerin gehalten wird, hat ihren warmen und sicheren Platz drinnen und dann wenn sie dann draußen Abenteuer erleben kann, ist das für sie toll und spannend. So einer Katze ihre Freiheit nehmen geht nicht gut. Aber eine Katze, die draußen den harten Überlebenskampf erlebt hat, Kälte und Hunger kennt, die ist dann meist froh über ihren warmen und sicheren Platz drinnen und will meist gar nicht mehr raus. Deshalb wäre mein Gedanke: versuch es, nimm sie mit, gewöhne sie an das Leben in der Wohnung und schau, wie sie sich macht. Zur Not könntest du ihr dann immer noch ein schönes Zuhause mit Freigang suchen, wenn sich zeigt, dass ihr das, was ihr ihr bieten könnt nicht ausreicht. Dann hast du ihr auf jeden Fall geholfen, auch wenn das für euch dann sicher hart wird.
Eine Sache noch: Nach meiner Erfahrung sind die Streunerkatzen sehr sozial und mögen andere Katzen, sprich: es wäre vor allem bei einer Wohnungshaltung dann wichtig, dass ihr eine 2. Katze dazuholt, damit sie sic nicht langweilt. Der Mensch kann den Kontakt mit Artgenoßen nicht ersetzen, selbst, wenn er viel da ist.
Alles Gute für euch
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #17
Ich finde die Idee von Claudi gut, erstmal vor Ort austesten wie sie auf eine Woche oder so eingesperrt reagiert. Denn genau das ist der Punkt: es gibt vereinzelt Katzen, die man auch einsperren kann. Aber was wenn nicht? Dass Straßenkatzen äußerst soziale Tiere sind und nicht alleine leben können weißt Du?
Also meine Lütten wissen was hungern heißt, haben mit aller Macht in die Wohnung gedrängt. Aber wehe, sie sollen man nen Tag drin bleiben *seufz*
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #18
Erstmal zum Thema Einreise nach D:
Die Katze muß gechippt sein und eine Tollwutimpfung haben, die mindestens 30 Tage und höchstens 1 Jahr alt ist, sowie einen blauen EU-Ausweis haben. Das heißt du mußt mit ihr zum Tierarzt, sie chippen und impfen lassen und dir den EU-Ausweis ausstellen lassen und dann kann sie 1 Monat später reisen.

Ist sie eigentlich kastriert? Das wäre noch wichtig zu wissen bzw. zu machen falls nicht.

Zum Thema Freigang bzw. Wohnung: ich mache seit 10 Jahren Pflegestelle für Streuner in Not und habe die Erfahrung gemacht, dass der Großteil dieser Katzen - ich sage mal grob rund 80% - nicht wieder nach draußen drängen. Es ist ein großer Unterschied zwischen einer freigängerin und einer streunerin. Eine Katze die als typische Freigängerin gehalten wird, hat ihren warmen und sicheren Platz drinnen und dann wenn sie dann draußen Abenteuer erleben kann, ist das für sie toll und spannend. So einer Katze ihre Freiheit nehmen geht nicht gut. Aber eine Katze, die draußen den harten Überlebenskampf erlebt hat, Kälte und Hunger kennt, die ist dann meist froh über ihren warmen und sicheren Platz drinnen und will meist gar nicht mehr raus. Deshalb wäre mein Gedanke: versuch es, nimm sie mit, gewöhne sie an das Leben in der Wohnung und schau, wie sie sich macht. Zur Not könntest du ihr dann immer noch ein schönes Zuhause mit Freigang suchen, wenn sich zeigt, dass ihr das, was ihr ihr bieten könnt nicht ausreicht. Dann hast du ihr auf jeden Fall geholfen, auch wenn das für euch dann sicher hart wird.
Eine Sache noch: Nach meiner Erfahrung sind die Streunerkatzen sehr sozial und mögen andere Katzen, sprich: es wäre vor allem bei einer Wohnungshaltung dann wichtig, dass ihr eine 2. Katze dazuholt, damit sie sic nicht langweilt. Der Mensch kann den Kontakt mit Artgenoßen nicht ersetzen, selbst, wenn er viel da ist.
Alles Gute für euch
Erstmal zum Thema Einreise nach D:
Die Katze muß gechippt sein und eine Tollwutimpfung haben, die mindestens 30 Tage und höchstens 1 Jahr alt ist, sowie einen blauen EU-Ausweis haben. Das heißt du mußt mit ihr zum Tierarzt, sie chippen und impfen lassen und dir den EU-Ausweis ausstellen lassen und dann kann sie 1 Monat später reisen.

Ist sie eigentlich kastriert? Das wäre noch wichtig zu wissen bzw. zu machen falls nicht.

Zum Thema Freigang bzw. Wohnung: ich mache seit 10 Jahren Pflegestelle für Streuner in Not und habe die Erfahrung gemacht, dass der Großteil dieser Katzen - ich sage mal grob rund 80% - nicht wieder nach draußen drängen. Es ist ein großer Unterschied zwischen einer freigängerin und einer streunerin. Eine Katze die als typische Freigängerin gehalten wird, hat ihren warmen und sicheren Platz drinnen und dann wenn sie dann draußen Abenteuer erleben kann, ist das für sie toll und spannend. So einer Katze ihre Freiheit nehmen geht nicht gut. Aber eine Katze, die draußen den harten Überlebenskampf erlebt hat, Kälte und Hunger kennt, die ist dann meist froh über ihren warmen und sicheren Platz drinnen und will meist gar nicht mehr raus. Deshalb wäre mein Gedanke: versuch es, nimm sie mit, gewöhne sie an das Leben in der Wohnung und schau, wie sie sich macht. Zur Not könntest du ihr dann immer noch ein schönes Zuhause mit Freigang suchen, wenn sich zeigt, dass ihr das, was ihr ihr bieten könnt nicht ausreicht. Dann hast du ihr auf jeden Fall geholfen, auch wenn das für euch dann sicher hart wird.
Eine Sache noch: Nach meiner Erfahrung sind die Streunerkatzen sehr sozial und mögen andere Katzen, sprich: es wäre vor allem bei einer Wohnungshaltung dann wichtig, dass ihr eine 2. Katze dazuholt, damit sie sic nicht langweilt. Der Mensch kann den Kontakt mit Artgenoßen nicht ersetzen, selbst, wenn er viel da ist.
Alles Gute für euch

Danke für die Antwort! Das hört sich jetzt vielleicht dumm an, aber ich weine, weil ich glücklich über diese Antwort bin! Ich hab jetzt schon genug Geld und bekomme 50€ im Monat, also kann ich alles finanzieren. Wenn ich dann einen Monat warten muss, bis alles "fertig" ist, ist das auch okay. Danke nochmal :)
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #19
Danke für die Antwort! Das hört sich jetzt vielleicht dumm an, aber ich weine, weil ich glücklich über diese Antwort bin! Ich hab jetzt schon genug Geld und bekomme 50€ im Monat, also kann ich alles finanzieren. Wenn ich dann einen Monat warten muss, bis alles "fertig" ist, ist das auch okay. Danke nochmal :)

Versteh das nun bitte nicht falsch, aber 50 € im Monat? Was ist denn wenn die Maus mal krank wird, zum Tierarzt muss, Medikamente benötigt oder ein Spezialfutter erhalten muss? Da kommt man mit 50 € eigentlich nicht besonders weit :/ Und man möchte ja vielleicht auch nicht sein gesamtes Geld nur für die Katze ausgeben...
Zumal man immer daran denken sollte, dass eine Katze nicht allein sein soll und bei 2en sind es dann in einem Krankheitsfall die doppelten Kosten... Ich will dir das nun wirklich nicht madig machen aber ist deine Mutter auch bereit dich finanziell zu unterstützen?

Ganz liebe Grüße
 
  • Straßenkatze adoptieren Beitrag #20
Ich möchte dich auch darum bitten herauszufinden, ob die vermeintliche Straßenkatze auch tatsächlich eine ist und nicht ein Freigänger, der irgendwo seine Familie hat. Da hängt man Suchanzeigen auf mit Foto und Informationen auf.
Denn eine Straßenkatze sieht eher abgeranzt aus, gerade nach dem Winter ist das Fell dann eben nicht so schön und ungebetene Gäste in Form von Würmer oder sonstiges Getier würde sie dann haben.

Da sie eventuell nicht kastriert ist, sollte Dir auch klar sein, dass du dann im Mai eine belegte Katze mit nach Hause nimmst da kommt man dann mit 50 Euro nicht sehr weit.

Alles andere wurde dir ja schon mitgeteilt.

lg
Verena
 
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