Eine Maus enthält über 80% Feuchtigkeit. Trockenfutter gerade mal 7%.
So viel können die Katzen gar nicht trinken, um die Differenz auszugleichen. Zumal sie als Halbwüstenbewohner ihren Flüssigkeitsbedarf über das Futter decken.
Durch die mangelnde Flüssigkeit kann sich der PH-Wert des Urins verändern und dann kann sich Struvit oder Oxalat-Steine bilden. Gar nicht gut!
Trockenfutter als bitte höchstens als Leckerli.
Das andere Katzenhalter Trockenfutter füttern, heißt nicht, dass es richtig ist. Eher, dass diese Katzenhalter nicht richtig informiert sind.
Falls du dich auf den Katzenfutter-Test von Stiftung Warentest beziehst, kann ich dir nur sagen, dass die Stiftung Warentest nur getestet hat, ob die Bedarfswerte für Katzenfutter für Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erfüllt sind. Aber nicht aus welchen Quellen die Rohstoffe stammen.
Deswegen haben auch die Supermarktfutter so gut abgeschnitten, denn diese bestehen aus großen Teilen aus künstlichen Rohstoffen. Natürliche Rohstoffe können nun einmal variieren.
Zumal es so ist, dass gar nicht bekannt ist, welche Bedarfswerte eine Katze tatsächlich hat. Die Bedarfswerttabellen können deutlich voneinander abweichen. Und dann hat auch noch jede Katze einen unterschiedlichen Bedarf... ob langhaarig, schwanger, jung, alt, fit, krank usw.
Außerdem wurde auch noch bewertet, inwiefern die Fütterungsempfehlungen stimmen. Bei einer Katze, die ein natürliches Sättigungsgefühl gelernt hat, benötigt man aber keine Fütterungsempfehlungen. Katzen wissen selber, wie viel Futter sie brauchen. Da stellt man einfach immer ausreichend Futter zur Verfügung. Wenn ein kleiner Rest bleibt, hat man genug hingestellt. Das weicht oft genug von den Fütterungsempfehlungen ab. Gerade wenn man kleine Kitten hat. Die fressen nämlich grooooße Mengen.
Normalerweise pinkelt keine Katze in den Trinkbrunnen. Oder überhaupt außerhalb des Klos. Das ist meistens ein Zeichen, das irgendetwas nicht stimmt.
Hast du genug Klos? Sind die für die Katzen schnell zu erreichen? Gefällt ihnen das Streu?