Hallo,
mal eine Frage in die Runde an die Profis, mir ist was aufgefallen, was aber rein zufällig sein kann:
Wir haben in den letzten Jahren mehrere wilde Kater kastrieren lassen, die sind danach alle freiwillig bei uns geblieben. Wir haben eine Katzenklappe.
Alle waren mindestens 5-7 Jahre alt, so unsere Einschätzung, aber auch die der Tierärzte.
Dabei ist mir etwa aufgefallen:
Kater 1 hat noch 4 Jahre gelebt, hat danach Krebsgeschwüre im Kieferbereich gehabt und musste eingeschläfert werden.
Kater 2 starb etwa 1 Jahr später an Krebs, musste eingeschläfert werden.
Kater 3 hat stark zugenommen, dann wieder stark ab und kam noch (wie zuvor auch nur) sporadisch zum Fressen, meist heimlich des Nachts. Etwa nach einem Jahr nach der Kastration nie mehr gesehen, wir haben ihm damals aber nicht mehr viel Zeit gegeben. Er sah schlecht aus, war aber im Dorf bekannt, aber auch sehr scheu.
Kater 4, kastriert vor etwa einem dreiviertel Jahr, neurologischer Totalausfall am Dienstag, kann nicht mehr stehen. Auf allen Vieren nicht mehr, evtl. Hirntrauma (Ursache unbekannt). Er war schon 3 Jahre regelmäßig zum Fressen hier, aber wir konnten ihn durch seine Scheu nie einfangen. In dem dreiviertel Jahr nach der Kastration ist er zum größten Kuschelbär überhaupt geworden.
Des weiteren haben wir noch 5 Kater und aktuell 3 Katzen, die alle hier geboren wurden und unmittelbar nach einem halben Jahr kastriert wurden. Sind jetzt 5 Jahre alt und vollkommen gesund.
Sicher, die 4 oben zitierten Kater haben eine Vorgeschichte mit wahrscheinlich vielen Entbehrungen, gerade im Winter.
Aber langsam fange ich an, mir darüber Gedanken zu machen ob es einen Zusammenhang geben kann, bzw. ob die Kastration mit Hormonumstellung ggfs. Krankheiten auslösen kann.
Hat jemand ähnliche Erfahrung machen können?
Grüße
Totti