Unglückliche Katze

Diskutiere Unglückliche Katze im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo liebe Gemeinde, da meine Katze seit einem halben Jahr ihr Einzelkinddasein verloren hat und nun einen Menschenbruder an ihrer Seite hat...
  • Unglückliche Katze Beitrag #1
Smillingaudrey

Smillingaudrey

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Hallo liebe Gemeinde,

da meine Katze seit einem halben Jahr ihr Einzelkinddasein verloren hat und nun einen Menschenbruder an ihrer Seite hat, wirkt sie irgendwie traurig und auch bockig. Sie legt sich ständig in sein Bett - no go für uns.
Auch unsere neuen Stühle müssen bekratzt werden (ich weiß, Revier erhalten - alles neue wird markiert). Ständig bekommt sie mecker von uns weil sie nur noch Blödsinn macht und eigentlich möchte sie ja nur Aufmerksamkeit, die sie ja auch bekommt.
Was ich schon probiert habe :
*Rückzugsmöglichkeit geschaffen ausgelegt mit einem Babylaken
*mehr Kratzmöglichkeiten geschaffen - wird völlig ignoriert
*anti-kratz-spray (keine Chemie) - hilft semi gut
*Feliway Stecker
* verstärkt nur mit ihr beschäftigt (Baby war beim Papa)

Sie tut mir leid aber wie kann ich es ihr denn noch schön machen. Sie hat nur noch bunte Knete im Kopf.

LG Audrey
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #2
Schenke der Katze eine Katzenschwester, sofern sie noch keine hat 😉
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #3
Hallo und herzlich Willkommen :)

da meine Katze seit einem halben Jahr ihr Einzelkinddasein verloren hat und nun einen Menschenbruder an ihrer Seite hat, wirkt sie irgendwie traurig .....

Sie wird auch traurig und vorallem einsam sein, wenn sie keine kätzische Gesellschaft hat.
Katzen sind sehr soziale Tiere und benötigen sich unbedingt um zusammen zu toben, raufen, um sich gegenseitig zu putzen und auch mal zu streiten.
Einfach, um glücklich zu sein. :)

Wäre eine Zweitkatze eine Option?

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #4
Hi Audrey,
Kann es sein das ihr euch ( bevor das Menschlein dazu kam) intensiv mit eurer miez beschäftigt habt?
Nun habt ihr Zuwachs der euren Lebensrythmus und auch die Zeit für die Katz vollkommen verändert hat.
Ich könnte mir vorstellen das sie mit einer Kumpeline wieder ausgelastet wäre. So fühlt sie dich vielleicht zurückgesetzt.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #5
Mit Sicherheit haben wir uns anders mit ihr beschäftigt bevor das Baby da war... 😁 Sie war für mich der Mittelpunkt. Wir waren 3,t Jahre allein, dann kam der Traummann und nun das Baby.

Katze Hermine ist schon 13 Jahre und hasst andere Katzen. Absolute Diva. Also ist eine zweite Katze keine Option. 😞 Sie mag auch kaum andere Menschen. Meinen Freund hat sie erst nach zwei Jahren irgendwie akzeptiert und heute noch ist das Verhältnis nicht sehr herzlich. Irgendwie macht mich das so traurig.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #6
Hallo,
wie alt ist denn eure Mieze?
Ich erlebe es häufig ( als Hebamme), dass in den Familien mit Ankunft des Babys schlagartig die Aufmerksamkeit für Hund oder Katz nachlässt- und auch noch neue Regeln dazukommen- oft für die Tiere völlig überraschend.
Die vorher " Kindersatz " waren.
Und sie verstehen es nicht und bringen es mit dem neuen Menschlein in Verbindung.
Öfter ziehen Katzen dann sogar auch aus dem alten zuhause aus- wenn sie die Chance haben- oder sind sehr wesensverändert.
Hunde versuchen zu gefallen.
Katzen leiden da anders.
Eine Katzen-Kumpeline wäre bestimmt klasse, wenn ihr aus dem ersten Stress raus seid.
Ergänzung ()

Oh, hat sich überschnitten...
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #7
Katze Hermine ist schon 13 Jahre und hasst andere Katzen. Absolute Diva. Also ist eine zweite Katze keine Option. 😞 Sie mag auch kaum andere Menschen. Meinen Freund hat sie erst nach zwei Jahren irgendwie akzeptiert und heute noch ist das Verhältnis nicht sehr herzlich. Irgendwie macht mich das so traurig.
Ohwei, dass würde mich auch sehr traurig machen. ..
Sie wird als Kitten ganz sicher, andere Katzen nicht gehasst haben.

Es soll auch Senioren geben, die sich über Gesellschaft noch freuen können.
Voraussetzung ist natürlich, ein passendes Zweittier zu finden. :)
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #8
Ich hatte damals Hund (bewußt angeschafft) und Findelkater, als ich mich ganz überraschend auf menschlichen Nachwuchs einstellen mußte.
Nachdem klar war, daß Hund und Kater das Baby wie eine Art fremden weiteren Welpen behandeln und betüdeln, habe ich es auch nicht unterbunden, wenn der Kater sich beim Kind ans Fußende gelegt hat. Eher im Gegenteil, das friedlich zufriedene Schnurren schien als beruhigende Einschlafhilfe zu dienen. Eifersüchteleien gab es zwischen allen dreien nicht, habe versucht, meine Zuwendungen halbwegs gerecht zu teilen.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #9
Ja, mit Sicherheit hast du Recht. Sie wird sich hinten an gestellt fühlen. Ich versuche mit ihr regelmäßig zu spielen und zu schmusen. Aber das Baby steht natürlich im Mittelpunkt. Ist leider so. Noch dazu ist sie todesgenervt, wenn das Baby brüllt... Deswegen neuer Rückzugsort... Aber den nimmt sie nicht an.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #10
Mit Sicherheit haben wir uns anders mit ihr beschäftigt bevor das Baby da war... 😁 Sie war für mich der Mittelpunkt. Wir waren 3,t Jahre allein, dann kam der Traummann und nun das Baby.

Katze Hermine ist schon 13 Jahre und hasst andere Katzen. Absolute Diva. Also ist eine zweite Katze keine Option. 😞 Sie mag auch kaum andere Menschen. Meinen Freund hat sie erst nach zwei Jahren irgendwie akzeptiert und heute noch ist das Verhältnis nicht sehr herzlich. Irgendwie macht mich das so traurig.
Drei Jahre war die der absolute Mittelpunkt. Dann musste sie dich mit deinem Mann teilen und nu ist noch ein Mini Bewohner dazu gekommen....
Das wird sie sicher verstört haben und vielleicht auch traurig....
Bist du sicher das sie Katzenunverträglich ist? Wie äußert dich das?
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #11
Ja, mit Sicherheit hast du Recht. Sie wird sich hinten an gestellt fühlen. Ich versuche mit ihr regelmäßig zu spielen und zu schmusen. Aber das Baby steht natürlich im Mittelpunkt. Ist leider so. Noch dazu ist sie todesgenervt, wenn das Baby brüllt... Deswegen neuer Rückzugsort... Aber den nimmt sie nicht an.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #12
Ich würde definitiv dringend daran arbeiten das Miez auch eine Bindung mit deinem Freund aufbaut. Das heißt er gibt Futter, macht das Katzenklo. Ihr beide setzt feste Zeiten fest, in denen ihr euch mit der Katze beschäftigt Spielen, Clickern, was auch immer. So ist immer einer für das Baby zur Verfügung und die Mieze kann sich sicher sein, das sie nicht zu kurz kommt, weil sie ja ihre festen Zeiten hat.
Gerne könnt ihr auch einfach so zu ihr hingehen und zum Beispiel einfach nur liebevoll mit ihr reden, natürlich dafür nicht wecken.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #13
Wir hatten eine Pflegemieze und ich habe meine Katze in dieser Zeit nicht mehr zu Gesicht bekommen... Oder die andere wurde fies attackiert
Ergänzung ()

Ich würde definitiv dringend daran arbeiten das Miez auch eine Bindung mit deinem Freund aufbaut. Das heißt er gibt Futter, macht das Katzenklo. Ihr beide setzt feste Zeiten fest, in denen ihr euch mit der Katze beschäftigt Spielen, Clickern, was auch immer. So ist immer einer für das Baby zur Verfügung und die Mieze kann sich sicher sein, das sie nicht zu kurz kommt, weil sie ja ihre festen Zeiten hat.
Gerne könnt ihr auch einfach so zu ihr hingehen und zum Beispiel einfach nur liebevoll mit ihr reden, natürlich dafür nicht wecken.
Ja also sie schläft bei meinem Freund, lässt sich von ihm streicheln. Dabei schnurrt sie auch und kann die Nähe genießen. Die Aufgaben haben wir geteilt. Er gibt ihr Futter... Als dank wird er hin und wieder hinterrücks angegriffen 🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Unglückliche Katze Beitrag #14
Zugegeben, dann würde ich die Aufgaben nicht so starr verteilen. Die Katze sollte zu euch beiden ein Verhältnis haben. Mit dem Angreifen müsste man die genaue Situation wissen. Vielleicht ist es "nur" Spiel oder Frustabbau, wegen der Situation.
Wichtig finde ich aber wirklich feste Rituale, die ihr Sicherheit schenken
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #15
Zugegeben, dann würde ich die Aufgaben nicht so starr verteilen. Die Katze sollte zu euch beiden ein Verhältnis haben. Mit dem Angreifen müsste man die genaue Situation wissen. Vielleicht ist es "nur" Spiel oder Frustabbau, wegen der Situation.
Wichtig finde ich aber wirklich feste Rituale, die ihr Sicherheit schenken
Ja es ist verzwickt. Die Angriffe kommen aus dem Nichts. Er läuft zufällig durch die Küche, passiert ihren Weg und zack - bekommt er eine gewischt und er ist echt total lieb zu ihr. Mittlerweile versteh ich aber auch, dass er sie nicht mehr so sympathisch findet.

Ich nehme aus diesen ganzen lieben Nachrichten mit, dass ich mich noch intensiver mit ihr beschäftigen muss. Vielleicht finde ich ja noch heraus, wie ich ihr die Alternativen schmackhaft machen kann.
 
  • Unglückliche Katze Beitrag #16
Das erging meinem damaligen Partner auch so... der Hund war gleich Freund nach dem Motto "oh toll, einer mehr, der rausgeht, streichelt usw..."
und der Kater immer mal wieder Attacken aus dem Hinterhalt.
Zb morgens Beine über die Bettkante, ich völlig unbehelligt und er wurde in die Fersen gezwickt... damals fand er meinen Kater auch wenig sympathisch 😉
 
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