Hallo zusammen!
Mein kleiner Stubentiger Leo ist ein 12 jähriger Kater. Er ist recht ängstlich, hat aber ein wunderbares Wesen. Er braucht immer eine Weile um warm zu werden mit Fremden ist dann aber der liebste Kater den es überhaupt gibt https://www./images/smilies/bonus/pink-heart.gif
Wir haben ihn 2017 aufgenommen da sein Vorbesitzer verstorben ist, es hat also eine Weile gedauert bis er die große Trauer hinter sich lassen konnte.
Nun hat er ein schönes liebevolles Zuhause.
Er war immer topfit, ist sehr gefräßig und spielt für sein Alter enorm viel. Am vergangenen Dienstag abend war noch alles in Ordnung am Mittwoch morgen hing plötzlich sein Schwanz recht leblos runter und er wirkte etwas bedröppelt.
Bin sofort mit ihm zum
Tierarzt hier bekam er eine Kortison & Schmerzspritze. Er hatte zu dem Zeitpunkt keine Auffälligkeiten oder Schmerz an der Wirbelsäule oder am Schwanz (durch Abtasten). Er konnte den Schwanz zu diesem Zeitpunkt noch etwas anheben, hatte aber offensichtlich Schmerzen (z.B. wenn er sich setzen wollte. Auch das Hinlegen war etwas schwierig.)
Da er ein extrem ängstlicher Patient ist, gestaltet sich ein Tierarztbesuch schwer. Die
Tierarzt sagte wir sollten nun ersteinmal abwarten wie es ihm geht nach den Spritzen.
Als es dann am Freitag eher schlechter aussah (der Schwanz wirkte noch lebloser und er fauchte mich an als er sich hinlegen wollte) bin ich wieder mit ihm zum
Tierarzt. Diesmal mit einer Beruhigungstablette sodass eine Röntgenaufnahme möglich war. Hier zeigte sich eine Auffälligkeit im oberen Schwanzbereich. Verdacht auf Schwanzabriss!!! Er bekam erneut eine Kortisonspritze, wir bekamen ein Schmerzmittel und ein Vitamin B Präperat. Da er eine reine Wohnungskatze ist, ist es uns absolut rätselhaft wie es passieren konnte. Es gab keinerlei Vorkommnisse er kann höchstens gestürtzt sein.
Das Schmerzmittel wirkte vorerst gut bis er am Samstag über Schmerzen klagte und grummelte (ich befürchte dass er nicht genügend Schmerzmittel mit dem Futter aufgenomme hat da er nicht komplett aufgegessen hat was er sonst immer macht!) Dies habe dann etwas nachdosiert, da ich die TÄ am Samstag nicht erreichen konnte war ich allerdings etwas unsicher. Als es nicht besser wurde sind wir noch in der Nacht in die Tierklinik. Der
Tierarzt in der Klinik sagte, dass ein CT nötig sei da auch ein Bandscheibenvorfall (oder Ähnliches) nicht auszuschließen sind. Im Falle eines Bandscheibenschadens sollte dann wohl auch schnell gehandelt werden. Leider wurde in der Klinik kein neues Röntgenbild angefertigt oder eine Untersuchung durchgeführt. (in unbetäubten Zustand ist dies bei Leo leider auch nicht möglich). Ich hatte jedoch die Aufnahmen von der TÄ dabei, die Qualität war jedoch so schlecht, dass der
Tierarzt in der Klinik es anscheinend nicht richtig erkennen konnte. Die TÄ diagnostizierte jedoch einen Abriss aufgrund der Röntgenbilder. Völlig fertig sind wir dann mit diesen Infos nach Hause.
Am folgenden Tag haben wir sehr gut darauf geachtet, dass er die empfohlene Dosis des Schmerzmittel (Melosus) komplett futtert. Daraufhin ging es ihm wieder recht "gut". Durch das Schmerzmittel ist er nun nahezu schmerzfrei (soweit es sich abschätzen lässt). Er hat wie immer einen guten Appetit, setzt Kot und Urin (beides wie immer oft und reichlich) ab. Er ist nur etwas erschöpft, schläft viel und bewegt sich vorsichtig,(was ja von Vorteil ist). Auffällig ist, dass er immernoch auf die Fensterbank und über die Couch springt und hüpft.
Hat hier jemand Erfahrungen und hat Tipps wie wir es nun für ihn optimal angehen können? Er ist bereits 12 Jahre und ich möchte ihn auf keinen Fall leiden sehen oder ihm die Blase ausdrücken müssen. (wobei dies ja aktuell alles wunderbar funktioniert).Sein Leben soll lebenswert bleiben das ist das Wichtigste! Sein Blutbild ist wohl sehr gut, die Ergebnisse kamen heute früh. Er hat etwas erhöhte Schilddrüsenwerte, dies wollen wir dann mit der TÄ in Ruhe angehen.
Wir haben nochmal mit der Haustierärtzin Rücksprache bezüglich der CT Untersuchung gehalten. Sie sagte falls er noch ein Gefühl im Schwanz haben sollte (dies sollen wir durch leichtes Zwicken testen) würde sie mit der Schmerztherapie fortfahren da noch eine Chance auf eine Heilung bestünde. Falls er kein Gefühl mehr hat, empfielt sie die CT Untersuchung. Er reagiert tatsächlich auf ein leichtes Zwicken und streicheln, der Schwanz hängt trotzdem weiterhin leblos runter.
Wir wollen nun heute noch eine 2. Meinung einholen und entscheiden dann bezüglich des CTs. (Dies möchte ich ihm eigentlich gerne ersparen). Hat da jemand eine Erfahrung bzw. könnt ihr uns Tipps geben? Wir wollen natürlich kein Risiko eingehen und ihn nun auch nicht überstrapazieren mit Arztbesuchen. Ich hab aber auch Sorge dass er doch Schmerzen hat.

Danke ihr Liebenhttps://www./images/smilies/bonus/pink-heart.gif