Hallo ihr lieben,
ich hoffe ich darf hier Tekilas Geschichte mit den TF und deren Folgen schreiben.
Vielleicht hilft es zu verstehen, das TF nicht gut is und welche gesundheitlichen Folgen daraus entstehen können.
Ich weiss allerdings nicht, ob ich in der richtigen Ecke gelandet bin. Falls ich falsch bin, sorry.
Tekila hat durch das TF und deren folgen am 24.3.20 nach knapp 3,5 Jahren ihr Leben verloren und musste eingeschläfert werden.
Als ich meine Tekila im Aug 07 bekommen habe, hab ich alle Fehler gemacht, die man als Anfänger machen kann und im guten Glauben ab 03/08 TF gefüttert (wurde mir von meiner Mutter bzw Tierarzt damals "empfohlen").
Als ich dann vom "blauen Forum" gelernt habe, das TF schlecht is, hab ich über Jahre alles versucht sie auf NF umzustellen. Ich hab keine Ahnung wie viele versuche und varianten ich versucht habe sie umzustellen - und bin immer wieder gescheitert. Sie hungerte wirklich vorm vollen Napf und das über Tage...
Ca. 2012 wurde sie aufgrund Verstopfung ausgeräumt und die damalige Tierarzt hat gemeint, es wäre wieder gut und ich könne weiter normal füttern.
In den Jahren danach waren keine Symptome wegen der Verstopfung zu erkennen.
Im Juni 16 ging dann die Spukerei los und ich war deswegen mehrmals beim Tierarzt - Aussage " es is wohl nur ne Magenschleimhautentzündung".
Im Okt 16 spukte Tekila dann was, was nach Kot roch und auch so aussah,
darauf hab ich nen anderen Tierarzt aufgesucht und den schock meines Lebens bekommen.
Der Status im Okt 16 war dann totale Verstopfung bzw ihr stand der Kot wortwörtlich bis zum Hals (und drüber). Die TÄ konnte gar nicht glauben, das es keine Symptome gab und das die alte TÄ beim Röntgen nichts gesehen haben will ( sie wurde 2016 3x geröntgt - angeblich).
So voll wie Tekila war, muss die Verstopfung schon länger als 2-3 Jahre bestanden haben. Auch mir viel das nicht auf, da sie ja täglich Kot abgesetzt hat und nicht, aber auch gar nichts an Symptomen gezeigt hat. Die TÄ is sich 100 % sicher, das es durch das TF kommt, weil man beim ausräumen ganz viele vertrocknete TF stücke rausgeholt hat, ausserdem gibt es von 100 Katzen eine Katze die TF nicht verträgt und Tekila war diese 1 Katze von den 100.
Sie wurde dann per Einlauf und Handarbeit ausgeräumt, in der Hoffnung das es gut wird.
Im Dez 16 war ich dann wegen erneuten Spucken bei der neuen TÄ
und es wurde beim Röntgen festgestellt, das sie wieder verstopft is, der Darm vergrößert und anscheinend nicht mehr wirklich selbstständig arbeitet.
Daraufhin habe ich sie nach dem aufwachen radikal auf NF umgestellt -
was sie zum Glück endlich angenommen hat. Als Kompromiss gab es 6 TF Körner am Tag, 1x die Woche 2 Küken und öfter Puten -/Hähnchenfleisch
.
Daraufhin hab ich verschiedene Möglichkeiten ausgetestet.
Unter anderen Lactulose, Milchzucker, Flohsamen und Macrogol etc.
Bei beginnen der Spukerei auch Dulcolax.
Geholfen hat nur Macrogol und wir hatten 6 Monate ruhe, bevor wieder das Spucken anfing und sie beim Tierarzt unter Narkose nach dem Röntgen wieder einen Einlauf bekam. Danach hatten wird immer wieder ca 6 Monate ruhe, bis wieder Narkose und Einlauf fällig war.
Das klappte bis Juni 19.
Da die Abstände immer kürzer wurden und Tekila die Narkose immer schlechter vertragen bzw immer schwieriger damit klar kam, hat die TÄ
mir ab Juni 19 nahe gelegt drüber nachzudenken wie oft noch bzw das es auch passieren kann, das es bei jedem weiteren mal irgendwann vorbei sein kann und das ich überlegen soll, ob das noch Lebensqualität is.
Sie geht davon aus, das die Verstopfung kurz nach"Ausräumen" wieder beginnt, weil es immer so viel Kot beim Röntgen is.
Nach 4 Monaten im September wurde sie wieder unter Narkose "ausgeräumt" per Einlauf. Dann im November und jetzt am 24.2.2020. Beim letzen mal Spuken kam unverdauter Kükenfuß vom vortag mit raus und wohl Kot (roch zumindest danach).
Tekila hat ca 1 Woche nach dem Einlauf angefangen sich noch mehr zurückzuziehen und mich immer öfters angefaucht, wenn ich sie anfassen wollte.
Am 23.3 ging dann wieder die Spuckerei los und ich bin am am 24.3. zu Tierarzt geangen.
Eigentlich brauchte Tekila immer so 30-60 min bis sie in Narkose war, am 24.3 waren es dann plötzlich nicht mal mehr 30 sek.
Da wusste ich , das es wohl vorbei is und es kein "wunder" mehr für uns gibt. Ich habe sie dann trotzdem noch mal Rötgen lassen, aber
nachdem Tekila schon wieder oder immer noch komplett zu war, hab ich unter Tränen den Kampf um ein "Wunder" aufgegeben und sie
einschläfern lassen müssen.
Stefanie