Hallo Zusammen,
Ich bin gerade ziemlich besorgt sowieo auch langsam am verzweifeln. Mein 7 Jähriger, kastrierter Kater hat seit über einer Woche eine ganz böse Blasenentzündun, die nicht bakteriell ist. Der Auslöser soll in den meisten Fällen Stress sein. Doch wirklich Stress gab es eig nicht. Als ich dann bemerkte, wie er immer regelmäßiger und in kürzeren Abständen seine Toielette aufgesucht hat, sowieso sich seinen Penis immer wieder stark danach schleckte, bin ich dann mit ihm zum Tierarzt, der dann eben auch diese idiopathische Blasenentzündung feststellte. Ich musste ihm dann für ein paar Stunden beim Arzt lassen, damit der Urin getestet werden konnte, sowieso noch ein paar andere Untersuchungen durchgeführt werden konnten. Als ich ihn dann wieder abholen durfte, bekam ich einmal dieses starke Opioid Buprenorphin in sechs Spitzen mit, sowieso auch ein Antibiotikum (Kesium).Ja , obwohl es sich eig nicht um eine bakterielle Infektion handelt. Am übernächsten Tag ging es ihm dann auch schon wieder wesentlich besser. Doch dann fing das Drama wieder an. Zwei schlaflose Nächte, weil er andauernd unruhig durch die Wohnung lief, überall kratze, und auch überall hinmachte. Ins Bett, auf seine Kratzwelle, auf die Fliesen usw. Dann bin ich nochmal alleine zum Tierarzt, beschrieb die ganze Lage nochmals, und bekam dann nochmal die beiden selben Medikamente, sowie auch ein neues Medikament mit. Ein anderes starkes Schmerzmittel, dass kein Opiod ist und das auch entzündungshemmend wirkt. Das gab ich ihm dann die letzten zwei Tage statt dem starken Buprenorphin. Scheinbar setzte auch schnell eine Wirkung ein, weil es meinem Kater kurz danach schon wesentlich besser ging. Er wollte wieder schmusen, spielen, fraß wieder normal usw.
Als ich dann vorhin nach Hause gekommen bin, war er wieder so unruhig, suchte die Toilette unzählige Male auf, machte wieder überall hin und kratze wild an Möbeln etc. was vielleit noch wichtig zu erwähnen wäre ist, dass zum Glück wenigstens fast immer ein bisschen Urin rauskommt. Wäre dem nicht so, könnte dies schnell einen lebensbedrohlichen Notfall darstellen, dessen bin ich mit sehr bewusst. Ich gab ihm also dann sofort als ich vor ein paar Stunden nach Hause kam eine Schmerztablette, sowie auch wieder Kesium, also das Antibiotikum. Als ich ihm die beiden Sachen zuvor immer gab, ging es ihm schnell besser. Doch nicht so dieses Mal. Weil es dann einfach nicht besser wurde, gab ich ihm dann auch noch zusätzlich eine Spritze mit dem Opioid. Der Arzt meinte, man darf es zusammengeben. Darüber habe ich mich zuvor natürlich informiert.
Jetzt liegt er seit ein paar Minuten endlich mal im Bett und putzt sich ausgiebig. Wenigstens nicht mehr dieses ständige auf die Toilette gehen, weil das doch die Entzündung nur schlimmer macht. Jetzt zu meiner Frage. Hat irgendjemand Erfahrungen mit dieser Form der Blasenentzündung? Ich bin wirklich verzweifelt, und möchte verhindern, ihn über Nacht in die Klinik geben zu müssen. Hat irgendjemand Tipps bezüglich der Ernährung bei so einem Problem? Ich muss gestehen, dass seine Ernährung miserabel ist. Früher fraß er noch alles mögliche an Nassfutter. Heute, warum auch immer, nur noch Ergänzungsfutter mit Hühnerfleischstreifen, Thunfisch und zum Ausgleich hochwertiges Trockenfutter. Ich weiß, dass Trockenfutter gar nicht gut ist, doch wenn ich ihm das nicht noch zusätzlich geben würde, wäre sein Bedarf ja nie wirklich richtig abgedeckt, wegen des blöden Ergänzungsfutters.
So, das war ein langer Text, es tut mir furchtbar leid, aber das alles was schon wichtig zu erwähnen. Ich wäre zutiefst dankbar über jeden Tipp!
Das Probefutter vom Tierarzt ist natürlich schon lange wieder leer. Was ist denn jetzt wirklich gut für meinen armen Kater. Er tut mir so leid echt.
Liebe Grüße und danke