Vorausgesetzt, gesundheitlich ist alles in Ordnung hilft eigentlich nur hart bleiben.
Unsere "Viecher" (ich nutze das Wort gern, aber nur liebevoll!) sind es eben gewohnt, dass wir Weicheier nachgeben und sie ihren Willen bekommen
Ich habe die Spielchen mehrfach durch und habe immer gesagt "meine Katzen sind so stur, die bekomme ich nicht umerzogen". Und so gab es die ersten zwei Jahre auch nur Trockenfutter. Bis Balou Oxalatsteine und eine schwere OP hatte. Danach blieb mir nichts anderes übrig, als nur noch NF zu geben. Später bekam Vinnie eine Futtermittelallergie und das Spielchen ging von vorn los, nur diesmal von "Stückchen in Soße" zu Pastetenfutter.
Von beiden Malen kann ich berichten: es war die Hölle! Für mich... ICH war diejenige, deren Nerven blank lagen, die tagelang geheult hat. Den Katzentieren ging es super, die haben mir nur gezeigt, was sie davon halten und haben weitestgehend gehungert. Sie haben sich gerade so viel rein gezwungen wie sie brauchten um nicht zu verhungern und sich ansonsten auf meine Inkonsequenz verlassen.
Irgendwann war ich soweit, dass ich gesagt habe "friss oder stirb" und auch wirklich das Futter solang in den Näpfen gelassen habe, bis sie leer waren. Wurde nicht gefressen, gab's auch nix anderes, Klappte auch nur semi, nach 24 Stunden wurd's unansehnlich

Dann habe ich über zwei Wochen nur zweimal am Tag gefüttert und nach 20 Minuten weg geräumt. Wer bis dahin nix gefressen hatte, Pech.
Und siehe da: irgendwann haben sie's kapiert.
Heute haben sie zwar auch ihre Vorlieben, welche Sorte sie wann gern hätten, aber gemäkelt wird nicht mehr und darüber bin ich echt sehr froh, weil die Auswahl in unserem Fall (Monoprotein) doch sehr eingeschränkt ist.