Sorry schon mal, daß es ein längerer Text ist, würde aber dennoch gern dieses Thema mal mit Euch diskutieren...
Stichwort Tiernotruf und Freigänger
Ich verfolge schon länger die Beiträge des Tiernotrufs NRW von Stefan und seinem Team und finde, die machen einen echt tollen Job, vor allem ja auch ehrenamtlich und für die Melder gratis, wobei Spenden kein Muß aber sicher willkommen sind.
Nun am Beispiel des Katers Findus, Freigänger bei sicherlich netten Besitzern.
Auf seinen Touren kam es wiederholt vor, daß er sich auf einen hohen Baum flüchtete, sei es aus Angst vor Hunden oder sonstigen Gründen, dort tagelang verharrte, die Besitzer ihn nicht herunterlocken konnten und somit der Tiernotruf verständigt wurde.
Nur zwei Monate später befand sich der Kater erneut auf selbigem Baum und wurde wieder heruntergeholt.
In seiner extremen Angst und Panik war es sicher für beide Seiten nicht schön, der Retter wurde trotz angeblich bissfester Handschuhe gebissen und der Kater war völlig außer sich. Man kann ja schlecht dem Tier begreiflich machen, daß man nur Gutes beabsichtigt und helfen will.
Daher nun meine Frage: Wie würdet Ihr als Halter von Freigängern damit umgehen?
Ich las ja hier bislang nie von Katzen auf Bäumen und entsprechenden Problemen.
Denkt Ihr, man hätte eine Art Anspruch auf Tierrettung, egal wie oft und unter welchen Bedingungen auch immer...
würdet Ihr etwas ändern im Bezug auf den Freigang...
könnte man Katzen irgendwie davor schützen, sich selbst wiederholt in Gefahr durch das Erklimmen hoher Bäume zu bringen...
Fragen über Fragen, zu denen mich Eure Ansichten sehr interessieren, egal ob Wohnungskatze oder auch Freigänger...
Damals habe ich ja auch sämtliche Klischees "bedient" wie zb Kater in Einzelhaltung lebt seine Sozialkontakte im Freigang aus und und und...
Erfreulicherweise war der draußen kein Kletter-Maxe, den ich nie retten (lassen) mußte.
Mit den Jahren (inzwischen winken die 60-ger) hat sich mein Denken und Handeln zu Haus- und Wildtieren um einiges gewandelt und ich mache mir viele Gedanken, was ich selbst im bescheidenen Rahmen besser machen kann.
Damals bei gemeinsamen Unternehmungen mit meiner Tochter haben wir oft einfach nur so kleine Geschenke ausgetauscht und dann die Verpackungen in den öffentlichen Müll geworfen.
Heute, wo ich auch durch die Tierrettung weiß, daß gerade Bänder von Vögeln zum Nestbau verwendet werden und sich die Küken oft elend strangulieren, nehme ich generell "gefährlichen Müll" mit nach Hause.
Selbst ein im Park-Mülleimer "korrekt" entsorgter Becher eines Milchshakes kann für Tiere zur Falle und somit zum aufwändigen Einsatz des Tiernotrufs werden. Das war mir früher nicht so wirklich bewußt... schäm