Hallo zusammen,
unsere Beiden (Sambi 3Jahre + Nicky knapp 10 Wochen) spielen, raufen und toben recht herzhaft miteinander durchs ganze Haus.
Sambi ist Freigänger und heute durfte Nicky zum ersten Mal mit in den Garten, sicherheitshalber mit Brustgeschirr und Leine.
Allerdings erkannten wir unsere Große draußen nicht wieder... sie ging höchstens einen halben Meter von der Kleinen weg, stupste sie immer wieder Nase an Nase und gurrte wie eine Taube.
Nicki stand wie angenagelt auf dem gepflasterten Weg und probierte immer wieder zaghaft, eine Pfote aufs Gras zu setzen - und dann verließ sie der Mut.
Sambi ist immer hin und her vor ihrer Nase nach dem Motto "guck, da ist nix Schlimmes dran" und schließlich lockte sie die Kleine zu ihrer Lieblings-Gras-Liegemulde, kugelte sich drin herum und gurrte immer wieder.
Nach einer viertel Stunde lagen dann beide Katzen im Gras.
Sambi "entschied" dann, es wäre genug für heute und ging demonstrativ ins Haus, die Kleine dackelte hinterher.
Kann es sein, daß die Große sich draußen um die Kleine "kümmert" und so etwas wie Beschützer-Instinkt in ihr wach wird??
Ich hätte eher gedacht, Sambi würde die Kleine ignorieren und einfach ihren gewohnten Revier-Spaziergang machen...
Was bedeutet bei Katzen eigentlich dieses Nase-an-Nase? Das machen sie ziemlich oft, auch im Haus.
Danke und liebe Grüße,
Michaela