Liebe Catblou!
Es tut mir sehr leid, dass du dich aus so einem traurigen Grund hier angemeldet hast. Trotzdem erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.
Ich habe bei meinen schon verstorbenen Tieren zum Glück bisher keinen Fall von Lungentumoren gehabt, aber egal, ob sie an Altersschwäche oder einer akuten Erkrankung versterben, merkt man als Besitzer meistens, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ein Weiterleben nur noch eine Qual wäre.
Wenn ein Tier Schmerzen hat, die nicht mit verantwortbaren Behandlungen oder Medikamenten in den Griff zu bekommen sind und wenn es keine Lebensqualität mehr hat und keine Aussicht auf Heilung, dann sollte man in Absprache mit dem Tierarzt das Tier möglichst sanft einschlafen lassen.
Es ist immer schwer zu entscheiden, wann dieser Punkt erreicht ist, oft macht man sich Gedanken, ob man zu früh entscheidet, dass der Tierarzt das Tier erlösen sollte. Aber schlimmer ist es, wenn man zu lange wartet und das Tier sich unnötig quälen muss.
Leider mussten sich schon viele andere Katzenbesitzer mit der Frage, die du dir stellst, auseinandersetzen. Das ist für jeden eine ganz schwierige Frage. Vielleicht kann dir dieses Thema ein bisschen helfen:
Erlösen oder weiter kämpfen - wann ist der Zeitpunkt gekommen, loszulassen?
Diese Broschüre zu dem Thema hatte @Gast50574 vor kurzem in einem anderen ähnlichen Thema verlinkt, sie kann auch hilfreich sein.
https://www.tierarztpraxis-moers.de...osch_re_Euthanasie_Hund_Druckb_gen_Ablage.pdf
Ich wünsche dir sehr, dass deinem Kater doch noch Zeit bleibt, in der er schmerzfrei und ohne zu leiden weiterlebt. Verwöhne den Süßen, verbringe ganz viel Zeit mit ihm, mach ihm die verbleibende Zeit so schön wie möglich. Biete ihm alles zu fressen an, was er mag, Schleckpaste, Hühnchen, Hühnerbrühe, hochwertiges Futter, Futter mit Saucen, die er aufschlecken kann, Leberwurst-Paste... was immer er gerne mag. Wenn er nicht mehr aus dem Napf frisst, mag er vielleicht ein bisschen vom Finger ablecken, Hauptsache, er frisst noch etwas und bekommt auch Flüssigkeit.
Und wenn du erkennst, dass der Zeitpunkt gekommen ist, um ihn gehen zu lassen, bitte möglichst deinen Tierarzt, zu dir nach Hause zu kommen, um deinem Kater den Transport und die Angst vor den Gerüchen in der Tierarztpraxis zu ersparen und begleite deinen Kater bei seinem letzten Weg. Er wird deine Nähe spüren und in Frieden einschlafen können. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diesen schweren Schritt.
