Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun?

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  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #1
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Sonja71

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Hallo liebe Katzenfreunde,

ich würde mich freuen, von euch einen Rat zu bekommen. Unser kleiner Kater Moritz hat es aktuell sehr sehr gut. Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus inmitten der Natur und dazu wenig Verkehr. Hier wird er von mir und einer sehr netten Familie versorgt, die ihn ursprünglich mal aus dem Tierheim geholt hat. Dazu haben wir den Verdacht, dass er sich noch eine weitere Anlaufstelle in der Nachbarschaft angelacht hat :D Moritz ist im Sommer oft sehr lange weg und generell viel unterwegs, kann auch schon mal 1-2 Tage am Stück sein. Generell ist er nachts im Sommer draußen, im Winter drinnen. Da ich seit Corona im Homeoffice arbeite, konnte er bei mir ein und ausgehen wie er wollte. ebenso aber auch bei der anderen Familie, wo immer jemand da ist. Er hat überall seine Schüsselchen mit Futter. Ein Katzenklo aber bei mir nicht und auch ist er nachts nie bei mir. Er ist einerseits sehr zutraulich, schläft auf meinem Schoß, lässt sich aber andererseits von mir nicht einmal hochheben.

Jetzt das Problem. Bei mir steht berufsbedingt in den kommenden Monaten ein Umzug an und ich überlege was wohl das beste für ihn ist.

Bleibt er, dann hat er das wohl schönste Revier das man sich vorstellen kann und 24h am Tag Menschen, die ihn reinlassen (aber leider etwas weniger Zeit und Aufmerksamkeit für ihn haben). Oder soll ich ihn mitnehmen? Im neuen Job hätte ich auch weniger Homeoffice (bin noch dazu alleinstehend) und es wäre viel weniger Personen da für ihn. Aber ich habe das Gefühl, das er mich mehr mag. Täuscht das?

Natürlich würde ich ihn sehr vermissen aber ich möchte einfach das Beste für ihn. Was denkt ihr? Ist das sichere, grüne, tolle Revier wichtiger oder die Person bei der er die letzten 2-3 Jahre am meisten Zeit verbrachte. Wir haben schon in letzter Zeit gewitzelt, dass ich sein Liebling sei. :D:cry:

Ich danke euch vielmals.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #2
Die Familie, die ihn aus dem Tierheim geholt hat, kümmert sich die nicht um ihn? Das sind doch dann auch die Besitze. Daher stellt sich mir gar nicht die Frage, ob du ihn mit nimmst, es sei denn du sprichst das mit ihnen ab
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #3
Wenn die Familie ihn aus dem Tierheim hat, dann läuft der Abgabevertrag ja auf die Familie.
Das heißt, du darfst ihn dann sowieso nicht einfach so mitnehmen, ohne mit dem Tierheim und auch der Familie Rücksprache zu halten.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #4
Dort hat er Fressen, sein Plätzchen aber er bekommt auch deutlich weniger Aufmerksamkeit (v.a. wegen Kinder). Ich verwöhne ihn halt, habe viel Zeit für ihn, bei mir ist es ruhiger.
Ich würde ihn natürlich nicht einfach mitnehmen - keine Sorge. Die Familie ist bei den Überlegungen mit im Boot und grübelt ebenso. :)
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #5
Das Tierheim muss aber auch involviert werden.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #6
Danke für den Hinweis :)(y). Das würden wir dann tun. Es geht mir erst einmal um eine Einschätzung, was für Moritz das beste wär.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #7
Hallo!! Ich würde ihn dort lassen, wo er jetzt ist. Er hat ein tolles Revier, Leute die ihn lieben und um ihn kümmern, auch wenn es ein bisschen weniger ist. Würde sich die andere Familie nicht kümmern würde ich es überlegen ihn mitzunehmen, aber so wie ich es verstanden habe lieben sie ihn auch. Also ich bin definitiv für da lassen. Auch wenns für Dich nicht einfach ist.
Liebe Grüsse!
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #8
Lass ihn dort. Ihm geht es gut, er wird versorgt, hat sein gewohntes Umfeld- besser gehts doch gar nicht. Er fühlt sich dort doch wohl
Je nach dem, wenn die Familie sowie Tierheim zu seinem Umzug zustimmen, muss er sich dort neu orientieren, hat vielleicht keinen Freigang mehr, usw.
Wenn du gern Miezen hättest, könntest du eventuell auch Pflegis oder Tierheim Katzen ein neues Zuhause bieten. Damit, denke ich, ist euch allen gut getan
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #9
Dort hat er Fressen, sein Plätzchen aber er bekommt auch deutlich weniger Aufmerksamkeit (v.a. wegen Kinder). Ich verwöhne ihn halt, habe viel Zeit für ihn, bei mir ist es ruhiger.
Ich würde ihn natürlich nicht einfach mitnehmen - keine Sorge. Die Familie ist bei den Überlegungen mit im Boot und grübelt ebenso. :)
Hätte er denn bei dir weiterhin freigang ? Wenn. Nein, würde ich ihn auf keinen Fall mitnehmen. Damit tust du ihm definitiv keinen Gefallen.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #10
Ich danke euch schon Mal für die Meinungen/Einschätzungen. Hilft mir sehr.

Ich würde natürlich halt nach einer Wohnung suchen mit Freigangmöglichkeit. Allerdings glaube ich nicht, dass sein aktuelles Revier zu toppen sein wird. Das ist schon echt perfekt.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #11
Da ich seit Corona im Homeoffice arbeite, konnte er bei mir ein und ausgehen wie er wollte. ebenso aber auch bei der anderen Familie, wo immer jemand da ist. Er hat überall seine Schüsselchen mit Futter.
ganz ehrlich?
Ich habe selber drei Freigänger und wäre stinksauer, wenn die hier in der Nachbarschaft angefüttert und somit zum abwandern motiviert werden würden.
Freigänger sind kein Freiwild!
Eine wohlgenährte Katze, die jeden Tag bei Dir auftaucht brauchst Du nicht zu füttern. Die hat nämlich einen Besitzer, der das womöglich garnicht möchte. Mal abgesehen davon, dass es kranke Tiere gibt, die nich jedes Futter fressen dürfen und andere, die regelmäßig Medikamente benötigen, zu deren Vergabe sie nicht nach Hause kommen, wenn sie sich anderswo schon sattgefressen haben. Und in die Wohnung lassen sollte auch Tabu sein. Ich frage mich immer wieder warum die Leute da nicht von zwölf bis mittag denken können.
Würdest Du das auch bei einem Hund oder einem fremden Kind so machen? Ich hoffe nicht.
Also mal für alle die hier mitlesen so ganz generell:
Finger weg von fremden Freigängern!
Dann kommen nämlich solche Probleme wie in Deiner Fragestellung garnicht erst auf.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #12
ganz ehrlich?
Ich habe selber drei Freigänger und wäre stinksauer, wenn die hier in der Nachbarschaft angefüttert und somit zum abwandern motiviert werden würden.
Freigänger sind kein Freiwild!
Eine wohlgenährte Katze, die jeden Tag bei Dir auftaucht brauchst Du nicht zu füttern. Die hat nämlich einen Besitzer, der das womöglich garnicht möchte. Mal abgesehen davon, dass es kranke Tiere gibt, die nich jedes Futter fressen dürfen und andere, die regelmäßig Medikamente benötigen, zu deren Vergabe sie nicht nach Hause kommen, wenn sie sich anderswo schon sattgefressen haben. Und in die Wohnung lassen sollte auch Tabu sein. Ich frage mich immer wieder warum die Leute da nicht von zwölf bis mittag denken können.
Würdest Du das auch bei einem Hund oder einem fremden Kind so machen? Ich hoffe nicht.
Also mal für alle die hier mitlesen so ganz generell
:
Finger weg von fremden Freigängern!
Dann kommen nämlich solche Probleme wie in Deiner Fragestellung garnicht erst auf.

Hi. Du hättest mir auch etwas weniger forsch und unfreundlich mitteilen können, dass du das nicht gut findest. :) Das gemeinsame Betreuen von Moritz ist mit der Familie abgesprochen, das Futter bzw. Medikamente entsprechend abgestimmt und auch während des Urlaubs der Familie habe ich ihn betreut. Es ist ein Mehrfamilienhaus mit gemeinsamem Garten, soll ich ihn dann aus der Wohnung schmeißen, wenn er sich mal reinschleicht?

Außerdem. Es ist wie es ist und es geht nicht darum, was hätte sein können, sondern jetzt die beste Lösung zu finden. :)
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #13
Mir geht es in erster Linie darum, ein Bewußtsein dafür zu schaffen, sich keine fremden Katzen anzufüttern.
Leider passiert das andauernd und hier soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass sei alles normal und OK so.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #14
@Sonja71 herzlich willkommen….Wenn du gleich so ausführlich die Situation beschrieben hättest …wäre es auch für mich verständlicher gewesen. Ich wollte gerade meinen Text abschicken….

Denn bist du sozusagen Zweitkümmerer mit Verantwortung. Meine Einschätzung: ein definitives Nein…..Das Tier hat dort sein zu Hause, wird gemocht, hat tierische sowohl auch menschliche Sozialkontakte. Seine Hauptmenschen und Zwischenmenschen leben dort. Er hat nichts auszusetzen. Ein glückliches Tier.

Es sei die Besitzer wollen ihn los werden….ansonsten bleibt er am Besten dort.

lg
Verena
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #15
Mir geht es in erster Linie darum, ein Bewußtsein dafür zu schaffen, sich keine fremden Katzen anzufüttern.
Leider passiert das andauernd und hier soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass sei alles normal und OK so.

Das habe ich und das haben wir nun zur Kenntnis genommen, dankeschön. Ich würde auch niemals einer mir unbekannten Katze Nahrung o.Ä. zukommen lassn. In diesem Falle ist Moritz aber eben kein wirklich fremder Kater, da wir alle (die Familie und ich) befreundet sind, unter einem Dach leben und eben uns seit der Anschaffung gemeinsam um Moritz kümmerten. Meine stärkere Bindung zu ihm entstand dann in den letzten Jahren erst.

@Sonja71 herzlich willkommen….Wenn du gleich so ausführlich die Situation beschrieben hättest …wäre es auch für mich verständlicher gewesen. Ich wollte gerade meinen Text abschicken….

Denn bist du sozusagen Zweitkümmerer mit Verantwortung. Meine Einschätzung: ein definitives Nein…..Das Tier hat dort sein zu Hause, wird gemocht, hat tierische sowohl auch menschliche Sozialkontakte. Seine Hauptmenschen und Zwischenmenschen leben dort. Er hat nichts auszusetzen. Ein glückliches Tier.

Es sei die Besitzer wollen ihn los werden….ansonsten bleibt er am Besten dort.

lg
Verena

Ja, da hast du recht - ich wusste/weiß einfach nicht so genau, welche Faktoren ausschlaggebend sind bzw. woran man die Entscheidung festmachen sollte. :)"Zweitkümmerer mit Verantwortung" trifft es gut. Ich merke schon aus deiner und den anderen Antworten, das es sinn macht ihn dort zu belassen wo er ist. Er hat dann vielleicht etwas weniger Aufmerksamkeit aber immer noch viele Menschen um sich und sein tolles Revier.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #16
Liebe TE, mir geht es garnicht darum, Dich oder Deinen speziellen Fall zu diskreditieren.
Aber wenn ich Sätze wie diesen hier lese:
Hier wird er von mir und einer sehr netten Familie versorgt, die ihn ursprünglich mal aus dem Tierheim geholt hat. Dazu haben wir den Verdacht, dass er sich noch eine weitere Anlaufstelle in der Nachbarschaft angelacht hat :D
da ist mir zuviel Romantik enthalten.
Es ist eben garnicht so toll, wenn ein Tier von der halben Nachbarschaft mir Futter und was weiß ich nicht noch allem vollgestopft wird.
Oder wenn die Katze über Tage weg ist, Du denkst sie wurde überfahren und sie liegt währenddessen seelenruhig bei Tante Trudi auf dem Sofa.
Selbst wenn die Motive dafür "ehrenhaft" sein mögen, so weiß man als geplagter Freigängerhalter, dass es nicht das Gelbe vom Ei ist, wenn Nachbarn sich wie beschrieben verhalten.

Dir mag das klar sein, dem stillen Mitleser vielleicht weniger.


Zum eigentlichen Thema:
Den Kater würde ich auf jeden Fall in dem Umfeld belassen, in dem er sich befindet und, wie Du ja selber schreibst, wohlfühlt..
 
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  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #17
Liebe TE, mir geht es garnicht darum, Dich oder Deinen speziellen Fall zu diskreditieren.
Aber wenn ich Sätze wie diesen hier lese:

da ist mir zuviel Romantik enthalten.
Es ist eben garnicht so toll, wenn ein Tier von der halben Nachbarschaft mir Futter und was weiß ich nicht noch allem vollgestopft wird.
Oder wenn die Katze über Tage weg ist, Du denkst sie wurde überfahren und sie liegt währenddessen seelenruhig bei Tante Trudi auf dem Sofa.
Selbst wenn die Motive dafür "ehrenhaft" sein mögen, so weiß man als geplagter Freigängerhalter, dass es nicht das Gelbe vom Ei ist, wenn Nachbarn sich wie beschrieben verhalten.

Dir mag das klar sein, dem stillen Mitleser vielleicht weniger.


Zum eigentlichen Thema:
Den Kater würde ich auf jeden Fall in dem Umfeld belassen, in dem er sich befindet und, wie Du ja selber schreibst, wohlfühlt..

Da hast du recht, für die stillen Mitleser ist das eine wertvolle Info. :) Danke in jedem Falle auch dir für deine Einschätzung.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #18
Ich hole diesen Thread nochmals hoch. Die Entscheidung steht nun, dass Moritz bleibt. Das wird dann zwar schwer für ihn (und mich) aber es ist das Beste für ihn.

Sollte ich nun bis dahin versuchen, ihn ein bisschen weniger zu "betütteln"/versuchen, dass er weniger auf mich fixiert ist, um ihm den Abschied dann leichter zu machen oder bringt das nichts? Danke euch! :)
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #19
...also das er bei der Familie bleibt wenn ich umziehe.
 
  • Mehrere Bezugspersonen. Umzug. Und nun? Beitrag #20
Hallo, ich finde es sehr gut dass zum Wohl des Katers entschieden wurde, auch wenn es schwer gefallen ist. Ich denke, du kannst ihn schon noch draußen betütteln, würde ihn aber nicht mehr in die Wohnung bei dir lassen. Die nächsten Bewohner möchten das vielleicht nicht und dann versteht er es nicht.
 
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