Es kann doch nicht sein, dass unser Kater der einzige ist der da derartige Probleme mit hat. Oder?
Nein, er ist bestimmt nicht der einzige Kater, der solche Probleme hat. Mein älterer Kater Peewee hat auch riesige Probleme, wenn er eingesperrt werden soll. In der Transportbox, in die ich ihn gesetzt hatte, weil unsere Tierärztin, die Hausbesuche macht, sich für die Impfung angesagt hatte, hat er sich die Krallen am Türgitter blutig aufgerissen.
Auch, wenn ich ihn nur in ein Zimmer einsperren will, bekommt er Panik und springt gegen die Tür oder versteckt sich in unerreichbaren Winkeln.
Ich habe mich beim letzten Tierarztbesuch mit ihm in unserem Wintergarten ganz entspannt hingesetzt, habe dort gefrühstückt und hatte die Haustür für die Tierärztin vorher schon so eingestellt, dass sie sie öffnen konnte. Sie hat nicht geklingelt, sondern ist einfach hochgekommen. Wenn der Kater dann auf dem Tisch ist, verfällt er in eine Schockstarre und lässt alles mit sich machen. Nach der Behandlung ist er dann ganz entspannt und lässt sich sogar von der Tierärztin streicheln.
Ich habe aber genau wie du ziemliche Sorge davor, dass er doch irgendwann zum Tierarzt gebracht werden muss, denn es können ja nicht alle Behandlungen zuhause gemacht werden. Unser Tierarzt ist ganz toll im Umgang mit Katzen, unser zweiter Kater (Momo) lässt sich ohne Probleme und sogar ohne großes Festhalten von ihm Blut abnehmen, Fieber messen, röntgen… Aber wie ich Peewee überhaupt zu dem Tierarzt bringen soll, weiß ich auch noch nicht.
Wenn du magst, kannst du ja deine Postleitzahl angeben, vielleicht können wir dir ja doch Tipps wegen einer Behandlung zuhause geben. Das wäre für deinen Kater sicherlich weniger stressig, als das Einsperren in die Transportbox und die Fahrt zum Tierarzt.