Hi Jess,
ich kann deine Bedenken total verstehen. Bei mir ist das Problem, dass ich ein Streunerkätzchen habe, und obwohl es nach all den Jahren schon viel besser geworden ist, hat sie mit fremden Menschen natürlich immer noch arg zu kämpfen. Das wird immer so sein. Zudem sind meine Mädels beide leidenschaftliche Freigänger.
Ich hab das bisher über liebe Freunde abgewickelt, die dann zweimal pro Tag (morgens und abends) vorbeikommen, die Mädels füttern, die Katzenklos saubermachen und sich (zumindest am Abend) ein bisschen mit ihnen beschäftigen und ihnen Gesellschaft leisten. Während dieser Zeit haben die Mädels Hausarrest. Misto würde sich nicht in die Wohnung trauen, wenn fremde Menschen hier sind. Und auch bei Jelly wär ich mir nicht sicher, ob sie auch wirklich dann vor der Tür steht, wenn die Katzensitter vorbeischneien. Das ist mir bisschen zu heikel - auch wenn der Hausarrest für die beiden mit Abstand das Blödeste ist, weil sie sich definitiv langweilen.
Da ich aber nicht oft Urlaub mache, müssen sie da einfach dann ein paar Tage oder mal ne Woche durch. Ich glaube, dass das immer noch besser ist, als die Mädels in eine Katzenpension zu geben. Für Jelly wär das noch okay, aber für Misto wär es ein einziger Albtraum. Dann lieber im sicheren, gewohnten Umfeld daheim. Bislang ist das immer gut gegangen.
Hoffentlich findest du eine gute Lösung. Die Hauptsache ist, dass du dich wohl fühlst. Nichts ist schlimmer, als sich im Urlaub ständig Sorgen um die Kätzchen machen zu müssen. Such dir daher Leute aus, denen du absolut vertraust. Die können dir dann Bericht erstatten und mal zwischendurch ein Foto schicken.
Alles Liebe,
Lola