Mit verbauen meinte ich auch nicht davor stellen, Sondern es so Zubauen mit decken etc. Dass sie nicht mehr dort hin kann
Uff, ich denke das funktioniert nicht. So viel "Müll" hab ich gar net rumliegen, dass ich hier alles zubauen könnte.
Und gemein wärs für die anderen ja auch. Die Tiger sitzen gerne versteckt irgendwo herum und gucken einem zu. Bevorzugt dann, wenn man sie verzweifelt ruft und sucht
Bei
Rufus hab ich es mit Geduld umgesetzt. Er musste erst wissen was ich von ihm will. Also "Nein" "Raus" "Ab" und " Feeeeeiiiiiinnnn" ins Katzenhirn. Wenn ich akut eingreifen musste,weil er z.B unseren ältesten Kater in die Küche pöbelte,konnte ich auf seine Panik vor Menschen in dem Moment keine Rücksicht nehmen. Bin zwei Schritt auf ihn zu,wenn "Neeeeein" nichts half und hab ihn dann mit "Neeein,ab" in Richtung Wohnzimmer. Tür zu und 10 Minuten schmoren lassen.
Rufus will gefallen,er ist wie ein Hund im Katzenkostüm. Er ist sehr verständig und begreift schnell. Leider aber auch genauso hinterf****ig manchmal wenn es um' s pöbeln geht

Richtig Tacheles ist das auch bei ihm nicht. Zu Anfang war es Unsicherheit und jetzt sind es teilweise Übersprungshandlungen oder das er einfach mal stänkern und gucken will wer der Chef ist. Er oder unser Mädel.
So,und standen nun alle beisammen ohne das es irgendwie geknallt,gefaucht,gebrummt oder was auch immer hat,wurd ein zweite,drittes,viertes Loch in die Katzen gelobt.
Bachblüten kamen zudem auch zum Einsatz für alle.
Hailey mag natürlich auch gefallen. Der Vergleich mit dem Hund passt auch bei ihr total gut. Sie wedelt sogar mit dem Schwänzchen, wenn sie sich freut.
Ich glaube, sie versteht einfach nicht, dass mir ihr Verhalten in diesen Situationen nicht gefällt. Um ehrlich zu sein, ist sie hier im Haus auch die Katze, die am schwersten von Begriff ist - egal worum es geht... Sie versteht nicht, dass sie abhauen soll, die anderen beiden verstehen mich aber. Miley ist z.B. sofort weg (zugegeben sind die Namen sehr ähnlich...), wenn ich Hailey sage, dass sie raus soll. Sunny ist unsicher, weiß aber, dass ich mit Hailey rede.
Ich denke, ich werde beim nächsten Mal einfach den Schritt 2 überspringen, vielleicht kriege ich sie dann besser gefangen und kann sie raussetzen.
Von Homöopathie bin ich nicht überzeugt.
Ich weiß nicht in welchen Situationen das auftritt, ist es aus Angst heraus, wird man es nicht abtrainieren können. Im allgemeinen, finde ich, sollten Katzen aber eine gewisse Frusttoleranz haben. Meine Katzen müssen zum Beispiel erdulden das ich sie am ganzen Körper anfasse, in das Maul schaue und ähnliches. Das nennt man unter anderem medial Training. Auch dürfen unsere Katzen uns nicht Absicht nicht beißen oder kratzen. Das alles hat mit einem gewissen Maß an Frusttoleranz und Beherrschung zu tun.
Das klingt vielleicht erstmal erzwungen, aber man kann es ganz einfach nebenbei trainieren und es hilft auch der Katze, um zum Beispiel beim Tierarzt entspannter zu bleiben.
Bis dahin kannst du dir auch eine große Pappe basteln und so Sunny aus Hailys Sichtfeld verschwinden lassen.
Sunny ist nur so in Bezug auf die anderen Katzen. Eben immer dann wenn sie ihre Ruhe möchte, aber trotzdem von den anderen Katzen bedrängt wird. Manchmal geht es, da dürfen die anderen sie sogar berühren oder sie schleckt das Köpfchen einer schlafenden Katze ab (aber wehe die bewegt sich...)
Sie mag es aber grundsätzlich allgemein nicht so gerne, wenn ihr die anderen zu nahe kommen und sagt dann eben deutlich durch knurren oder fauchen, dass sie in Ruhe gelassen werden möchte.
Manchmal ist das aus meiner Sicht aber auch in total unnötigen Situationen.
Uns gegenüber ist sie nicht so. Sie ist ein absolutes Kuscheltier und sucht sehr häufig insbesondere meine Nähe. Man kann sie überall anfassen, gar kein Problem. Sie lässt sich auch grundsätzlich unkompliziert hochheben.
Mein Freund kann mit seiner Hand mit ihr spielen, das findet sie super, sieht äußerst wild aus, aber sie zieht brav die Krallen ein.
Wenn Sie gerade wegen der anderen Katzen faucht und knurrt, sollte man sie jedoch besser in Ruhe lassen.