Hallo zusammen,
ich bin gerade am Boden zerstört und mega traurig. Meine Katze (18) Jahre alt, wurde vor einer Woche unter Vollnarkose 2 Zähne gezogen, wovon einer geeitert hat sowie ein Tumor am Kopf entfernt. Hatte dazu schon ein Thema eröffnet.
Nun waren wir am Montag zur Nachkontrolle und der Tierarzt meinte, die Wunde am Kopf sähe nicht gut aus. Die Backe war ebenfalls noch geschwollen und ist es bis heute noch. Also hat er ein weiteres Antibiotikum verschrieben, welches wir ihr bis gestern gaben. Wir haben sie beobachtet und festgestellt, dass sie seitdem total ausgewechselt ist. Liegt nur noch, schläft viel, ist total erschöpft, frisst nur wenn man das Essen bis zur Schnauze trägt. Selbst nach der Vollnarkose war sie besser drauf als unter dem Antibiotikum.
Was aber noch schlimmer ist: sie hat geröchelt und sehr schwer geatmet. Hat sich richtig angestrengt, woraufhin ich mit ihr heute wieder zum Tierarzt bin. Meine kleine wird dort gut behandelt mit Sauerstoff, wurde geröntgt und ein Herz Echo gemacht. Der Tierarzt rief vorhin an und meinte, dass es aufgrund der schon seit Jahren bekannten und relativ gut eingestellten Schilddrüsenüberfunktion, sowie der Narkose letzte Woche und dem heißen Wetter nun ein beginnendes Herzversagen ist, weshalb sie so schwer Luft bekommt. Ich kann sie voraussichtlich morgen Abend abholen und sie soll 2x am Tag Wassertabletten bekommen.
Ich bin nervlich fix und alle und nur noch am weinen. Dieses "beginnendes Herzversagen" hört sich so schlimm für mich an. Denkt ihr so wie ich und es geht bald dem Ende entgegen oder wird meine Oma noch ihre 20er Jahre Marke knacken? Ihr ging es so gut bis zum Montagmittag, bis wir das blöde Antibiotikum gaben. Ich bereue es so sehr. Aber ich bin kein Arzt und habe vollstes Vertrauen in ihn.
Vielleicht kann mich jemand aufmuntern, dessen Katze auch seit Jahren gut mit einer Herzkrankheit lebt. Danke euch