Wie umgehen mit taubheit?

Diskutiere Wie umgehen mit taubheit? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Emma ist jetzt sehr zutraulisch geworden. Miaut wenn du reinkommst, soweit sie es mitbekommt bzw.nicht schläft :twisted: und freut sich richtig...
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #21
Emma ist jetzt sehr zutraulisch geworden.
Miaut wenn du reinkommst, soweit sie es mitbekommt bzw.nicht schläft :twisted: und freut sich richtig.
Dann gibts fresschen, bloß nicht mit zu viel Wasser, ist bäh :shock:
Dann wird ausgiebig geschmust und geköpfelt und Bäuchlein gekrault.
Gestern hat sie das erste mal geschnurrt.
Wusste garnicht das sie das kann, aber sie hat ja kein gehör und nix mit der Stimmt, so irrt man sich positiv.

Du hast echt eine hübsch.
Ich glaube dir das sie euch um den finger wickelt;)
 
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #22
Dann hat sich Emma ja in den paar Tagen seitdem sie bei Euch ist, schon richtig eingelebt. Hört sich doch gut an, als ob sie sich bei Euch schon zuhause fühlt.
Unsere Kessy kann auch ganz laut schnurren. Sie ist ja jetzt schon acht Jahre alt, aber sie wird wohl immer unser Baby bleiben. Warscheinlich auch deswegen, weil sie für ihr Alter sehr klein und zierlich ist.
Mal sehen wie es Euch ergehen wird, und Ihr Eurer Emma willige Dosis werdet.
 
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #23
Naja versuche jetzt ihr Gewicht hochzubekommen.
für ihre größe ist es aber normal, diese 770g, nur war meine mimi mit 8 Monaten schon 1,2kg schwer.
Aber Katze ist ja nicht gleich Katze:)

Heute hat sie mal Porta21 Kitten bekommen.
Naja etwas gefressen, aber nicht viel.
Eine kau faule Maus die kleine:)
 
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #24
Heyho

Ich bin mittlerweile auch zur Überzeugung gekommen, dass wir mal eine taube Katze gehabt haben. Klingt wohl ziemlich schräg, wenn ich sage, dass es mir damals gar nicht aufgefallen ist, aber wir haben sie zusammen mit ihrem Bruder zu uns geholt und sie ist immer gekommen, wenn wir gerufen haben, einfach weil ihr Bruder auch dahergerannt kam. Sie hat sich immer an ihm orientiert, so dass es uns nicht aufgefallen ist. Wir haben immer gedacht, sie sei einfach sehr unerschrocken, weil sie sich vor Staubsauger und Hunden nicht gefürchtet hat. Und stumm war sie auch, hat zwar wie zum Miauen den Mund geöffnet, aber nie ist ein Laut über ihre Lippen gekommen, aber auch da haben wir unerfahrene Katzenbesitzer gedacht, dass es einfach eine Eigenart der Katze sei.. leider... so haben wir sie leider auch ins Freie gelassen und dort ist sie im zarten Alter von 6 Monaten überfahren worden :(
Langer Rede kurzer Sinn: Wenn sich die Täubchen an anderen Katzen orientieren können, merkt man ihnen die Taubheit kaum an. Aber in die grosse weite Welt draussen, würde ich sie nicht hinauslassen.

LG
Nakisu
 
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #25
Das ist richtig, vieleln Katzenbesitzern fällt erst nach Jahren durch Zufall auf, das ihr Tier taub ist.
Oder sie werden von anderen darauf aufmerksam gemacht.

Denn gerade wenn sie eine ander eKatze zum Orientieren haben, reagieren sie scheinbar, als ob sie hören.

Ein eindeutiges Indiz gibt es aber bei Odin immer- Wenn ich nach Hause komme öffnen sie zumindest die Augen oder kommen angerannt,
wenn Odin aber schläft, dann schläft er so teif und fest das nichts ihn erwecken kann- da muss man ihn schon anfassen damit er reagiert.
 
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #26
Das kenne ich.
Emma schläft wie eine Tode.
Einmal habe ich sie angestubst und sie hat sich nicht gerührt.
Da bin ich erstmal heftigst erschrocken.
Aber ansonsten ist sie in meinen Augen eine sehr mutige und neugierige.
Aber wie soltle sie sich auch vor Geräuchen erschrecken;)

Rauslassen würde ich sie nie.
Nicht nur wegen der Taubheit, sondern auch deswegen weil sie weiß ist und schnell einen Sonnenbrand bekommen könnte, oder sie würde gestohlen werden.
Denn so eine hübsche gibt es selten.
 
  • Wie umgehen mit taubheit? Beitrag #27
Als wir vor drei Jahren umgezogen sind, wurde unser Kater Raudi nach fünf Jahren Wohnungskatze ganz langsam zum Freigänger. Unsere Wohnung liegt im Erdgeschoß mit wunderschöner Terasse in einem Wohnpark. Zunächst wollten wir ihm keinen Freigang gewähren, aber er büchste immer wieder aus. Mein Lebensgefährte holte ihn am Anfang immer wieder zurück, aber wenn wir draußen saßen, brachten wir es nicht fertig die Katzen hinter der Scheibe schmachten zu lassen.

Ich glaube Ihr wißt alle, was ich mit dem "wie könnt ihr nur" Blick meine. :roll:

Also dachten wir uns auf die Terasse können sie ja. Unserer Kessy (das Täubchen) reichte die Terasse vollkommen. Sie konnte Fliegen fangen, Hummeln jagen und was ihr sonst noch einfiel. Sie hatte im ersten Jahr kein Interresse an der Welt außerhalb der Terasse.

Dafür Raudi um so mehr. Ihn immer wieder einzusammeln nervte mit der Zeit so sehr, daß die Abstände in denen wir ihn zurückholten langsam größer wurden. Manchmal spazierten wir alle drei ein Stück zusammen. Wir merkten dann, das Raudi draußen sehr gut auf uns hörte, faßt wie ein Hund. Also darf er jetzt tagsüber raus und rein wie er möchte, aber nachts bleiben alle drinnen. Dies wird ohne Murren akzeptiert, sobald es dunkel wird kommen sie freiwillig rein. Ja ihr habt richtig gelesen alle beide.

Nachdem Kessy das erste Jahr mit der Terasse zufrieden war, änderte sich plötzlich alles. Kessy war ausgebüchst. Wir suchten mehrere Stunden und fanden sie schlafend auf Nachbars Terasse. Je mehr wir von nun an verboten die Terasse zu verlassen um so öfter haute sie ab. Dann heftete sie sich an Raudis Fersen. Der verspürte aber überhaubt keine Lust sie mitzunehmen und jagte sie ganz schell wieder nach Hause. Nach einer Weile gab sie es auf ihm zu folgen, er ist stärker als sie.
In den nächsten Wochen mußten wir sie zwar noch manchmal suchen, aber es hat sich sehr gut eingependelt und sie bleibt in der Nähe. Sie läuft nie weit weg sondern versteckt sich hinter Strächern und Büschen. Da sie draußen sehr scheu ist, kommt sie sofort rein wenn ihr jemand zu nahe kommt.

In dieser kalten Jahreszeit geht sie aber gar nicht gerne raus. Da kuschelt sie sich lieber auf den Schoß.

Die Lage unserer Wohnung ist aber wohl ein Glücksfall. Würde sie nicht in einem Wohnpark liegen, wären unsere Katzen wohl Wohnungskatzen geblieben.
 
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