Hallo zusammen, da mein Tierarzt offenbar auch nicht mehr weiter weiß, setze ich mal auf die Erfahrungswerte der User hier.
Bei meiner Lilly (17 Jahre) wurden vor ca. 2 Jahren erhöhte Nierenwerte festgestellt. Die Nierenwerte sind seitdem relativ stabil, jedoch macht die Schilddrüse Ärger und lässt sich nicht einstellen. Die Medikamente hierfür wurden schon zwei mal gewechselt, da die Werte trotz Medikamentengabe immer weiter gestiegen sind, bzw. wenn es mal einen Abfall gab, dann hat das leider nicht lange vorgehalten. Aktuell wird 2 x täglich (morgens / abends) 2,5mg "Felimazole" in Tablettenform verabreicht. Ob die Umstellung was gebacht hat, wird sich Ende des Monats beim erneuten Blutbild zeigen.
Was mir jedoch akut Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass Lilly zur Zeit relativ häufig und heftig erbricht. Das passiert ca. 2 x die Woche und fast immer morgens. Ich kann mir, außer dem den Zeitpunkt betreffend, leider keine Regel daraus ableiten, weil es manchmal nach der morgentlichen Fütterung und manchmal schon davor passiert und halt auch nicht jeden Tag. Ich habe auch schon versucht den Zeitpunkt der Medikamentengabe zu varieren (davor / danach), aber auch das hat nicht wirklich etwas gebracht. Zur Zeit gebe ich die Medikamente immer nach der Fütterung.
Auf jeden Fall kommt immer klare Flüssigkeit (Magensäure?) mit hoch. Wenn es nach der morgentlichen Fütterung passiert ist es eine relativ große Menge, die zusammen mit dem Futter wieder erbrochen wird und das Erbrechen selber ist dann wirklich fast "strahlartig". Lilly hat durch diese Geschichte in den letzten 2 Monaten auch schon ca. 500g abgenommen, was mir ebenfalls Sorgen bereitet. Lilly war trotz diverser Diäten mit 6 kg immer übergewichtig. Irgendwann haben sowohl der Arzt als auch ich es dann aufgegeben, da einfach nix geholfen hat. Aktuell wiegt sie "nur" noch 5,5 kg.
Hat jemand vielleicht noch eine Idee, wo man hier ansetzen könnte? Ich würde ansonsten mal zu einer anderen Praxis gehen, aber da ich mit Lilly zur Zeit zu einer Gemeinschaftspraxis gehe, haben sich den Sachverhalt im Prinzip schon mindestens zwei Ärzte angesehen.