Huhu und danke fürs Melden. Nee Nelly ist topfit. Ich habe sie aus sehr schwierigen Verhältnissen über den Tierschutz bekommen und innerhalb des ersten Jahres wurde sie "durchsaniert" incl. gr. Blutbild, Herzultraschall und Zähne. Nächste Vorstellung ist im September. Sie isst gut, Pullern und Würsten sind regelmäßig. Sie ist verspielt und sportlich. Ihr nächtliches Kuschelbedürfnis hat für mich nichts Krankhaftes, denn wenn ich sie gewähren lasse, kuschelt sie sich neben meinem Kopf zurecht und schläft.
So wie du das hier in dem Beitrag beschreibst, würde das gleiche Verhalten auch auf meinen 10-jährigen Kater Peewee zutreffen. Er sucht meine Nähe, während mein anderer (jüngerer) Kater Momo auch gerne mal allein auf dem warmen Kachelofen schläft, begleitet Peewee mich eigentlich fast immer, wenn ich ins Bett gehe. Er legt sich auch gerne neben meinen Kopf und wenn ich ihn lasse (manchmal schiebe ich ihn beiseite, weil er mich mit seinen Schnurrhaaren kitzelt), dann schläft er oft direkt neben meinem Kopf ein.
Was er aber nicht macht, ist, dass er mit gesträubtem Fell ankommt. Er kommt einfach, schnurrt mich an und legt sich dann neben mich. Das ist bei ihm mit den Jahren auch intensiver geworden, dass er so nah bei mir sein will. Das kenne ich auch schon von meinem vorherigen Kater, der als jüngeres Tier eher am Fußende des Bettes geschlafen hat und der später eigentlich jede Nacht neben meinem Kopf einschlafen wollte (aber dann nach ein paar Minuten wieder ans Fußende ging).
Ich denke, dass viele Tiere ihr Verhalten nach und nach verändern, immer mehr Nähe suchen. Mein Hund hat früher auch im Erdgeschoss in seinem Körbchen geschlafen, später kam er dann mit ins Schlafzimmer, blieb aber in seinem Korb, dann legte er sich in das leere Bett neben meinem Bett ans Fußende und seit ein paar Wochen kommt er immer erstmal ein paar Minuten ganz nah zu mir, kuschelt sich ein und geht dann später wieder ans Fußende. Vielleicht ist das einfach ein Zeichen, dass die Nähe zu dem Tier immer intensiver wird.
