Hallo,
ich möchte mal euren Rat zu meiner Sache.
Wir haben (noch) eine Katze (Maine Coon) aus dem Tierheim Recklinghausen, ein Tier was aus der Sicherstellung gekommen ist. Es wurde geschätzt, dass es am 01.01.2010 geboren wurde. Leider sind solche Schätzungen nicht ernst zu nehmen, aber es geht ja auch nicht anders, irgendwie muss man eine Kartei führen.
Mit Namen,
Belle, wurde die kleine mit ihren anderen zwei Geschwistern von uns, nach Hause geholt. Alle hatte ein Handicap, sie waren alle drei krank. Hatten keine Zähnchen mehr und eine, meine
Minka war Herz/Kreislauf krank und brauchte teure Medikamente.
Agnes, hatte Krebs was nicht festgestellt wurde und Belle, die noch bei uns ist, kommt jetzt nach 4 Jahren bei uns sein, langsam aus sich raus. Dennoch haben wir den Eindruck, dass sie Gesellschaft sucht. Da können wir auch ganz falsch liegen, das ist uns klar.
Uns gegenüber ist sie verschmust und folgt uns überall hin. Sind wir in der Wohnstube, ist Belle auch da, gehen wir schlafen, auch da macht sich die Kleine am Fußende breit. Sozusagen, darf die klein alle Räume nutzen und auch auf dem Sofa und im Bett liegen. Wir halten nichts davon, das Tier auszuschließen. Es darf so weit alle, außer am Tisch gehen. Woran sich die kleine Belle auch hält. Also essen auf dem Tisch, ignoriert sie, auch dann, wenn wir den Raum verlassen und erst Minuten später zurückkommen.
Jetzt zu meinem Anliegen. Wir möchten gern versuchen, ein Jungtier vorzusetzen, den Belle reagiert unwahrscheinlich auf die kleinen Samtpfötchen, wenn diese im Fernsehen zu sehen sind und mauzen. Sie macht den Eindruck, dass sie mit sowas fürsorglich umgehen würde, aber was ist wenn? Was ist, wenn wir ihr mal tatsächlich ein kleines Tier vorsetzen? Was ist, wenn sie genau gegenteilig reagiert?
Wir möchten uns kein Tier zu uns holen, und es dann wieder zurückgeben müssen, wenn es nicht so klappt, wie wir es uns vorstellen. Es wäre nicht gut für beide Seiten. Weder für Belle, noch für uns.
Wir schaffen uns nichts an, um es wieder zurückzugeben.
Größte Sorge wäre, dass sich Belle wieder so weit zurückzieht und sich rarmacht wie zu dem Tag, als wir sie zu uns geholt haben. Dass, sie sich zurückentwickelt und uns fremd wird. Wir haben Belle viele Jahre Zeit gegeben, dass sie seine richtige Katze wird und das wollen wir auch nicht aufs Spiel setzen.
Wir sind keine Anfänger mit Katzen, aber in der Situation doch sehr tief gespalten.
Was ist besser? Wie machen wir es richtig? Sollen wir es darauf ankommen lassen?
Minka und Agnes, die zwei haben noch schöne 16 Monate bei uns verleben dürfen. Dan sind sie leider verstorben.