- Da ich erst meinen Thread erst in den falschen Ordner gepostet habe - hier nochmal:
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier, mein Name ist Antonia und ich habe bereits zwei Katzen die mich durch mein Leben begleiten. Allerdings bin ich vor kurzem auf einer Rassekatzenaustellung auf Rexkatzen gekommen und habe mich unsterblich in die Rasse verliebt, so dass ich jetzt eine aus einer seriösen Zucht holen möchte. Es gibt auch schon eine Kandidatin. Dafür würde ich allerdings gerne ein paar Tipps von euch bekommen!
Erstmal zu meinen beiden Katzen: Tildi (2 1/2 Jahre alt, Hauskatze) und Oskar (1 Jahr alt, Persermix) leben jetzt seit 9 Monaten zusammen. Tildi ist ruhig, schüchtern und Sensibel. Wir haben sie aus einer Mülltonne gerettet, haben sie aufgepäppelt und mussten sie - natürlich

- behalten. Sie erwünscht nicht unbedingt Körperkontakt, also zu Katzen, am Anfang hat sie ihn viel gemieden, sie braucht einfach ihre Zeit. Mittlerweile fressen sie direkt nebeneinander, liegen zusammen in geringem Abstand beeinander und spielen auch mal etwas wilder, aber ganz ohne Krallen (da provoziert sie den Zwerg gerne mal obwohl sie sonst so schüchtern tut

) Ich denke die beiden haben Ihren Platz gefunden, es gibt kein Meideverhalten mehr von Tildi und wenn er ihr zu Nahe kommt und sie es nicht möchte, so macht sie es liebevoll deutlich. Es gab während der Zusammenführung NIE aggresives gekratze mit Krallen, das Anfauchen kann ich (abgesehen von der ersten Woche) an einer Hand abzählen. Ich denke das ist schon ein ziemlicher Traum, so wie es abgelaufen ist.
Oskar ist einfach unser Oskar. Souverän, entspannt, neugierig. Er ist die Ruhe selbst, hat unser Tildi sehr geholfen beim Selbstvertrauen aufbauen. Ab und zu kommt sie nun sogar bei Besuch raus weil er auch da ist. Sonst hat sie sich immer verkrochen. Er hat vor nichts Angst, ist bei allen fremden Tieren freundlich (mit dem Cattle-Dog meines Kumpels wollte er direkt kuscheln, was den Cattle sehr irritiert hat! xD) Bei ihm gibt es nicht viel zu sagen. Er ist in einem riesen Rudel aufgewachsen und war immer toll sozialisiert.
Nun habe ich Gwendolyn entdeckt, eine Cornish Rex, 7 Monate alt. Sie soll auch, ähnlich wie unsere Tildi, sehr sensibel sein, hat beim Gruppenwechsel der Züchterin knapp 4 Wochen gebraucht um sich einzufinden. Ich bin mir durchaus bewusst das diese 4 Wochen gar nicht soviel Zeit sind. Ich erwähne es an der Stelle nur, weil die Züchterin es eben auch betonte. Bei ihren anderen würde es immer schneller gehen.
Sie sagte sie wäre schon immer etwas schüchtern, einfach vom Charakter her, auch wenn es nicht üblich für eine Rex Katze wäre.
Nun zu meiner Frage:
Was meint ihr? Kann diese Kombination gut funktionieren (vom Charakter her)? Was wären eure Tipps bei so sensiblen Mäusen?
Selbstverständlich - Zeit! Die bekommen sie. Rückzugsorte hat jeder für sich. Und natürlich bin ich bei der Vergesellschaftung die ganze Zeit dabei (Homeoffice)
Wie würdet ihr vorgehen? Was habt ihr bei Sensibel x Sensibel für Erfahrungswerte?
Ich freue mich auf den Austausch und auf eure Tipps!
Liebe Grüße
Antonia, Tildi und Oskar <3