Heinzi, mein roter Kater, Sorgenkind und gleichzeitig kaum zu bändigender Freigeist, Freigänger und „König der Gärten“ - hatte eine schwere Entzündung im Maulbereich. Links oben, im Bereich der Zähne.
Die behandelnde Tierärztin hat bei Heinzi einen Tumor im Zahnbereich festgestellt.
Er wird behandelt mit Spinnengiftspriten und weiteren Medikamenten, die ich mir nicht alle gemerkt habe. Aber das Spinnengift ist wohl das Wichtigste. Es schlägt gut an und stärkt meine Hoffnung auf Genesung. Der Tumor schrumpft und Heinzi frisst auch wieder, hat aber noch Probleme mit zu festem Futter (was natürlich berücksichtigt wird).
Als ich mit ihm zur ersten Behandlung gegangen bin, lief ihm Blut und Eiter schon aus dem Mäulchen, eigentlich hätte ich schon früher mit ihm gehen sollen, aber momentan bin nich selber auch gehandikapt und unflexibel.
Jetzt meine Frage:
Habt ihr Tipps für mich? Wie kann ich den Heilungsprozess bei Heinzi unterstützen?
Gibt es bei solch einer Diagnose überhaupt so etwas wie eine echte „Heilung“? Worauf sollte ich mich einstellen?
Als meine Tierarzt Heinzi das erste Mal mit dem wunden Mäulchen gesehen hat, meinte sie „er hat vielleicht noch 10 Wochen“. Eine neue Prognose habe ich noch nicht, hoffe aber natürlich auf viel, viel mehr Zeit mit meinem Rotschopf, zumal die Entzündung/der Tumor wohl schrumpft.
Ach ja, eine Operation ist für Heinzi eine sehr, sehr heikle Sache. Er hatte vor Jahren eine relativ Leiche OP um ihm eine kleine Fettgeschwulst zu entfernen und es war unglaublich schwierig, ihn aus der Narkose zurück zu holen. Ich kann nicht sagen, welches Narkosemittel, welche Dosierung damals verwendet wurde, aber es wird wohl etwas recht übliches gewesen sein. All die Jahre habe ich daher gehofft, ihm eine neuerliche OP (welcher Art auch immer) ersparen zum können.