Ich danke Euch...
Ja, das war alles ein bisschen viel.
Die neuen Katzen sind großartig, ich möchte sie nicht mehr missen und liebe sie sehr. Und auch wenn ich nicht direkt vergleiche, so ist es aber doch so, dass man den Wunsch in sich trägt, dass es nochmal so wird, wie mit Rambo. Aber diese Erwartung darf ich nicht haben. Wenn es so kommt, ist es ein Geschenk. Das heißt nicht, dass ich diese Katzen nicht allesamt so sehr liebe, wie die zuvor...
Mika ist so ein dankbares, verschmustes Katzenmädel, die sicher auch schon Einiges erleben musste. Sie hat für die Jungs fast schon eine Mutterrolle angenommen, schlichtet Streit etc. Aber sie ist halt auch ganz typisch Katze, das darf sie aber auch sein.
Herr Lindemann ist der Poltergeist. Sehr präsent, nicht nur durch seine imposante Erscheinung, sondern auch immer zu hören. Er KNALLT einfach in die Szene ;-) Bissl tollpatschig dabei und absolut lieb. Sein Bruder Toulouse war etwas schüchterner, macht sich aber umso besser, je mehr Zeit vergeht. Er ist sehr klein und einfach knuffig, apportiert gern wie Lindemann, ist eher ruhig und seeeehr verschmust. Schnurrt schon bei Ansprache und meint mich immer putzen zu müssen.. Sie kommen beide aus keiner guten Haltung und es musste schnell entschieden werden, ob ich sie nehme, denn sie mussten weg. War ein bißchen Risiko, weil Mika schon 7 ist, die Jungs halt 2, zudem wollte ich eigentlich nur eine weitere Katze haben. Nun, jetzt habe ich halt drei ;-) Der Anfang war nicht leicht, die Jungs haben markiert, da sie sehr spät erst kastriert wurden. Mit viel Geduld und Enzymreiniger und vor allem RUHE (und dem Opfern einiger Möbelstücke), haben wir es aber geschafft. Sie sind alle drei einfach toll und auch wenn sie noch nicht auf einem Haufen liegen, so werden die Annäherungen Tag für Tag mehr und sich respektiert und miteinander gespielt haben sie vom ersten Tag an. Und zwischen Mika und Toulouse, dem kleinen Charmbolzen, bahnt sich was an *Love is in the air* ;-) Wenn ich überlege, wie schreckhaft zB Toulouse zu Anfang war - er lebte 14 Tage unter der Couch, war sehr unsicher, bei Besuch hat er sich verkrochen.... Heute kommt er neugierig schauen und lässt sich häufig auch schon von Fremden streicheln. Ich WILL gar nicht wissen, was sie erlebt haben abgesehen von der Situation, die ich live gesehen habe vor Ort. Umso schöner, wenn man merkt, dass die Tierchen einem nach und nach mehr Vertrauen schenken. Auf den Arm nehmen ging anfangs gar nicht, da hat der kleine Mann gezittert. Jetzt liebt er es, schnurrt sofort und beginnt mich zu putzen
Sie waren richtig und wichtig und ich möchte keine von ihnen mehr missen.... Und ja, ich glaube fest daran, dass auch diese Katzen etwas Besonderes sind. Jede/r auf seine/ihre Art ....