Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert!

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  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #1
CSantana

CSantana

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Hallo,
ich möchte gerne hier in dieser Rubrik einen Post eröffnen, da es hier nun am besten reinpasst.

Ich habe vor 3 Wochen die beiden Katzen meiner Mama geerbt (sie ist gestorben). Bella und Holly, 13 Jahre alt.
Die beiden kannten nichts ausser meiner Mutter ihre Wohnung. Bei mir waren sie jetzt 3 Wochen im Gästezimmer, wir mussten auch gesundheitlich einiges abklären (Holly hat CNI).
Ich habe noch 4 weitere Katzen (6 Katzen waren nicht mein Plan, aber ich hatte es versprochen) und einen Hund (Hund ist lieb und mag Katzen, aber ist nicht das ruhigste Model).

Am Mittwoch durften die Damen raus aus ihrem Zimmer, da war mein Mann 2 Tage weg mit dem Hund. Läuft auch soweit ganz gut. Meine anderen Katzen kennen das und sind tiefenentspannt wenn eine neue Katze kommt. Der Stallkater hat ein paar Machtspielchen an den Tag gelegt und ist ihnen 2x hinterher, aber lag dann entspannt bei mir im Bett und eine der neuen Katzen auch mit Abstand. Hätte er sie also rupfen wollen, hätte er das tun können. Bei dem ist das einfach Revierverhalten, er war 16 Jahre draussen und ich denke das ist normal.

Die beiden sind natürlich etwas verängstigt und fauchen auch oft, die kennen das ja gar nicht. Ab und zu kommen sie raus, auch aufs Bett und so und wollen gestreichelt werden. Meistens ziehen sie sich dann ins Gästezimmer zurück in ihre Höhle (die hab ich gelassen) und wenn ich das Haus verlasse, mache ich die Tür zu zum Gästezimmer, wegen dem Stallkater. Einfach das nichts passiert und das die beiden zur Ruhe kommen.
Heute Nacht ist Bella rausgekommen ins Bett, leider lag da dann unser Hund, sie hat sich dann erschrocken (der Hund auch) und ist wieder raus gerast.

Ich denke für die beiden ist das echt nicht einfach, die haben schon Angst und liegen oft in ihrer Höhle. Die kennen halt echt nix. Ich dafür, komme mir vor wie im Irrenhaus mit 6 Katzen und einem Hund :LOL:

Ich mach mir jetzt natürlich Gedanken ob es das richtige ist für die 2. Bei uns ist schon Leben in der Bude. Aber die anderen Katzen haben es ja auch "überlebt" sage ich mir immer. Und wir sind ja auch oft nicht da mit dem Hund (sie geht mir arbeiten und in den Stall) und sie ist echt lieb zu den Katzen. Abgeben oder Tierheim wäre aber irgendwie keine Option, ich hab es versprochen und Holly ist sehr krank (CNI, Herz).

Ich bin momentan eh völlig überlastet (Mama gestorben, einiges zu regeln, die Katzen....). Kann mir wer Mut zusprechen und mir ehrlich sagen das sowas Zeit braucht?
Ich denke mir immer Katzen sind ja nicht dumm und sehr anpassungsfähig, und das die beiden das packen.

LG CS
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #2
Huhu, mein herzliches Beileid für deinen Verlust..
Erstmal ist es ja total schön von dir, dass du die zwei aufgenommen hast. Gerade bei kranken Katzen kann das ja schwierig werden.
Ich würde sagen, wie du gehofft hast.. das braucht Zeit. Definitiv!
Ich möchte niemanden zu nahe treten, aber gerade bei älteren Menschen ist die Nähe zum Tier der einzige Faden an dem sie festhalten können. Die beiden sind vermutlich ganz viel Liebe und schmusen gewöhnt (Was sie bei dir mit Sicherheit auch bekommen) nur ist es natürlich trotzdem etwas anderes wenn nochmal 4 Katzen und 1 Hund dazu stoßen. Solche Eingewöhnungen können sich sehr lange hinziehen. Meine Snow hat unseren Leo erst nach 6 Monaten akzeptiert. Vorher ist sie ständig nur am Knurren gewesen sobald er den Raum betreten hat etc.
Uns hat es dann geholfen nach ca. 3 Wochen, dass die beiden zwar ab verschiedenen Stellen aber im gleichen Zimmer ihr fressen bekommen. Die beiden haben das unter sich geklärt und keiner frisst wem was weg und seit dem ist es deutlich entspannter. Ab und an schmusen und spielen die beiden sogar 😁
Die beiden müssen sich natürlich erstmal an die neue Umgebung gewöhnen, mehr Tiere und vor allem haben sie auch einen Verlust zu verarbeiten. Ihr Frauchen ist ja auch für sie nicht mehr da.

ich würde mal abwarten, viel Tee trinken und Daumen drücken 🤗
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #3
Ich bin momentan eh völlig überlastet (Mama gestorben, einiges zu regeln, die Katzen....). Kann mir wer Mut zusprechen und mir ehrlich sagen das sowas Zeit braucht?

Wie lange es dauert kann ich dir nicht sagen…das es besser werden wird schon. Die Katzen deiner Ma haben so lange Zeit in ihrer Welt gelebt. Sie kannten nur das, sie fühlten sich beschützt und wohl.
Nun ist auch für sie alles anders. Du machst alles richtig, du lässt ihnen ihre Zeit die sie brauchen.
Mache dir nicht zu viele Gedanken ….sie belasten…. Du bist für die Katzen auch ein Stück weit zu Hause geworden sonst würden sie nicht sich so öffnen. Ich würde anfangen

Der Verlust deiner Ma tut mir sehr leid. Auch das wird besser, wenn du dir Zeit nimmst in Ruhe zu trauern, nach dem du alles geregelt hast.
Dafür viel Kraft!

Ich würde mit Normalität anfangen und auch der freche Kerlemann, wird lernen seine kleinen Attacken sein zu lassen, wenn die beiden Neuen ihm die Grenzen zeigen.

Du wirst es schaffen, da bin ich mir sicher.

Mut und Angst schließen sich keinesfalls aus. Courage aber hilft, die Angst und das Zaudern hinter sich zu lassen, Furchtlosigkeit zu zeigen und so Handlungsfreiheit (wieder) zu gewinnen. Du hast ganz viel Courage.

lg
Verena
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #4
Ich glaube ihr alle macht das sehr, sehr gut.

Nehmt euch die Zeit alles zu verarbeiten und wieder in einen Alltag zu finden. Und nimm du dir immer wieder kleine Auszeiten von dem stressigen Alltag.

Ich wünsche euch viel Kraft für die weitere Zeit
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #5
Ich möchte mich den anderen anschließen.
Die Zwei brauchen Zeit und müssen noch viel lernen, da sich alles plötzlich verändert hat.
Das Bella zu dir ins Bett wollte werte ich als gutes Zeichen. Jetzt hat sie sich zwar erschreckt (und der arme Hund auch), aber es wird neue Versuche geben.

Ich bin der festen Überzeugung dass Beide bei dir sehr gut aufgehoben sind. Danke dass du dich kümmerst.

Bitte achte auch auf dich und ich wünsche dir ganz viel Kraft.
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #6
Ich schließe mich dem an, was hier schon geschrieben wurde: es ist toll, dass du dein Versprechen hältst und dass du die beiden aufgenommen hast.

Gut ist auch, dass du mit beiden beim Tierarzt warst, das ist wohl vorher ein bisschen zu kurz gekommen (was aber angesichts der Erkrankung deiner Mutter völlig verständlich ist). Nochmals mein Beileid zum Tode deiner Mutter und viel Kraft für dich, damit umzugehen und all das zu erledigen, was in so einem traurigen Fall ansteht.

Lass den beiden Katzen und auch dir selber viel Zeit, um eine richtige Familie zu werden und zu lernen, wie ihr miteinander umgeht. Die Katzen deiner Mutter kennen all das, was sie jetzt bei dir vorfinden, noch nicht: andere Katzen, den Hund, ein bisschen mehr an Aktionen, auch mal länger allein zu sein…

Sie haben angefangen, erste Schritte zu machen, sich in der Wohnung zu orientieren, nachts nach dir zu suchen um in deiner Nähe zu sein… auch wenn es durch die Begegnung mit dem Stallkater und eurem Hund kleinere Rückschläge gab, ist nichts Schlimmes passiert. Die beiden werden bestimmt nach und nach lernen, wer alles zu eurer Familie gehört und dass sie jetzt ein Teil der Familie sind. :)
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #7
Vielen dank euch.

Heute ist es schon etwas lockerer. Sie sind zwar meistens in ihrem Zimmer (Türe ist auf) aber immerhin sitzen sie auf der Couch und gucken raus, was da so abgeht, anstatt sich unter dem Teppich zu verkriechen.
Der Hund ist auch mehrmals rein und wieder raus. Zumindest kein Theater.
Der Hund so: Oh neue Katzen.....ok, dann geh ich wieder. Lach.

Während ich das schreibe im Büro, steht Bella eben hinter mir, ist dann aber wieder rausgerannt (Das Gästezimmer ist gegenüber).
Der Stallkater ist auch recht entspannt. Sass gestern vor dem Zimmer und hat nur reingeschaut. Bella hat zwar dann gefaucht wie doof, aber er hört nichts mehr (also gar nichts mehr) und das ist vielleicht ganz gut, sonst würde er das fauchen vielleicht als Aufforderung sehen.

LG CS
 
  • Neuankömmlinge kennen rein gar nichts und sind verunsichert! Beitrag #8
Das klingt doch nicht schlecht. Ich wünsche euch das es so Schrittchen für Schrittchen weitergeht.
 
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