@woodstock
Das pflanzliche Stoffe (Baldrian, Kamille, usw.) eingesetz werden um Beschwerden zu lindern, und das diese auch tatsächlich wirken ist völlig unstrittig.
Homöopathische Mittel sind aber etwas völlig anderes: Es wird versucht Gleiches mit Gleichem zu bekämpfen. D.h. wenn du Kopfschmerzen hast sollst du ein homöopathisches Mittel nehmen, das unter Verwendung von Substanzen hergestellt wurde, die bei direkter Einnahme Kopfschmerzen verursachen würden. Nicht nur das diese Idee schon recht fraglich ist, hinzu kommt auch noch, das die Substanzen die die Wirkung ausmachen sollen im Endprodukt, also dem Homöopathischen Mittel, meistens so stark verdünnt sind, daß sie sie nicht mehr nachweisbar sind. D.h. Chemisch gesehen bestehen diese Mittel nur noch aus der Verdünnung. Globullis sind dann Traubenzuckerkügelchen, die mit dieser Verdünnung besprüht werden.
@skovkat:
Verstehst du nicht, daß alle deine Fälle nicht geeignet sind, eine Wirksamkeit zu belegen, da eine Vergleichsmöglichkeit fehlt? Du glaubst aber an einen Zusammenhang. Das ist ungefähr so, wie wenn ich das Fenster aufmache und es fängt an zu regnen. Dann wird doch auch kein normaler Mensch auf die Idee kommen zu sagen: Durch das öffnen des Fensters kann ich Regen hervor rufen. Verstehst du was ich meine?
Stell dir mal vor was passieren würde wenn Medikamente auf diese Art und Weise auf Wirksamkeit und Unwirksamkeit geprüft würden.
Bei vielen deinen Fällen handelt es sich wahrscheinlich nicht einmal um Placebo-Effekte. Der gleiche Verlauf wäre auch ohne Behandlung mit homöopathischen Mittel aufgetreten.
Mein Problem ist auch nicht das die Wirksamkeit nicht erklärbar ist, diese ist noch nicht einmal erwiesen, wie soll man sie da erklären?
Es sind auch nicht Statistiken die belegen das Homöopathische Mittel unwirksam sind sondern ersteinmal Studien. Will man diese fälschen braucht man in diesem Fall manipulierte Ausgangsdaten oder Bewertungsmaßstäbe. Erstens ist dies schon ein wenig schwieriger zu fälschen (insb. bei 100 oder 200 Studienteilnehmern), zweitens haben Universitäten keine Interesse an falschen Studien? Welches Kalkül sollten sie damit verfolgen?