Oha, da ist also ein kräftiger typischer Rabaukenjunge mit einem kleinen zarten zurückhaltenden Mädel zusammen.
Das ist natürlich nicht so die optimalste Situation und das typische Beispiel von "Raufender Kater genervte/verängstigte Katze".
Wir hatten das hier ja auch, allerdings mit Odin und Akasha und von Odin wares nicht spielerisch gemeint.
Wirklich tun kann deine Freundin da wenig, ausser vielleicht zu versuchen, ihn zu "erziehen". Eigentlich will er aber ja nur spielen, er ist ja selbst noch ein Kitten, und das wird man ihm nicht nehmen können, das ist einfach sein Charakter.
Deine Freundin könnte es einerseits mit einem Feliwaystecker versuchen und andererseits die beiden täglich mit Felifriend einreiben, gibts beides beim Tierarzt, das eine ist das kätzische "Wohlfühglpheromon", das andere das "Freundschaftspheromon".
Sind natürlich keine Wunderdinge, aber wer weiss, vielleicht hilfts?
Andererseits könnte sie von einem Fachkundingen Bachblüten,ischungen für beide herstellen lassen, für sie eine gegen die Angst und zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins, für ihn eine zur Besänftigung.
Aber eines ist wohl klar- ein Traumpaar werden die zwei vermutlich niemals werden.
Versucht es ruhig noch ein wenig, aber nicht so lange, das die kleine daran zerbricht.
Natürlich hat deine Freundin dann zwei Möglichkeiten, entweder sie gibt SIE zurück oder sucht ihr ein neues Heim oder eben IHN.
Egal von wem sie sich trennt, der übriggebliebene sollte einen neuen Partner bekommen, gerade weil ja beide noch extrem jung sind.
Da sollte dann wirklich genau überlegt werden, was bei der Zusammenführung nicht geklappt hat, woran eine friedliche Koexistenz gescheitert ist und wie das Tier sein sollte, damit es diesmal besser läuft.
Wie du vielleicht weisst, haben wir uns nach dem Weggang Akashas auch sehr viele Gedanken über das warum und wieso gemacht, und uns dann einen Kater gesucht, der all das nicht hatte. Eine Zusammenführung fand gar nicht statt, Ares wurde gleich am ersten Tag miteinbezogen.
Optimal wäre für sie wohl ein weiterer Orientale, ein freundlicher, etwas zurückhaltenderer Junge oder ein ebenfalls freundliches und sehr liebes, zugängliches Mädchen. Natürlich geht eine Hauskatze genauso.
Man sagt bei 2 Kätzinnen kann es Zickenterror geben und das stimmt sicher auch manchmal, aber sie spielen auf dem selben Niveau, sie raufen eher nicht, sondern spielen mit Gegenständen.
Ich glaube an der Stelle deiner Freundin würde ich mich für eine Kätzin entscheiden, etwas jünger als sie und eben mit passendem, zarten Charakter.
Manchmal ist es im Sinne der Tiere und auch ihrer seelischen Gesundheit das beste, sich zu trennen, wenn es auch sehr wehtun mag.
Genau wie bei uns Menschen gibt es auch bei Katzen Charaktere, die einfach nicht oder kaum zusammenpassen und genauso auch Katzen, die sich einfach nicht mögen.
So ist es bei euch sicher nicht, aber die Kätzin fühlt sich ja schon sehr stark belästigt, er unterdrückt sie und verhindert ja sogar Zuspruch durch den Menschen.
DAS allerdings würde ich ihm nicht durchgehen lassen, denn damit unterstützt deine Freundin sein Verhalten auch noch.
QWenn sie auf dem Schoss ist bleibt sie auf dem Schoss, egal ob er kommt und sie vertreiben will.
Er wird vertrieben und ihm wird gezeigt, das es so nicht geht.
Möglicherweise muss man Sie dazu am Anfang festhalten weil sie wegrennen will, aber er wird dadurch lernen, das der Mensch immer noch der Boss ist und auch das Mädchen ein Recht auf seine Streichelzeiten hat.
Eifersucht kann es immer mal geben, aber sie sollte nicht ausarten und soweit wie möglich vermieden werden.