Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen

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  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #1
Hummel2705

Hummel2705

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Hallo Zusammen! :)

Ich habe seit kurzem eine Stallkatze (Mäusepolizei für den Pferdestall :cool: )
Er ist aktuell ca. 6 Monate alt und lebt in meinem Pferde-Offenstall. Er kann raus und rein wie er mag (Katzenklappe mit Chip-Lesegerät).
In der Futterkammer und am Heuboden habe ich ihm verschiedene Kisten, Häuschen, Körbchen und Kartons aufgestellt und mit Decken sowie Heu befüllt.
Aktuell mach ich mir aber schon ein bisschen Sorgen was den Winter angeht, ich bin mir nicht sicher ob es ihm da nicht zu kalt wird? Der Heuboden und die Futterkammer sind natürlich nicht beheizt, also "nur" ein trockenes, aber nicht wirklich super warmes Plätzchen für ihn.
Meint ihr, dass ich ihn im Winter, wenn es wirklich einige Tage in Folge stärkere Minusgrade hat, mit nach Hause nehmen sollte? (Ich wohne leider nicht direkt am Stall sondern 5 km entfernt) oder würden ihn die Autofahrten und die ungewohnte neue Umgebung bei mir im Haus nur unnötig stressen? Ich dachte daran, dass ich ihn über Nacht dann mit ins Haus nehme und gleich morgens wenn ich die Pferde versorge wieder mit in den Stall nehme...
Oder vermenschliche ich ihn da etwas zu sehr?
Ich möchte ihn natürlich auch nicht unnötig stressen und weiß nicht, ob es so eine gute Idee wäre, ihn hin und wieder nachts mit ins Haus zu nehmen. Wäre der Temperaturunterschied vielleicht zu groß, wovon der dann krank werden könnte?

Ich bin ein absoluter Katzen-Neuling und bin echt überfragt! :)

Viele liebe Grüße
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #2
Ich hätte da Bedenken, dass er zurückläuft. Egal in welche Richtung. Von zu Hause zum Stall oder nach dem Winter umgekehrt. Territorialer Wechsel über so einen langen Zeitraum und wieder zurück..Weiß nicht ob das klappt. :unsure:
Gibt es dort noch andere Katzen und ist er kastriert/geimpft?
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #3
Hallo! :)

Vielen Dank für deine Antwort. Zurücklaufen kann er eigentlich nicht, da er ja die ganze Nacht bei mir im Haus eingesperrt wäre.
Ja, es ist seit knapp 3 Wochen kastriert und geimpft sowie mehrfach entwurmt ist er auch.
Ich selbst habe keine weiteren Katzen, der nächste Nachbar (einige hundert Meter weiter weg) hat etwa 8 Katzen, allerdings kommen diese nie zu mir in den Stall.

LG
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #4
Falls er, wie heißt er denn, nicht bei dir in die Wohnung einziehen soll, halte ich das hin und her fahren auch eher für fragwürdig.
Der Kater ist so ein Leben im Haus nicht gewohnt und würde eher Panik bekommen bei so einem kurzzeitigem Umzug.
Falls er ganz bei dir Leben dürfte, ohne wieder an den Stall zu müssen, sähe das ganze schon wieder anders aus.

Beim Stall:
Für den Winter würde ich ihm im Stall / Gebäude eine isolierte Styroporbox zur Verfügung stellen, gefüllt mit Stroh. Das ist wichtig, Decken und Heu ziehen Feuchtigkeit und fangen an zu gammeln. Die Styroporbox mit dem Stroh kann er mit der eigenen Körpertemperatur erwärmen, sie darf deshalb nicht zu groß oder zu klein sein.
Ich habe damals glaube ca. 40cm h und 60cm l verwendet (nicht größer). Den Eingang nicht in die Kopfseite, sondern seitlich in die lange Seite, damit es einen Schutz vor Zugluft gibt. Wie ist der Boden im geschlossenen Bereich? Ich würde die Box wahrscheinlich trotzdem auf eine niedrige Palette stellen.
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #5
Vielen Dank für deine Antwort. Zurücklaufen kann er eigentlich nicht, da er ja die ganze Nacht bei mir im Haus eingesperrt wäre.
wenn er dann aber im Frühjahr wieder "ausgewildert" wird, läuft er dann auch nicht zurück?
Man kann Katzen in der frühen Entwicklungsphase ja an einiges gewöhnen, was eigentlich nicht ihrem Naturell entspricht aber erstens ist das Zeitfenster bei Deinem Tier eigentlich schon zu und zweitens ist so ein langfristiger Revierwechsel mit zusätzlichem Draussenaufenthalt nochmal eine andere Hausnummer. Ich persönlich denke, das Tier wäre damit überfordert.
Ich würde ein kompatibles Zweittier für den Stall holen und es bei diesem Standort belassen ODER ihn heimholen und dort belassen (was ja eigentlich nicht Sinn der Sache war).
Für den Winter würde ich ihm im Stall / Gebäude eine isolierte Styroporbox zur Verfügung stellen, gefüllt mit Stroh. Das ist wichtig, Decken und Heu ziehen Feuchtigkeit und fangen an zu gammeln. Die Styroporbox mit dem Stroh kann er mit der eigenen Körpertemperatur erwärmen, sie darf deshalb nicht zu groß oder zu klein sein.
Das unterschreibe ich ^^^^ (y)
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #6
Achso, nein, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt: Er soll nicht den ganzen Winter im Haus leben. Mir ging es nur um die wirklich super kalten Tage mit dauerhaften Minustemperaturen (sind zwar nicht sooo viele bei uns, aber hin und wieder kommen sie eben vor und genau an diesen wenigen, einzelnen Tagen dachte ich, ob ich ihn da nicht lieber über Nacht ins Warme lassen sollte?)

Vielen Dank auch für den Tipp mit der Styroporbox, so eine hab ich tatsächlich eh zuhause rumstehen ! :)
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #7
Das verstehe ich jetzt nicht ..
Du wolltest ihn nur an den kalten Tagen mit nach Hause nehmen und nicht über den ganzen Winter?
Auch das würde ich so eher nicht machen.
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #8
Der Kater wurde quasi "nur" angeschafft um dort Mäuse zu fangen?
Ich würde dir davon abraten, ihn an einzelnen Tagen über Nacht heim zu holen wenn es kalt ist. Wenn das seit klein-auf euer tägliches Ritual wäre, dann könnte das sicher funktionieren. Aber jetzt "verwildert" er quasi, im blödesten Fall zerlegt er dir in den Nächten die ganze Wohnung.

Ich bin, ehrlich gesagt, nicht wirklich begeistert über den Grund der Anschaffung.
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #9
. Finde es aber ehrlich gesagt nicht schlimm, dass der Kater nun eben Mäuse rund um den Stall fangen darf und nicht als Schmusetiger im Haus lebt. Er verwildert im Stall nicht, ich achte auf tägliche Fütterung, Tierarztversorgung, Spiel und Kuschelstunden, regelmäßige Impfungen sowie Entwurmungen, suche ihn täglich nach Zecken ab...

TimeWillCrawl: Richtig. Ich dachte, dass ihm die super kalten MInustemperaturen vielleicht was ausmachen könnten, da ich ja keine Heizung o. ä. im Stall habe.
Ich habe bisher einfach noch keine Erfahrungen mit Katzen.. meinen Pferden macht die Kälte nix aus! Aber bei Katzen kenne ich mich bisher leider noch nicht damit aus. Möchte ja nicht, dass er mir erfriert...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #10
Könntest du ihm evtl. ein Schutzhäuschen dort aufstellen?
Damit er einen gesicherten warmen Platz hat, oder schläft er sowieso im Pferdestall, dann hätte sich das Problem ja erledigt. Ich meine die Pferde sind ja auch in dem Stall und das macht ihm bestimmt nicht so viel aus.
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #11
Könntest du ihm evtl. ein Schutzhäuschen dort aufstellen?
Damit er einen gesicherten warmen Platz hat, oder schläft er sowieso im Pferdestall, dann hätte sich das Problem ja erledigt. Ich meine die Pferde sind ja auch in dem Stall und das macht ihm bestimmt nicht so viel aus.
a) Offenstall
b) chipgesteuerte Katzenklappe
c)
In der Futterkammer und am Heuboden habe ich ihm verschiedene Kisten, Häuschen, Körbchen und Kartons aufgestellt und mit Decken sowie Heu befüllt.
d)
Für den Winter würde ich ihm im Stall / Gebäude eine isolierte Styroporbox zur Verfügung stellen, gefüllt mit Stroh. .... ...Die Styroporbox mit dem Stroh kann er mit der eigenen Körpertemperatur erwärmen,......

e)
Vielen Dank auch für den Tipp mit der Styroporbox, so eine hab ich tatsächlich eh zuhause rumstehen !

f) 🙈
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #12
Der Kater ist die ganze Zeit am stall. Da wird er dickes winterfell bekommen.

Wenn du den dann mit nachhause nimmst, dann schwitzt der sich über Nacht kaputt. Der Temperatur unterschied ist zu groß!

Du kannst an sehr kalten Tagen mit einer Wärmelampe arbeiten, da kann er sich drunter legen wenn er es mag.

Das mit der geschützten Box finde ich auch eine gute Idee.


Unser Carlo hat damals über Jahre nur draußen im Garten leben wollen. Wir haben den nicht in die Wohnung locken können. Im Winter haben wir seinen Unterschlupf (auf der überdachten Terrasse) winterfest gemacht mit Styropor, decken, und wenn es ganz kalt werden sollte gab es die rotlichtlampe über Nacht.
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #14
Der Kater ist die ganze Zeit am stall. Da wird er dickes winterfell bekommen.

Wenn du den dann mit nachhause nimmst, dann schwitzt der sich über Nacht kaputt. Der Temperatur unterschied ist zu groß!

Du kannst an sehr kalten Tagen mit einer Wärmelampe arbeiten, da kann er sich drunter legen wenn er es mag.

Das mit der geschützten Box finde ich auch eine gute Idee.


Unser Carlo hat damals über Jahre nur draußen im Garten leben wollen. Wir haben den nicht in die Wohnung locken können. Im Winter haben wir seinen Unterschlupf (auf der überdachten Terrasse) winterfest gemacht mit Styropor, decken, und wenn es ganz kalt werden sollte gab es die rotlichtlampe über Nacht.

Danke, das mit dem Winterfell macht mir Mut :D
Und ja genau das mit dem Temperaturunterschied hatte mir Sorgen bereitet.. Er soll ja dann nicht krank werden oder so, wenn er in der Früh wieder raus in den Stall kommt..

Vielen Dank an alle hilfreichen Antworten, hab ihm schon ne Styroporbox mit Stroh und und einer Decke eingerichtet :)
Auch wenn er aktuell trotzdem lieber noch draussen schläft... Ohje :D
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #15
Die Katzen bekommen ein sehr dichtes Fell, da werden die auch nicht nass im inneren. Zumindest war das bei unserem so.
 
  • Stallkatze im Winter mit nach Hause nehmen Beitrag #16
Hallo Hummel, ich arbeite für einen Viehhandel. Mein Wohnort ist 14 km weg. Wir haben neben dem Büro einen grossen Stall. Lange Zeit hatten wir viele Mäuse und sogar Ratten auf unserer Liegenschaft. Aus diesem Grund haben wir wilde Katzen bei uns angesiedelt. Eine Katzenmutter hat mit ihrem Jungen bei uns Unterschlupf gesucht, so konnten wir sie an uns gewöhnen. Eine andere Katzenmama haben wir eingefangen und zusammen mit 3 Jungen in einem Hundezwinger untergebracht, bis wir die Mama unterbinden lassen konnten. Selbstverständlich haben wir den Zwinger so eingerichtet, dass sie sich wohl gefühlt haben. Heute leben die Katzen immer noch bei uns. Die einen in einem leeren Schweinestall, die anderen nach wie vor in dem Zwinger, natürlich ist die Tür jetzt offen. Ich habe den Tieren für den Winter Strohisolierte Boxen mit Decken bereit gestellt. Gefüttert werden sie im Schweinestall, was momentan eine Herausforderung darstellt, da Nassfutter wie auch Wasser ständig einfrieren. Ich habe oft die gleichen Gedanken gehegt wie du, wollte die Katzen im Winter auch mit nach Hause nehmen und morgens wieder herbringen. Ich habe aber davon abgesehen, erstens wegen dem Stress und zweitens sind die Katzen in der Nacht sehr aktiv. Ausserdem hatte ich den Eindruck dass die Katzen trotz den Temperaturen zufrieden sind - glaube aber auch, dass sie die wärmeren Jahreszeiten herbeisehnen. Alles in allem bin ich der Ansicht, dass einen entbehrungsreiche Zeit allen Lebewesen gut tut und sie mehr schätzen lässt, wenn es wieder besser ist. Mich natürlich eingeschlossen! Ich wünsche dir viel Spass mit deinen Tieren. Herzliche Grüsse
 
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