• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Traumatisiertes Verhalten meines Katers

Diskutiere Traumatisiertes Verhalten meines Katers im Erkrankungen im Kopfbereich Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, mein Kater kam vor eine Woche nass und mit den hinterbeinen schleifend nach Hause. Zudem hatte er starke Probleme das Gleichgewicht zu...
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #1
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Seb10

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Kater zuckt krampfartig mit dem Kopf und hat eine schräge Kopfhaltung
Hallo, mein Kater kam vor eine Woche nass und mit den hinterbeinen schleifend nach Hause. Zudem hatte er starke Probleme das Gleichgewicht zu halten. Ich bin sofort in eine Klinik gefahren. Er hat Schmerzmittel bekommen und der Tierarzt vermutet ein Schädel Hirn Trauma. Evtl wurde er angefahren oder ist aus einer Höhe auf den Kopf gefallen. Gebrochen war nichts und auch Blase und Darm sahen normal aus. Leider konnte er mir ohne ein MRT nur sagen, man müsse abwarten. Da ein MRT sehr kostspielig ist und das enormer Stress für das Tier ist, in dieser Verfassung, muss ich leider darauf verzichten.

Knapp eine Woche später geht es ihm besser, seine Gleichgewichtsstörungen sind viel besser. Er frisst, geht auf Toilette und kann einigermaßen springen und fällt nur noch selten dabei um.

Allerdings hat er nun seit 1-2 Tagen häufiges krampfartige Kopfzuckungen. Es sieht aus wie beim Tourette-Syndrom bei einem Menschen. Dadurch kommt er scheinbar nicht mehr in den Schlaf, da diese Zuckungen das verhindern.
Es ist eine schräge Kopfhaltung und ein ständiges zucken des rechten Ohres zu beobachten.

Ich bin sehr besorgt und weiss leider nicht was ich tun soll. Ich hoffe hier hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiss einen Rat.

Vielen Dank!
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #2
Hi, tatsächlich würde ich ihn untersuchen lassen ob neurologisch oder organisch alles ok ist. Da würde ein MRT Sinn machen. 🍀
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #3
Das liest sich ja wirklich schlimm.
Ich fürchte du wirst um ein CT/MRT nicht herum kommen.
Deinem Kater muss schleunigst geholfen werden.

Falls die Kosten deine Finanzen momentan übersteigen frag doch in der Praxis ob eine Ratenzahlung möglich ist.
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #4
Wenn das Tier wegen der Zaps nicht mehr schlafen kann, wird es früher oder später eingehen. Es wird eine Hirnverletzung und erhöhten Schädeldruck haben evtl. durch eine Blutung o.ä.
M.m.n. kommt ihr nicht um das bildegebende Verfahren herum. Es einfach so zu belassen wäre grausam gegenüber dem Tier.
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #5
Ich fürchte auch, Ihr kommt nicht umhin morgen zum Tierarzt mit ihm zu gehen. Entweder einschläfern lassen oder richtig untersuchen/behandeln. So ist es inakzeptabel (wer schon mal unter Schlafentzug gelitten hat weiß was das bedeutet! Und endet, wie schon geschrieben wurde elend tödlich).
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #6
Hallo, vielen Dank soweit für die Rückmeldungen!

Ich war vorhin nochmal bei meinem Tierarzt. Der hat noch einige Reflexuntersuchungen gemacht.
Abgesehen von den Zuckungen am Kopf ist er soweit fit. Wahrscheinlich ist eine Blutung im Hirn, die noch anhält oder bereits aufgehört hat. Oder eben auch nur eine Hirnschwellung. Es scheint eine Art Anfangsstadium der Epilepsie zu sein.
Ein MRT würde Aufschluss geben, würde dann aber eine OP nach sich ziehen. Abgesehen von den Kosten, wäre das Tier extremen Stress ausgesetzt. Er kann ebenso bei der komplizierten Operation sterben. Und eine solche Operation mit dem Risiko, würde ich auf keinen Fall eingehen.

Mein Tierarzt hat auch davon abgeraten.
Micki hat jetzt ein homöopathisches Mittel gespritzt bekommen und ich soll ihn über das Wochenende einmal komplett in Ruhe lassen und beobachten ob es schlimmer oder besser wird oder unverändert bleibt.

Ich kann nich sagen, ob er gar nicht schläft. Zwischendurch Schnarcht er wie immer, dann schläft er scheinbar. Allerdings treten die Zuckungen dann trotzdem in regelmäßigen Abständen auf und er wird wieder wach.
Ich habe das Gefühl, je ruhiger es in seiner Umgebung ist, um so weniger treten die Zuckungen auf.

Mir bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, regelmäßig den Tierarzt in der Nähe aufzusuchen und auf die homöopathische Therapie und sein Kämpferherz zu hoffen schätze ich. Sollte es schlimmer werden, muss ich mich wohl mit dem Gedanken beschäftigen, ihn gehen zu lassen.
Das würde mir das Herz brechen. Davon braucht allerdings noch nicht die Rede sein (laut meiner Tierärztin oder auch der Ärztin aus der Klinik)

Ich hatte gehofft, hier vielleicht jemanden mit ähnlichen Erfahrungen zu finden, die vielleicht ein positives Ende genommen haben. um mich selbst etwas zu beruhigen. :-(
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #7
Bekommt er Schmerzmittel? Das müssen abartige Schmerzen sein die er hat.
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #8
Ja, ich kann von meinen Erfahrungen berichten, ich habe zwei behinderte Kater. Mein Manitou hat einen schweren neurologischen Schaden - niemals hätte ich auf ein MRT verzichtet, wenn das in unserem Fall einen Mehrwert gegeben hätte. Nur abzuwarten, wenn das Tier Probleme/Schmerzen hat und sich womöglich richtig quält, wäre für mich gar keine Option.
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #9
Puh, bei deinen Worten Blutung im Hirn oder Schwellung mach ich mir echt Sorgen. Das kann zu neurologischen Schäden führen….
Homöopathische Mittel können unterstützen aber ohne klare Diagnose stellt sich mir die Frage wofür genau diese Mittel sind und gegen was sie sein sollen?
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #10
Er hat anfangs Schmerzmittel bekommen, seit gestern allerdings nicht mehr. Da er keine Schmerzen zu haben scheint. Das meinte auch die Tierärztin, nach den Untersuchungen.
Bitte nicht falsch verstehen: Abgesehen von den Zuckungen und den schon viel besser gewordenen Gleichgewichtsproblemen, ist er wie immer. Er schmust, er frisst, er geht aufs Klo, er will nach wie vor raus (natürlich lasse ich ihn drin).

Das Homöopathische Mittel ist unterstützend und hätte laut Tierärztin schon Wunder bewirkt, bei solchen Verletzungen. Es ist für mich besser als nichts.
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #11
Sorry ich bin hier raus.
Für deinen Kater wünsche ich alles Gute
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #12
Kannst du ein Video von den Zuckungen einstellen?
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #13
Das Homöopathische Mittel ist unterstützend und hätte laut Tierärztin schon Wunder bewirkt
Mich interessiert, welches Zaubermittel das sein soll. Vielleicht kann ich bei meinen beiden damit noch etwas "rausholen" :)
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #14
Hallo @Seb10

Zuerst mal willkommen auch wenn es ein trauriger Anlass ist

Ich verstehe schon das die genaue Diagnostik viel Geld kostet aber nur ins blaue behandeln wäre mir in deinen Fall zu wenig und auch hier können die Kosten schnell ansteigen

Ich würde das MRT machen lassen dann weißt du wenigstens was er hat und wie du weiter verfahren willst oder musst

Aber ich stelle mir das nicht wirklich schlafen können für den Kater sehr schlimm vor

Vor allem könnte ich kein Tier erlösen lassen ohne das ich weiß was Sache ist ich würde mich immer Fragen ob es die richtige Entscheidung war oder ob seine Zeit doch noch nicht reif war und man ihn vielleicht doch helfen hätte können

Ich wünsche dir und deinen Kater alles gute
und hoffe das du für euch die richtige und beste Entscheidung triffst
 
  • Traumatisiertes Verhalten meines Katers Beitrag #15
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur vollinhaltlich anschließen.
Den Schädigungen nicht auf den Grund zu gehen und es in Kauf zu nehmen, dass der Kater nicht schlafen kann, finde ich grausam.
Und die Überlegung, den Kater einschläfern zu lassen, wenn sich sein Zustand nicht verbessert ohne zu wissen, ob man ihm
vielleicht helfen kann, erst Recht.
Ich würde versuchen, ein MRT, das hier unerlässlich ist, in Raten zu bezahlen oder einen Kredit aufnehmen, wäre es mein Kater. Eine so schwere Verletzung nur mit Homöopathie zu behandeln…..mir fehlen die Worte.
Ich kann nur dem armen, bedauernswerten Kater alles erdenklich Gute wünschen.
 
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