Huhu,
ich leider nur noch selten Zeit, hier ins Forum zu schauen. Nachdem eines meiner Tiere wegen eines von der Tierarzt nicht erkannten Abzesses schwer nierenkrank wurde, hab ich mich mit dem Thema Fütterung verstärkt auseinander gesetzt.
Dass Whiskotz & Co. absolute Abfall sind ist ja recht bekannt. ABER, dass Trockenfutter (egal welche Sorte und Qualität) der Katze eine irre Menge dringend nötiger Flüssigkeit entzieht, dass ist leider nicht so bekannt. Folge: Die Katze dehydriert (meist im Blutbild an einem grenzwertig hohen oder gar erhöhten Hämatokrit erkennbar).
Kleine Erklärung: Als ehemaliges Wüstentier ist die Katze darauf angewiesen, ihr notwendiges Wasser aus der Nahrung zu entnehmen. Das funktioniert bei Trockenfutter leider nicht. Vielmehr entzieht selbiges der Katze das Wasser. Probiert mal aus, wieviel Wasser 100 g Trockenfutter brauchen, damit die Stückchen wirklich mit Flüssigkeit gesättigt sind. Ich hab es ausprobiert: Es gehen ca. 400 ml drauf!
Viele sagen dann immer, ihre Katze trinkt genug. Ich behaupte mal, dass kaum eine Katze es schafft, gegen so einen Flüssigkeitsbedarf (oder -verlust?) anzutrinken. Geht mal davon aus, dass diese Katze ca. 6 kg wiegt. Das entspräche dann bei einem 60 kg Menschen einer nötigen Flüssigkeitsmenge von 4 Liter. Ich denke mal, das schaffen unsere Miezen nicht.
Nachdem ich jahrelang fast ausschließlich (hochwertiges) Trockenfutter verfüttert habe, ist dass jetzt fast völlig verbannt und durch hochwertiges Nassfutter sowie Rohfutter ersetzt. War schwierig, die Süßen davon abzubringen, aber wir haben es schlussendlich doch fast gänzlich geschafft (eine absolute Trockenfutter-Fresserin ist übrig).
1000 und 1 Gruß
Mona