Hallo Greeny,
ich finde ja Dressur irgendwie so gar nicht gut, aber Erziehung ist etwas, das bei jedem sozial veranlagten Tier funktioniert. Entscheidend ist: Ich will es und bin konsequent und packe Dinge in Rituale ein. Das Einhalten der Nachtruhe ein zu üben war vor allem für mich anstrengend. Nach dem Feierabendkeks, wo ich meinen Katzen natürlich erzählt habe, daß jetzt Schluß ist, bin ich die ersten Wochen ins Bett gegangen, auch wenn es für mich manchmal zu früh war. Sobald die Kater im Gange waren, bin ich raus, habe geschimptt - entgegen allen Empfehlungen von Katzenhaltern - , gewartet, bis sie irgendwo ruhig lagen, sie dann gelobt und wieder ins Bett gegangen. Manche Nächte mußte ich 10 mal aufstehen, kein Zuckerschlecken, aber erfolgreich. Tiere, die in einer Gemeinschaft leben. legen Wert auf Klarheit, Harmonie und Zuwendung. Eine ungnädige Dosi, die verärgert aus dem Schlafzimmer kommt, ist einfach nur nervig. Die Verknüpfung mit dem näächtlichen Spielverhalten ist schnell da. Tagsüber zeigen sie auch keinerlei Unsicherheiten, was das Spielen angeht, wenn Dosi auf ist, ist alles erlaubt an Toberei. Das können sie wunderbar unterscheiden.
Im Moment lernen meine Kater übrigens gerade, daß sie bei weit offenstehender Wohnungstür nicht ins Treppenhaus dürfen. Meine Altkatzen beherrschen das seit 3 Jahren, da muß ich nicht mal gucken. Bis zum Sommer werden die Kater das auch intus haben. Aber wie gesagt: Geduld und Ausdauer sind gefragt.
Gruß Regina