die sind auch in Ordnung Eva, denn wenn das Herz stehen bleibt arbeitet die Lunge ja noch kurz bis zu keinen Sauerstoff mehr zugeleitet bekommt, nur längere krampfartige Zuckungen darf es nicht geben.
Eine Euthanasie auch mit Barbituraten erfolgt über Lähmung, der Atmung und des Herzens
Hallo, jetzt muß ich mich doch mal selber melden, hier geht es um meinen Kater. Ich finde es sehr gut, daß hier noch mal jemand das Thema aufgegriffen hat. Jetzt, nach fast 5 Wochen, kommen mir immer noch von früh bis abend die Tränen. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann Frieden finde. Deshalb habe ich heute noch mal mit dem
Tierarzt gesprochen: Er hat ein Barbiturat/Narkosemittel namens "Phenobarbitol" appliziert. (Anm. von mir: Dieses Mittel wird auch von der Schweizer Sterbehilfe "Dignitas" angewandt). Sammy war klinisch eindeutig tot, körperlich war er nach 5 Minuten hirntot, das Barbiturat wurde 3x injiziert (Muskel, Vene, intrapleural). DER
Tierarzt gesteht ein, daß er sich DIE ZUCKUNGEN ABSOLUT NICHT ERKLÄREN KANN! Er war selber absolut fertig und hatte damals Tränen in den Augen. Daß jedoch eine gewisse Wahrnehmung oder ein Bewußsein unabhängig vom Körper noch vorhanden war, kann der
Tierarzt nicht ausschließen.Er begründet das weiterhin damit, daß "die Seele nicht austreten konnte, weil Sammy mich nicht allein lassen wollte". Ich bin so gar nicht religiös oder esoterisch eingestellt und kann mir nicht vorstellen, daß die Seele solche Zuckungen verursachen kann, es bringt mich total durcheinander.
Wie ich mit dieser Erfahrung weiterleben soll, ist mir ein Rätsel, momentan versuche ich nur irgendwie zu funktionieren, habe schon 9 kg abgenommen. Hätte ich nur Sammy selbst den Zeitpunkt seines Todes finden lassen, er hatte ja sonst auch seinen eigenen Kopf. Ich würde alles geben, wenn ich die Uhr zurückdrehen könnte.