wahhh unsere süße Dauerbaustelle.
Hector sollten heute einfach „nur“ zwei Zahne gezogen werden.
Nunja, vor der eigentlichen Zahnop hat unsere TÄ festgestellt das Hector einen (wahrscheinlich) alten nie behandelten Kieferbruch hat, der nicht verwachsen ist.
Laut unserer TÄ kommt es doch recht häufig vor das Katzen leichte Kieferbrüche haben, diese nicht schmerzen und keinerlei Probleme darstellen. So auch bei Hector.
Nur doof das im Unterkiefer auch alle Zähne raus müssten. Die Zähne können aber nicht gezogen werden denn dann würde der Unterkiefer komplett durch brechen.
Heute wurden dann die drei schlimmsten Zähne aus dem Obererkiefer gezogen.
Nun gibt es Folgende Behandlungsschritte:
Der Kiefer muss am besten von alleine Zusammenheilen, das funktioniert nur wenn er weitestgehend geschont wird, dh. weiter nur noch Futtersuppe zum schlürfen.
(Was kein Problem ist, dass gab es die letzten Wochen eh nur noch.)
Kein
Trockenfutter-Leckerli, kein Trockenfleich, kein Stückhaftes
Nassfutter, mögliche bisse auf Spielzeug vermeiden....
Hector muss dringend abnehmen.
Er wiegt immer noch 7,8kg. *seufz*
Ich bin zwar der Meinung er hätte schon Fett abgebaut, denn er schaut schon etwas mehr aus wie Katze als wie Kugel aus...aber ich bin nun mal kein Arzt.
Problem gibt es durch das Gewicht mit der Narkose, man kann die Tiere wohl nicht unbedingt „lange“ in Narkose lassen. Hector wurde heute nach 3 Stunden immer noch nicht wach und wurde dann mit Infusion und Co. geweckt.
Sollte der Kiefer nicht von alleine abheilen und die Zähne machen bald große Probleme:
Versuch eins: Die Zähne werden mit einer Zahnschlinge sozusagen abgebunden. Die muss dann sechs Wochen im Maul bleiben, dann wieder OP und die Zähne fallen einem im optimalfall schon entgegen. Was gut für den Kiefer wäre aber auch das kann schief gehen.
Großer Nachteil: Hector müsste wahrscheinlich die sechs Wochen von uns Ernährt werden, da einige Katzen mit so einer Behandlung das Fressen einstellen.
(Da würde uns aber sein Heißhunger entgegen kommen.)
Dann der Versuch von dem sie Hofft das wir ihn nie versuchen müssen.
Hectors Gebiss ist katastrophal und ein „reparieren“ (durch OP; Draht....) des Kiefers wäre zwar möglich aber bei seinem Gebiss ist die Gefahr von Entzündungen und anderen unschönen Dingen so groß das man unbedingt versuchen muss von dem Versuch abstand zu gewinnen.
(Wenn es nicht anders geht dann geht es nicht anders und auch das wird werden.)
Drücken wir Hector die Daumen das seine Zähne noch etwa ein halbes Jahr „durchhalten“, dann müsste der Kiefer so weit sein.
Wie und ob wie das Medikamentös behandeln/ beschleunigen/ unterstützen klären wir morgen mit der TÄ.
Achso was vielleicht auch nicht ganz unwichtig wäre: Der Bruch hat Hector bis her keine Probleme oder Schmerzen bereitet, dies wird natürlich regelmäßig kontrolliert und im Fall von Schmerzen gibt es keine Frage...dann wird gehandelt und nicht gewartet!
Fragen:
Hatte eure Katze schon einmal einen Kieferbuch und wie lief das ab?
Hat die Katze Medikamente/ homöo. bekommen?
Wie reduziere ich denn nun !dauerhaft! Das Gewicht von Hector?
(Ich werde mit einer regelmäßigen Umfangs-/ Gewichtsmessung beginnen.)
Er hat bisher Hochwertige
Nassfutter Sorten bekommen,
Trockenfutter als Leckerchen (das fällt ja jetzt eh weg) und Wasser.
Nassfutter ca. 180g/Tag.
Er bewegt sich schon deutlich mehr als bei seiner Ankunft vor drei Monaten. Eine Leistungssteigerung ist deutlich erkennbar.
Eig. sind wir ja gerade am Barf-Umstellen. Durch seine Zahnschmerzen habe ich Hector erstmal wieder ausgelassen ich war froh das er wieder begonnen hat zu fressen.
Macht das Sinn ihn doch jetzt schon Umzustellen? Trotz eventueller Zahnschmerzen?
Hector ist schon ziemlich neophob.
Wir sind für JEDE Idee, Tip, Ratschlag, Rüge...Dankbar.
Lieben Gruß
Elisa & Hector
Bilder:
Zahnschema: Quelle: tierzahnblog.de
Lila = Bruch
Rot = müssen raus, Schmerzreiz vorhanden
Grün = Heute gezogen
Blau = fehlte *Schulterzuck*
