Huhuu,
generell mal für alle Mitleser (bin selbst grad bei Aki mit dieser Verdachtsdiagnose geschockt worden):
Der FIP-Titer sagt NICHTS aus darüber, ob eine Katze FIP hat. Das bedeutet lediglich, dass die Katze Corona-Viren in sich trägt, und zwar die ungefährliche Form, und sich das Immunsystem der Katze wahrscheinlich vor einer Zeit mit dem Virus auseinandergesetzt hat. Demnach müsste der Titer "Corona-Titer" heißen, nicht FIP-Titer, weil das total irreführend ist...manchmal hab ich den Eindruck, dass auch manche Tierärzte das nicht wissen.:roll:
FIP an einer lebenden Katze zweifelsfrei zu diagnostizieren ist fast nict möglich...FIP bedeutet aber den sicheren Tod der Katze mehr oder weniger schnell, was viele Leute bei dieser Verdachtsdiagnose verleitet, das Tier zu "erlösen"...manchmal würde ich mir wünschen, dass manche Tierärzte besser gar nichts sagen, als dem Besitzer solch gravierende Verdachtsdiagnosen um die Ohren zu hauen...grundsätzlich kriegen die Besitzer Panik, machen sich Sorgen um Zweit, Dritt-Tiere und in meinem Fall konnte mir die diensthabende Tierärztin nicht mal erklären, dass sich Katzen mit FIP gar nicht gegenseitig anstecken können, sondern nur mit Coronaviren und es sehr unwahrscheinlich ist, dass mehrer Katzen gleichzeitig eine Virenmutation entwickeln. Darüber hinaus tragen eh mehr als 2 Drittel der Katzen Coronaviren in sich...
Also wenn ein Tierarzt mit so einer Verdachtsdiagnose vor eurer Nase rumwedelt, ruhig bleiben, Zweitmeinung einholen und bevor sowas wie Euthanasie im Raum steht, mehrer Punkte bedenken:
Ist die Diagnose gesichert?
Hat das Tier schlimme Schmerzen, die nicht gelindert werden können?
Wenn trotzdem auf Verdacht Antibiose betrieben wird, schlägt diese an?
Hat das Tier überhaupt Organversagen?
Nur weil ein Tierfür uns "schlimm" aussieht, ist das kein Grund dem Rat dämlicher Tierärzte zur Euthanasie zu folgen. Angehörige raten auch oft dazu wegen der immensen Kosten teilweise.
Ich rate euch deshalb über eine Krankenversicherung für euer Tier nachzudenken.
Ich hab meine versichert...die Rechnung der Tierklinik wird sicher locker die 1000 Euro-Greze üerschreiten, wegen stationärer Aufnahme (3 Tage), sämtliche Diagnostik, teure Bluttests, Medikamente usw.
Meine Versicherung wird das übernehmen...ich wär sonst gelinde gesagt am A*****
Aber FIP ist immer noch nicht vom Tisch, sie wollten ja unbedingt noch nen teuren, gaaaaanz neuen Bluttest machen lassen, der angeblich zwischen Coronaviren und FIP-Viren unterscheiden kann...wers glaubt :roll:
Da die Medis (AB ) angeschlagen haben, denk ich aber nicht dass es FIP ist...Aki ist stabil, es geht ihr wieder viel besser, der Rest ist mir egal ^^
Also geht dem Tierarzt mit Nachfragerei ruhig auf den Keks...und googelt was das Zeug hält, denn Ärzte hassen nichts mehr als informierte Patienten (Patientenbesitzer ) :-D
LG Fin (FIP-genervt)