Problemkater Floyd

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  • Problemkater Floyd Beitrag #1
aLuckyGuy

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Hallo,
ich brauche mal Ratschläge und Hilfe von erfahrenen Katzenhalter. Und zwar geht es um unseren Problemkater Floyd.

Floyd wurde im vermutlichen Alter von 2-3 Tagen im Tierheim abgegeben mit der Bemerkung, man hätte ihn gefunden. :-? Er wurde dann von einer Pflegefamilie liebevoll mit der Flasche aufgezogen. Soziale Kontakte hatte er allerdings nur zu einen sehr ruhigen BK-Kater und einer EK-Katze. Im Alter von etwa 8 Wochen haben wir ihm dann übernommen.

Jetzt mal zu unseren Problem. Vorallen am Anfang hat Floyd keinerlei Autorität akzeptiert, völlig egal von wem und um was es ging. Frühstück und Abendessen war bei uns eigentlich nur möglich wenn Floyd nicht im Zimmer war. Ansonsten ist der kleine Kerl direkt auf den Tisch, hat sich das Essen geklaut und es dann auch noch unter lauten Knurren mit Krallen und Zähnen verteitigt. Floyd hatte damals absolut null Unrechtsbewusstsein. Floyd klaut und frisst alles dessen er habhaft werden kann. Angefangen von Keksen, Brot, rohe Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüse, Salzstangen, Pilze aus dem Garten... kurz er frist alles. Das heisst, er würde es auffressen, wenn ich ihn denn lassen würde. Schliesslich sind etliche Dinge für ihn ja nicht ganz ungefährlich.

Seit wir Floyd haben, herrscht bei uns der permanente Ausnahmezustand. Aber ab und an passiert es halt dennoch, das er mal ein Stück schokolade erwischt. Dann heisst es schnell sein. Dazu drücke ich ihn flach auf den Boden, halte mit der rechten Hand seine Vorderpfötchen zusammen und greife mit der linken in sein Mäulchen uch hole das Stück wieder heraus. Wer aber nun denkt, das diese Prozedur ihm irgendwie Angst gemacht haben würde, der irrt gewaltig. Schon kurz danach köpfelt er wieder, nach dem Motto... einen Versuch wars wert. Kochen geht ebenfalls nur bei geschlossener Küche. Floyd springt auf den Tisch, schnappt sich das Fleisch und ist im selben Moment damit schon ab durch die Katzenklappe, noch bevor man bis drei zählen kann. Inzwischen haben wir ihn zumindest soweit, das er auf mein energisches NEIN reagiert und von seinen Vorhaben ablässt.

Allerdings hat sich vor etwa einen Jahr ein weiteres Problem ergeben. Damals war es einer neuen Katze in der Umgebung gelungen, unseren Katzenzaun zu überwinden. Nun ja, ist ja schliesslich auch nur ausbruchssicher von innen nach aussen. Jedenfalls war Floyd völlig aus dem Häusschen. Er hat sich lange nicht mehr eingekriegt. Kurz darauf hat er angefangen zu markieren. Erst an der Haustür, das habe ich gar nicht recht mitbekommen. Aber so nach und nach im ganzen Haus, vom Keller bis ins Gästezimmer. Nach langen Beobachten haben wir inzwischen herausbekommen, das er das wohl tatsächlich aus Angst heraus macht. Denn er markiert immer rings um seine bevorzugten Lieblingsstellen und an Orte, von denen er eine Art Tür vermutet. So zum Beispiel die Haustür, einige Kellerfenster (aber immer nur zu Bereichen die ausserhalb des Katzengartens liegen), den Fernseher und einige Spiegel (bsw. einen grossen Spiegel am Kleiderschrank im Gästezimmer). Floyd hat manchmal dermassen Angst, das er überhaupt nicht mehr derselbe zu sein scheint.

Inzwischen haben wir auch das einigermassen in den Griff bekommen, in dem wir im ganzen Haus Feliway-Stecker verteilt haben (Kann ich wirklich empfehlen). Aber ich schwanke halt trotzdem ständig zwischen... eigentlich müsste man schimpfen aber andererseits möchte man ihn auch nicht noch ängstlicher machen. Dann wieder liegt er im Wohnzimmer direkt neben einen, ist ganz furchtbar lieb und kommt jede Nacht unter die Bettdecke zum kuscheln. Alles in allen... manchmal bin ich bei ihm einfach überfragt.

Aber vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen oder weiss wie man mit so einen Kater umgehen muss.
Sorry das es so lang geworden ist. :oops:
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #2
Hallo Frank, du hast ja schon häufiger über Floyds Pinkel-Problem geschrieben, ich bin halbwegs im Bilde. Richtig helfen kann ich aber nicht, da ich selbst das Problem (zum Glück)noch nicht hatte. Bei seinen grossen Ängsten - wäre es vielleicht ratsam mal mit jemandem zu sprechen, der sich mit Katzenpsychologie auskennt? Ich weiss nicht was es kostet, habe aber gehört, dass es ganz gute Leute auf diesem Gebiet geben soll, die vielleicht an seinem Sozialverhalten etwas ändern können.
Was mir noch einfällt: Ängstliche Katzen orientieren sich oft an souveränen "Anführern" - ist dein zweiter Kater dazu geeignet? Oder haben die zwei nur wenig miteinander zu tun?

Viel Erfolg, Bettina
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #3
Phu, Frank, hast n kleinen Revoluzzer in der Bude. ;-)

Da du schon häufiger über Floyd erzählt hast und ich weiß, dass du schon einiges ausprobiert hast oder immer noch handhabst und dies mehr oder weniger erfolgreich war, würde ich auch sagen, dass es an der Zeit ist mal einen Katzen"psychologen" einzuschalten. Du kannst dich sicherlich noch an Michael erinnern, der früher mal im Forum war. Von ihm hatte ich mal ne Seite von einem Verein, oder so, wo auch gute Therapeuten aufgelistet waren. Wenn du selber noch nicht den Versuch gestartest hast, suche ich gerne danach. Man muss nämlich n bissel aufpassen, an wen man so gerät. Außerdem hatte ich letztens ein Buch gelesen, ich meine, da wurde ein ähnliches Problem beschrieben mit einem langwierigen Lösungsweg... ich guck mal, ob ich mich auch nicht geirrt habe.

Hast du schon mal versucht besagte Stellen selber zu markieren? NEIN, nich so wie du denkst :lol: Sondern mit Parfum oder Deo eben einem Duft, den du benutzt... Vielleicht verdünnst du mal etwas davon mit n bissel Wasser und besprühst besagte Stellen. Keine Ahnung ob sich da was ändert... Aber vielleicht hilft der vertraute Geruch gegen die Angst.

Weiterhin müsste man überlegen, was Floyd die Angst nehmen kann vor dem Eindringen fremder Katzen. Denn das ist es ja, was ihn verrückt macht. Mal ganz blöd gedacht, kann man Türen und Fenster tarnen? Mir ist mal aufgefallen - weil wir öfter kätzische Besucher an Tür uns Fenster haben - dass z.B. Milchglasfenster ignoriert werden, auch Fenster mit Rollo. Ich hatte mal den Abtreter an der Tür hochgestellt (an die Tür gelehnt) und schon hat es die Katze nicht mehr interessiert. Vielleicht klappt das ja auch anders herum. Vor die Tür einen Vorhang, sodass es wie eine Wand wirkt. An Fenster Milchglasfolie. Nach dem Motto, seh ich nichts, siehst du mich nicht. Ist nur so eine Idee...

Zum Fressen mopsen... jaaaa, Baghira ist auch so ein Kandidat, nicht ganz so frech wie deiner aber trotzdem gerissen und hinterhältig mit Dackelblick. Aber das zieht bei mir nicht mehr. Wir haben sie laut klatschend und hinterher laufend aus dem Wohnzimmer ge"jagt". Naja, das hat geholfen, bis ich mich mal umdreht und den Tisch aus den Augen ließ. Ich habe dann mit "Nein" gearbeitet. Nicht nur ein lautes Nein, sondern immer aufgepasst, was sie vorhatten. Wenn schon der Hals ausgefahren wurde oder aufs essen gestiert wurde, auch nur die Pfote zuckte kam ein sehr deutliches "Nein". Da ich auch kickere habe ich das noch mit was positiven verbunden, wenn sie sich auch danach lieb hinsetzten. Dann gabs ein klickern mit Leckerchen. Das klappt ganz gut. Nicht immer aber sehr oft. Wenn alle Stricke reisen, gehts ab ins Badezimmer.

Ansonsten lassen wir nichts unbeobachtet, lassen nichts essbares draußen rum stehen. Sollten sie doch in unserer Anwesenheit was klauen, gibts kein Pardon. Strafe folgt sofort. Nackengriff, anstarren, komentarlos ins Badezimmer. Also Baghira hats gelernt.

Vielleicht solltest du bei Floyd auch verstärkt mit Lob und Strafe arbeiten, sodass er unterscheiden kann was böse ist und was lieb. Dadurch, dass er nie in einer Katzenfamilie groß geworden ist, kennt er das nicht. Hätte er sich bei Geschwistern und Katzenmama so daneben benommen, hätte es einige Backpfeifen gesetzt. Das musst du übernehmen, so schwer es ist. Nicht Schlagen aber auch sehr bestimmt den Kater wegschieben, schubsen, wegsetzen.

So, nun guck ich mal nach dem o.g. Buch...
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #4
Also, hab das Buch gefunden und mal ein bisschen gewetzt. Es handelt sich um "Neues von der Katzenflüsterin - Die Geheimnisse der Katzenseele erforschen", von Vicky Halls, eine Katzenpsychologin und Verhaltenstherapeutin. ISBN 978-3-440-10815-4.

Ich finde das Buch sehr gut. Nur die Sache mit der Trockenfuttergabe als Therapieansatz ist Quatsch, ansonsten prima.

Zu deinem Problem haben sich nach dem Einlesen noch Fragen gestellt (Pinkelei):

1. Wie ist die Wohnsituation bei euch? Gibts mehrere Stockwerke? Spielzeug, Klettermöglichkeiten, Rückzugspunkte?

2. Macht Floyd sein Geschäft lieber draußen oder drinne?

3. Gibt es Klos in der Wohnung?

4. Wo stehen die genau?

5. Sucht sich Floyd oft einen Rückzug in obere Stockwerke oder auf Schränke? Also zieht es ihn in der Wohnung nach oben?

6. Habt ihr ne Katzenklappe?

7. Wie ist der Charakter des Katers, eher zurückhaltend oder sehr anhänglich? Hat er bei Anhänglichkeit eine bestimmte Bezugsperson?

8. Wie regiert Floyd auf Veränderungen?

9. Wie ist DEIN Halterverhalten gegenüber Floyd? Betütelnd, beschützend? Oder eher kühl? Wie seiht euer gemeinsamer Alltag aus? Wird viel gekuschelt? Wieviel Zuwendung bekommt Floyd? Damit ist jede Zuwendung gemeint, insbesondere positiv. Wie sehr ausgeprägt?

10. Spielt ihr zusammen? Welche Spiele und wo?

11. Was machs DU wenn Floyd Ängste zeigt?

12. Welche Bestrafung, wenn gepinkelt?

13. Welche Reinigung der betroffenen Stellen?

14. Wie leben deine anderen Katzen mit euch, wie mit Floyd und welchen Charakter haben sie?

Wie ich an dem Buch gemerkt habe, wird nicht auf das eigentliche Ereignis, nämlich das Eindringen einer fremden Katze abgespielt, sondern auf das gesamte Zusammenleben und Verhalten der Katzen-Mensch WG und einem verfestigtem Verhalten bei der Katze oft auch indirekt ausgelöst durch den Mensch... Mensch agiert, Tier reagiert und das völlig unbewusst und ohne Schuldbewustsein.

Es sind jetzt viele Fragen aber sie sind wichtig und interessant um vielleicht ein Muster zu erkennen oder unbewusste, gut gemeinte Verhaltensweisen, die aber zu eine Reaktion führen.

Probiers mal. ;-)
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #5
Phu, Frank, hast n kleinen Revoluzzer in der Bude. ;-)
Stimmt... ich meine, das Katzen meist machen was sie wollen, ist ja klar... aber ich habe noch nie einen Kater getroffen, der das dermassen wörtliche nimmt.
Hast du schon mal versucht besagte Stellen selber zu markieren? NEIN, nich so wie du denkst :lol: Sondern mit Parfum oder Deo eben einem Duft, den du benutzt... Vielleicht verdünnst du mal etwas davon mit n bissel Wasser und besprühst besagte Stellen.
Jepp... habe ich auch schon. Hauptsächlich mit Zitronenmelisse und meinen Rasierwasser. Auch mit Wasser verdünnt.

Weiterhin müsste man überlegen, was Floyd die Angst nehmen kann vor dem Eindringen fremder Katzen. Denn das ist es ja, was ihn verrückt macht. Mal ganz blöd gedacht, kann man Türen und Fenster tarnen?
Dacht ich auch schon. Ich habe sogar schon den Spiegel zugehangen. Aber das Problem ist ja leider, das Floyd vom Garten kommt, weil er dort mal wieder Susi von nebenan am Zaun gesehen hat, geht ins Haus und markiert vorsorglich schon mal. :-?
Mir ist mal aufgefallen - weil wir öfter kätzische Besucher an Tür uns Fenster haben - dass z.B. Milchglasfenster ignoriert werden, auch Fenster mit Rollo. Ich hatte mal den Abtreter an der Tür hochgestellt (an die Tür gelehnt) und schon hat es die Katze nicht mehr interessiert. Vielleicht klappt das ja auch anders herum. Vor die Tür einen Vorhang, sodass es wie eine Wand wirkt. An Fenster Milchglasfolie. Nach dem Motto, seh ich nichts, siehst du mich nicht. Ist nur so eine Idee...
Stimmt... ich bin zur Zeit grad dabei einige Teile des Zauns mit Sichtschutz zu versehen.
Ich habe dann mit "Nein" gearbeitet. Nicht nur ein lautes Nein, sondern immer aufgepasst, was sie vorhatten. Wenn schon der Hals ausgefahren wurde oder aufs essen gestiert wurde, auch nur die Pfote zuckte kam ein sehr deutliches "Nein".
Also vorallen am Anfang ging es ohne Wasserspritze überhaupt nicht ab. Wie ich schon sagte... Floyd hat keinen wie auch immer gearteten Respekt vor uns gehabt. Inzwischen ist es nicht mehr ganz so schlimm und es reicht oft schon ein lautes NEIN aus. Aber aufpassen muss man immer noch.
Vielleicht solltest du bei Floyd auch verstärkt mit Lob und Strafe arbeiten, sodass er unterscheiden kann was böse ist und was lieb.
Versuche ich doch schon. Das Problem ist halt nur das man bei ihm einfach nicht herankommt, wenn er nicht möchte. Kommt man nach Hause oder sitzt ruhig vor dem Computer kann Floyd der liebste Kater von der ganzen Welt sein. Möchte man ihn aber mit Streicheln oder guten Zureden beruhigen oder belobigen, vermutet er immer gleich eine Gefahr dahinter. Anfassen und streicheln geht also nur wenn er will. Meistens ist das nicht der Fall und hochheben kann er gar nicht ausstehen.
Dadurch, dass er nie in einer Katzenfamilie groß geworden ist, kennt er das nicht. Hätte er sich bei Geschwistern und Katzenmama so daneben benommen, hätte es einige Backpfeifen gesetzt.
Jepp... ganz genau. Also ich denke auch, das Floyd der klassiche Fall ist, wenn ein Kitten eben nicht bis zur 12 Woche bei der Mutter und den Geschwistern bleibt. Ich merk das auch wenn er mit Salem kämpft. Er weiss einfach nicht wann es genug ist, weshalb ob selbst die kleinsten Rangeleien mit Gefauche und Geschreie ausarten.
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #6
Hallo Frank,

ich kann den Tipp mit der Katzenpsychologin nur wiederholen - meist sehen Außenstehende doch noch einiges mehr als jemand der selbst bis zum Hals in der Situation drin steckt.
Ansonsten, Feliway hast du bereits eingesetzt, wäre jetzt auch ein Vorschlag gewesen.

Ansonsten finde ich die Idee von Dinah mit dem Clickern auch sehr gut...

Ich hoffe ihr bekommt das Problem in den Griff...

LG
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #7
1. Wie ist die Wohnsituation bei euch? Gibts mehrere Stockwerke? Spielzeug, Klettermöglichkeiten, Rückzugspunkte?
Zwei Etagen + Keller

2. Macht Floyd sein Geschäft lieber draußen oder drinne?
Kommt ganz auf das Wetter an. Wobei er alle Kakklos nutzt.

3. Gibt es Klos in der Wohnung?
Jepp... insgesamt... moment ich rechne mal zusammen... 6 Stück.
Ein grosses Jumbo-Klo, zwei Hauben-Klos ohne Schwingklappe und dann noch 3 temporäre Klos als Markierungshilfe extra nur für Floyd.
4. Wo stehen die genau?
Eines im unteren Badezimmer, zwei auf dem oberen Flur, eines in äh... Floyds Zimmer (ehemals Gästezimmer) :oops: und zwei im Keller.
5. Sucht sich Floyd oft einen Rückzug in obere Stockwerke oder auf Schränke? Also zieht es ihn in der Wohnung nach oben?
Hm... manchmal ja, manchmal verbringt er aber auch den ganzen Tag mitten auf der Couch im Wohnzimmer, wobei es ihm vollkommen egal ist, ob da jemand neben ihm sitzt. Er hat sich seinen festen Platz ausgesucht und damit basta. Die Nacht verbringt er in seinen Zimmer auf seinen Sessel, wo auch ein Kleiderschrank steht, auf dem er sich notfalls zurückziehen kann. Sogar mit (Papp)höhle. Meist kommt er aber mitten in der Nacht zum kuscheln zu uns und schläft von da ab auf dem Fussende des Bettes.
6. Habt ihr ne Katzenklappe?
Jepp... der Weg in den Garten geht bei uns über den Keller, den Floyd übrigens meist ganz für sich allein beansprucht und wo er manchmal sogar stundenlang schläft. Deshalb muss ich Salem öfters über die Terrassentür hereinlassen.
7. Wie ist der Charakter des Katers, eher zurückhaltend oder sehr anhänglich? Hat er bei Anhänglichkeit eine bestimmte Bezugsperson?
Eher alles zusammen. Kommen Handwerker oder Besuch, ist Floyd ausserordentlich neugierig und gar nicht ängstlich. Hat er dagegen die Vermutung das ein fremder Kater sich dem Grundstückszaun nähert ist manchmal alles zu spät. Regelmässig hat er mir schon den gesamten Arm blutig gekratzt um keine 30 Minuten später ins Bett zum kuscheln zu kommen. Aber eine ganz bestimmte Bezugsperson hat er eigentlich nicht.
8. Wie regiert Floyd auf Veränderungen?
Veränderungen mag er überhaupt nicht.
9. Wie ist DEIN Halterverhalten gegenüber Floyd? Betütelnd, beschützend? Oder eher kühl? Wie seiht euer gemeinsamer Alltag aus? Wird viel gekuschelt? Wieviel Zuwendung bekommt Floyd? Damit ist jede Zuwendung gemeint, insbesondere positiv. Wie sehr ausgeprägt?
Das Problem am Anfang war halt, das wir ihm vorerst seine Grenzen aufzeigen mussten. Inzwischen hat er wohl begriffen wer der Boss ist, so das wir uns nur noch behütend an ihm wenden. Gekuschelt wird nur wann er will und von allein kommt. Ansonsten bekommt man gleich eins mit der Pfote übergebraten.
10. Spielt ihr zusammen? Welche Spiele und wo?
Hauptsächlich Pfötchenball. Maradona ist sozusagen Floyds zweiter Vorname. :cool:
11. Was machs DU wenn Floyd Ängste zeigt?
Ich versuche beruhigend auf ihn einzuwirken, was aber sehr, sehr schwer ist.
12. Welche Bestrafung, wenn gepinkelt?
Bestrafung? Eigentlich keine, erstens bin ich kaum dabei wenn er das macht und zweitens würde er es wohl eh nicht kapieren. Salem musste ich dagegen schon einige mal zeigen wer der Boss ist, weil der nämlich ausser am gesamten Gartenzaun auch auf schon mal auf der Terrasse markiert hat.
13. Welche Reinigung der betroffenen Stellen?
Wasser, Seife, Allzweckreiniger und Zitronenmelisse.
14. Wie leben deine anderen Katzen mit euch, wie mit Floyd und welchen Charakter haben sie?
Salem ist das genaue Gegenteil von Floyd. Einen ruhigeren und unkomplizierteren Kater kann man sich nicht vorstellen. Ich habe ja immer die Hoffnung gehabt, das dies auch etwas auf Floyd abfärbt. Wobei ich denke, die beiden kommen schon ganz gut klar. Manmal spielen sie richtig gut zusammen. Sie jagen sogar zusammen. Meist gehen sie sich allerdings aus dem Weg.

Wobei ich ehrlich gesagt auch glaube, das Floyd zwar ganz lieb sein kann, aber womöglich nicht gerade der Hellste ist. Das merkt man bei ganz vielen Kleinigkeiten. Viele Dinge, die Salem sofort begreift, kapiert Floyd überhaupt nicht. Ich denke, das ist vielleicht auch ein Grund für seine Ängste.
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #8
Also ich nehme jetzt schon mal ein paar Lösungswege, die ich sehr interessant fand vorweg... Von der Richtung hätte ich es auch nicht angegangen.

Die Therapeutin weißt schon von vornherein darauf hin, dass diese Therapie Monate dauert. Es kann zwischendurch kleine Erfolge geben aber auch Rückfälle. Trotzdem muss man es durchziehen und darf nicht zwischendrin aufgeben.

Der Pheromonstecker ist schon ganz gut, nur löst der nicht das eigentliche Problem. Deswegen Phermomone mit Verhaltenstherapie im Einklang anwenden.

Weiterhin dürfen sämtliche Kontaktangebote nur noch vom Halter ausgehen. Schmusezeiten, Spielzeiten, Rausgehzeiten, Futterzeiten werden komplett vom Halter bestimmt. Dem Kater darf nicht mehr die Gelegenheit gegeben werden nur irgendwtwas selber zu entscheiden. Jeder Annähungsversuch soll ignoriert werden. Wenn er auf deinen Schoß springt, sofort wieder runter setzen. Wenn er um dein Bein schleicht nicht darauf eingehen.

Sondern nur wenn du willst wird gekuschelt und gespielt. Der Kater hat sich komplett nach deinen Wünschen zu richten und nach vorgegeben Zeiten und Ritualen.

Am Anfang stelle ich mir das echt hart vor, wenn ich meine Schmusbacke ignorieren müsste. Aber der Hintergrund ist, dass ihr euren gesamten Alltag eigentlich nur nach eurem Kater richtet... pinkelt er, wischt ihr es weg, will er schmusen, schmust ihr, will er fressen, stellt ihr ihm was hin, ist er schlecht gelaunt, lasst ihr ihn in Ruhe, klaut er Futter und knurrt dabei, geht ihr ein paar Schritte zurück. Der Kleene hat euch komplett im Griff. Die ganze Familie rennt eigentlich hinter dem Kater her, doch eigentlich soll es doch umgekehrt sein

Wenn dein Kater sich gerne nach oben verzieht, obere Stockwerk, auf Schränke oder ganz oben auf den Krantzbaum, ist es ein Zeichen, dass er sich im EG nicht wohl fühlt, also Ängste hat. Haben Katzen solche Ängste, ziehen sie sich oft nach oben zurück, hoch auf den Baum oder das Dach. Denn der Feind kommt da nicht so leicht hin. Deswegen Katzenklos in der Wohnung aufstellen, oben und im EG, selbst wenn er Freigänger ist und sein Geschäft sonst draußen verrichtet.

Keine Klos in der Nähe von Haustüren, Gartentüren oder Fenster aufstellen. Am Besten eine dunkle Nische...

Wenn ihr eine Katzenklappe habt, weg damit. Selbst eine mit Sensor ist schlecht, denn die reine Möglichkeit, dass da was aufgeht und eine fremde Katze rein kann, reicht komplett aus um deinem Kater die Sicherheit zu nehmen. Katzen wissen auch nicht, was ein Sensor ist und können somit auch nicht wissen, dass die Tür bei anderen Katzen nicht aufgeht.

Die Wohnung muss trotz Freigang mit Kletter-, Spiel- und genügend Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet werden, z.B. kleines Bettchen oben auf den Schrank.


Das fand ich wichtig:

Bepinkelte Stellen gründlich reinigen mit neutralisierenden Mitteln. Eben das Myrtheöl oder, was ich cool fand, mit geruchsfreien Silikat. Das findet man oft als Katzenstreu. Silikat binded sehr gut die Gerüche, gerade bei Holzboden, der sich vielleicht schön vollgesaugt hat mit Pipi. Ich denke mal, man muss das Silikat über den Bereich drüber streuen und den Boden anfeuchten...

Danach ale Pipistellen mit GESICHTSPHEROMONEN des Katers abstreichen. Dazu einen Naturfaserlappen oder dünne Baumwollhandschuhe am Kater reiben und zwar über Wangen, Koppf und Kinn. Dieses Tuch sofort an die betroffenen Stellen abreiben oder ich würde es sogar dort an die Stelle anpinnen. Dieses Verfahren täglich wiederholen, am Anfang vielleicht sogar mehrmals.

So nun zu Therapie: Ab jetzt bestimmt ihr alles, wie gesagt, seine Annährungsversuche komplett ignorieren. Auch, wenn er Abend ins Bett kommt. Nur wenn ihr ruft, darf er rein. Ihr regelt alles über Zeiten, Fütterzeiten, Schmusezeiten, Spielzeiten und wichtig

Rausgehzeiten. Katzenklappe weg und wenn er raus will, bleibt die Tür zu. Nur wenn ihr wollt öffnet sich die Tür zum Garten. Nachts bleibt er drin, insbesondere, wenn er ganz besonders quengelt und auf sich aufmerksam macht, wird das ignoriert.

Sitzt er lieb im Wohnzimmer, simsalabim, geht auch die Tür zum Garten auf.

Im Garten ist es gut, wenns blickdicht wird...

Gespielt wird viel mit dir, wenn du es willst. Benutze dazu auch seine Lieblingsleckerlis und werf sie durch die Wohnung. Besonders an Stellen, wo er deutlich seine Ängste zeigte oder hingepinkelt hatte. Er muss mit diesen Orten was positives verbinden.

Auch Knobelspiele sind sehr gut geeignet, Suchspiele und Spiele, die er mit dir machen kann. Gib ihm auch Leckerlis aus der Hand, wenn er besonders lieb ist.

Es wird auch Spielzeug mit Katzenminze oder Baldrian empfohlen.

So, das wars an Umstellungen, die ich herausfinden konnte... Ich würde jetzt einen sogenannten Katzenplan aufstellen, ähnlich wie ein Putzplan. Und ich müsste mich wirklich zusammenreisen, dass ich meinen Kater ignorieren könnte aber es muss so sein. Er muss lernen, dass sich der Tagesablauf nach eurem Willen richtet und er das nicht bestimmt. Auch müssen ihm die Ängste genommen werden, er muss sich sicher fühlen, dass nichts in die Wohnung kommen kann. Außerdem baut man damit wieder Selbstsicherheit des Katers auf. Er lernt positive Erfahrungen. Durch das Spielen verbindet er nur positive Dinge, die ihn seine Ängste vergessen lassen, bzw. den Kopf frei machen...

Wie gesagt, ist das eine vorgeschlagene Therapie, die Monate dauern kann. Auch wird nicht versichert, dass ein 100 prozentiger Erfolg eintritt.

Aber ich finde die Vorgehensweise spitze und irgendwie auch einleuchtend...

;-)
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #9
@Dinah
Vielen Dank das dir so viel Arbeit machst. Ich denke, da scheint wirklich einiges dabei zu sein, was sich lohnt probiert zu werden. :)

Der Pheromonstecker ist schon ganz gut, nur löst der nicht das eigentliche Problem. Deswegen Phermomone mit Verhaltenstherapie im Einklang anwenden.
Macht Sinn. Wie gesagt, mit der Markiererei ist es ja schon sehr viel besser geworden. Das letzte mal war vor etwa 3 Wochen. Aber schliesslich möchte man ja eine nachhaltige Besserung erzielen.
Weiterhin dürfen sämtliche Kontaktangebote nur noch vom Halter ausgehen. Schmusezeiten, Spielzeiten, Rausgehzeiten, Futterzeiten werden komplett vom Halter bestimmt. Dem Kater darf nicht mehr die Gelegenheit gegeben werden nur irgendwtwas selber zu entscheiden. Jeder Annähungsversuch soll ignoriert werden. Wenn er auf deinen Schoß springt, sofort wieder runter setzen. Wenn er um dein Bein schleicht nicht darauf eingehen.

Sondern nur wenn du willst wird gekuschelt und gespielt. Der Kater hat sich komplett nach deinen Wünschen zu richten und nach vorgegeben Zeiten und Ritualen.

Am Anfang stelle ich mir das echt hart vor, wenn ich meine Schmusbacke ignorieren müsste. Aber der Hintergrund ist, dass ihr euren gesamten Alltag eigentlich nur nach eurem Kater richtet... pinkelt er, wischt ihr es weg, will er schmusen, schmust ihr, will er fressen, stellt ihr ihm was hin, ist er schlecht gelaunt, lasst ihr ihn in Ruhe, klaut er Futter und knurrt dabei, geht ihr ein paar Schritte zurück. Der Kleene hat euch komplett im Griff. Die ganze Familie rennt eigentlich hinter dem Kater her, doch eigentlich soll es doch umgekehrt sein
Hm... Ok. macht aber eigentlich schon Sinn. Siehst du... selber bemerkt man das nämlich gar nicht mehr. Bei uns dreht sich tatsächlich alles nur um Floyd. Mit einigen wenigen Ausnahmen. Am Abend hole ich beide Kater ins Haus und wenn wir schlafen gehen, nehmen wir sie mit ins Obergeschoss wo sie auch die Nacht verbringen. Aber das sind eigentlich die einzigen Einschränkungen für sie.

Wenn ihr eine Katzenklappe habt, weg damit. Selbst eine mit Sensor ist schlecht, denn die reine Möglichkeit, dass da was aufgeht und eine fremde Katze rein kann, reicht komplett aus um deinem Kater die Sicherheit zu nehmen. Katzen wissen auch nicht, was ein Sensor ist und können somit auch nicht wissen, dass die Tür bei anderen Katzen nicht aufgeht.
Wobei sie ja eigentlich keine reinen Freigänger sind. Sie haben ja nur "Freigang" im gesicherten... ich sage immer... Katzengarten. Hm... muss ich mal schauen was ich machen kann.

Die Wohnung muss trotz Freigang mit Kletter-, Spiel- und genügend Rückzugsmöglichkeiten ausgestattet werden, z.B. kleines Bettchen oben auf den Schrank.
Unser Haus wimmelt nur so von Katzenschlafplätzen und Körbchen.
Bepinkelte Stellen gründlich reinigen mit neutralisierenden Mitteln. Eben das Myrtheöl oder, was ich cool fand, mit geruchsfreien Silikat. Das findet man oft als Katzenstreu. Silikat binded sehr gut die Gerüche, gerade bei Holzboden, der sich vielleicht schön vollgesaugt hat mit Pipi. Ich denke mal, man muss das Silikat über den Bereich drüber streuen und den Boden anfeuchten...

Danach ale Pipistellen mit GESICHTSPHEROMONEN des Katers abstreichen. Dazu einen Naturfaserlappen oder dünne Baumwollhandschuhe am Kater reiben und zwar über Wangen, Koppf und Kinn. Dieses Tuch sofort an die betroffenen Stellen abreiben oder ich würde es sogar dort an die Stelle anpinnen. Dieses Verfahren täglich wiederholen, am Anfang vielleicht sogar mehrmals.
Aha... danke! Ich denke, das werde ich mal versuchen.
Rausgehzeiten. Katzenklappe weg und wenn er raus will, bleibt die Tür zu. Nur wenn ihr wollt öffnet sich die Tür zum Garten. Nachts bleibt er drin, insbesondere, wenn er ganz besonders quengelt und auf sich aufmerksam macht, wird das ignoriert.
Na gut... nachts ist er ohnehin im Haus. Und der Witz bei ihm ist praktisch auch, das er niemals quengelt. Nicht wenn es ums Essen geht und auch sonst nicht. Er miaut höchstens zwei drei mal und dann war es das. Ich sag ja, manchmal werde ich aus ihm einfach nicht schlau.
Im Garten ist es gut, wenns blickdicht wird...
Hm... das wird schwierig. Aber eventuell reicht es ja aus, wenn beim Zaun die unteren 50 cm dicht sind. Denn wir haben ja zwei Kletterbäume und etliche Aussichtsplätze, von wo aus die beiden auch die angrenzenden Grungstücke sehen können. Wobei ihm das aber komischerweise nichts ausmacht. ER schläft sogar ausserordentlich gerne im Sommer mitten im Apfelbaum. Offenbar fühlt er sich da ziemlich sicher.
Gespielt wird viel mit dir, wenn du es willst. Benutze dazu auch seine Lieblingsleckerlis und werf sie durch die Wohnung. Besonders an Stellen, wo er deutlich seine Ängste zeigte oder hingepinkelt hatte. Er muss mit diesen Orten was positives verbinden.
Bei Salem kann man einige Trockenfutter-Stückchen werfen oder als Belohnung geben. Aber bei Floyd? Hab ich schon mal erwähnt, das Floyd alles frisst ausser Trockenfutter. Hat er noch niemals angerüht... nicht ein klitzekleines Stückchen. Er tut so als sei dies reines Gift. Ich dacht schon, das er vielleicht Zahnprobleme hat, aber die sind gesund. Ausserdem verputzt er ja auch eine ganze Hühnerkeule incl. Knochen als ob es Pudding wäre.
Wie gesagt, ist das eine vorgeschlagene Therapie, die Monate dauern kann. Auch wird nicht versichert, dass ein 100 prozentiger Erfolg eintritt.

Aber ich finde die Vorgehensweise spitze und irgendwie auch einleuchtend...
Jepp... klingt wirklich recht gut. Ich werd gleich heute abend mal mit meinen Freund darüber reden. Nochmals vielen Dank für die Tipps. :)
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #10
Als Leckerchen das nehem, was Floyd mag... es gibt auch Kausticks ohne Zucker von Gimpet....

Hm... Ok. macht aber eigentlich schon Sinn. Siehst du... selber bemerkt man das nämlich gar nicht mehr. Bei uns dreht sich tatsächlich alles nur um Floyd. Mit einigen wenigen Ausnahmen. Am Abend hole ich beide Kater ins Haus und wenn wir schlafen gehen, nehmen wir sie mit ins Obergeschoss wo sie auch die Nacht verbringen. Aber das sind eigentlich die einzigen Einschränkungen für sie.

Jepp... Floyd ist der King. Er hat m.E. nicht kapiert wer der Boss ist, also für ihn ist es klar... ihr seit die Untergebenen. Und ihr sollt ihn ja nicht vernachlässigen, nur eben alles umdrehen.

Wobei sie ja eigentlich keine reinen Freigänger sind. Sie haben ja nur "Freigang" im gesicherten... ich sage immer... Katzengarten. Hm... muss ich mal schauen was ich machen kann.

Das, denke ich, spielt für Floyd keine Rolle... Da draußen ist ne fremde Katze und die hats schon über den Zaun geschafft, theoretisch kann die jeder Zeit ins Haus und ich denke, dass ist ein großer Angstauslöser.

Am Abend hole ich beide Kater ins Haus und wenn wir schlafen gehen, nehmen wir sie mit ins Obergeschoss wo sie auch die Nacht verbringen. Aber das sind eigentlich die einzigen Einschränkungen für sie.

Jo, ne sehr angenehme Einschränkung. Ich glaube kaum, dass Floyd das als Einschränkung sieht... ;-)

Unser Haus wimmelt nur so von Katzenschlafplätzen und Körbchen

Find ich gut, ich glaube, viele Freigängerkatzen, ob gesichert oder nicht, habe im eigentlichen Heim, wenns hoch kommt n Kratzbaum stehen... Ich find es sehr wichtig ein Katzenfreundliches zu Hause zu haben. Es gibt ja auch kalte und nasse Tage, wo es sich dann zu Hause gemütlich gemacht wird.


Hm... das wird schwierig. Aber eventuell reicht es ja aus, wenn beim Zaun die unteren 50 cm dicht sind. Denn wir haben ja zwei Kletterbäume und etliche Aussichtsplätze, von wo aus die beiden auch die angrenzenden Grungstücke sehen können. Wobei ihm das aber komischerweise nichts ausmacht. ER schläft sogar ausserordentlich gerne im Sommer mitten im Apfelbaum. Offenbar fühlt er sich da ziemlich sicher.

Ich glaube, das wichtigste ist die Katzenklappe und dass ihr Floyd nicht mehr so beschützt und beruhigt. Er lernt sich wieder mehr auf sich selbst zu verlassen, dass er es in der Wohnung sicher hat. Ich denke schon, dass es ihm sehr viel Selbstbewusstsein gibt und er viel entspannter damit umgeht, wenn Susi mal wieder übern Zaun schielt.

Ich denke, am Anfang wirds echt hart und nervir. Floyd will bestimmt nicht seine Position so einfach aufgeben. Stellt euch ggf. auf ein paar Frechheiten ein. Wenns ganz schlimm wird, einfach mal ins Badezimmer. Wie die Nanny immer sagt "Die stille Ecke", dann kann Floyd sich wieder abregen.


So, bitte bitte... wenns echt hilft, bin ich auch zufrieden. Quatsch mal mit deinem Freund und in einem reinen Männerhaushalt... hey, das wuppt ihr schon.

Und ähm... ich möchte so gerne mal einen Bericht lesen.
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #11
Als Leckerchen das nehem, was Floyd mag... es gibt auch Kausticks ohne Zucker von Gimpet....
Zur Zeit nehme ich die Wuffi-Sticks vom Aldi. :mrgreen:
Bisher waren die, im Gegentsatz zu den Katzen-Sticks, zu 100 Prozent aus Fleisch. Leider habe sie inzwischen die Rezeptur verändert, so das auch hier ein kleiner Anteil Zucker enthalten ist. Aber Ok. ich denke, bei den Mini-Portonen, dürfte das wohl nicht so sehr ins Gewicht fallen.
Jepp... Floyd ist der King. Er hat m.E. nicht kapiert wer der Boss ist, also für ihn ist es klar... ihr seit die Untergebenen. Und ihr sollt ihn ja nicht vernachlässigen, nur eben alles umdrehen.
Und da hat sich das schon wesentlich gebessert. Was glaubst du wie das von Anfang an war. :shock:
Das, denke ich, spielt für Floyd keine Rolle... Da draußen ist ne fremde Katze und die hats schon über den Zaun geschafft, theoretisch kann die jeder Zeit ins Haus und ich denke, dass ist ein großer Angstauslöser.
Jepp... ich glaube, das ist eines seiner Hauptängste.
Jo, ne sehr angenehme Einschränkung. Ich glaube kaum, dass Floyd das als Einschränkung sieht... ;-)
Ach sag das nicht. Noch vor einen halben Jahr musste ich jeden Abend mit der Taschenlampe den ganzen Garten ablaufen, weil Floyd Abends eben einfach nicht ins Haus will. Wenn es nach ihm ginge, wäre er eine reiner Nachtkater. Tagsüber schlafen und nachts die Sau rauslassen. Gibts hier aber nicht. Jedenfalls ist er immer auf einen der Kletterbäume gesprungen, weil er genau weiss das ich da nicht so einfach rankomme. Hatte ich es dann doch irgendwann geschafft ihn zu packen, hing er wieder mit allen Krallen und Zähne an meinen Arm. :-?
Inzwischen geht das ganz einfach. Tür oder Fenster einen kleinen Spalt aufmachen und mit einen Löffel an eine der gläsernen Futterschalen klopfen.... Ping Ping Ping... spätestens beim fünften mal kommt er angesausst wie der Blitz, dann gibt es Essen und wenn er pappensatt ist, sind auch die Türen zum Garten zu und er beschwert sich dann merkwürdigerweise auch nicht. Also das Problem wäre schon mal gelöst. :cool:
Find ich gut, ich glaube, viele Freigängerkatzen, ob gesichert oder nicht, habe im eigentlichen Heim, wenns hoch kommt n Kratzbaum stehen... Ich find es sehr wichtig ein Katzenfreundliches zu Hause zu haben. Es gibt ja auch kalte und nasse Tage, wo es sich dann zu Hause gemütlich gemacht wird.
Wir haben erst vor etwa einen halben Jahr einen zweiten Kratzbaum ins Wohnzimmer gestellt, da er alte eigentlich von Salem beansprucht wird. Ganz selten das Floyd dort auch mal zum schlafen geduldet wird. Und jetzt gibt es zwei im Wohnzimmer, wobei Floyd den neuen Kratzbaum gleich als sein Eigentum erkannt hat und diesen nun auch entsprechend verteidigt. Auch wieder ein ganz kleines Stück zu mehr Selbstvertrauen. :grin:
Ich denke, am Anfang wirds echt hart und nervir. Floyd will bestimmt nicht seine Position so einfach aufgeben. Stellt euch ggf. auf ein paar Frechheiten ein. Wenns ganz schlimm wird, einfach mal ins Badezimmer. Wie die Nanny immer sagt "Die stille Ecke", dann kann Floyd sich wieder abregen.
Bei uns heisst es dann immer... ab auf dein Zimmer. :mrgreen:
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #12
Meine 2 verschwinden nur, wenns zum Tierarzt geht. Ich muss vorher alle Türen zu machen, bevor ich die Transportbox bewege. Baghira flitzt sonst unters Sofa im Arbeitszimmer. Da bekommste ihn auch nur mit Futtertricks wieder vor. Ansonsten wackeln sie immer hinter mir her, bis in den Geschirrspühler :mrgreen: Sie hören wie Hunde, nur das mit dem Futter mopsen, da muss ich immer alle Hühneraugen offen halten...
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #13
Meine 2 verschwinden nur, wenns zum Tierarzt geht. Ich muss vorher alle Türen zu machen, bevor ich die Transportbox bewege. Baghira flitzt sonst unters Sofa im Arbeitszimmer. Da bekommste ihn auch nur mit Futtertricks wieder vor. Ansonsten wackeln sie immer hinter mir her, bis in den Geschirrspühler :mrgreen: Sie hören wie Hunde, nur das mit dem Futter mopsen, da muss ich immer alle Hühneraugen offen halten...
Uns ist es einmal passiert, da konnte ich Floyd nirgends finden. Ich habe überall gesucht. Bis ich die Tür zu unserer Vorratskammer aufmachte. Floyd stand da wie... ups - erwischt. :grin:

Ja gut, jetzt im Nachhinein lacht man. Damals war mir erst nicht zu lachen zu mute. Ich meine, das hätte glatt sein Tod sein können. :shock: Glücklicherweise wusste er nicht recht wie er in dem engen Raum bis hoch zur Ablage mit der Schokolade kommt. Ausser einigen Mehltüten!!! und Maggi-Fix Produkten war kaum etwas angeknabbert.

Manchmal tut er so als ob er nicht bis drei zählen kann und dann wieder ist er so raffiniert. Weiteres Beispiel... wenn einer von uns aus der Küche geht, schauen wir immer ob noch irgendwo eine Katze zu sehen ist. Ich mache also die Küchentür von aussen zu. Kurze Zeit scheppert es gewaltig. Wir in die gesausst, da stand Floyd auf dem Herd, hat den Deckel weggeschubst und schleckte aus dem Topf mit der Sosse. Erst nach Tagen haben wir herausgefunden wie der Kerl und überlisten konnte. Er schleicht sich leise in die Küche und versteckt sich entweder hinter der Tür oder sogar in einen der Küchenschränke. Dann ist er solange leise, bis wir das Zimmer verlassen. Und dann... Floyd allein in der Küche... "mein Gott... ich bin im Paradies".:mrgreen:
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #14
Eigentlich haste einen sehr ausgebufften Kater... Bau doch mal ein schönes großes Fummelbrett. Ich glaube, das dürfte ihn sehr interessieren. Ich denke auch, er stellt sich dumm bei Dingen, die ihn nicht interessieren, wozu er keine Lust hat. Aber das Verstecken spielen kannste gut nutzen, dass du auch mal sein normales Futter "versteckst".

Balou ist auch manchmal so ein vorwitziger. Er macht Schubladen auf, am liebsten am Kleiderschrank. Er schluppt dann in die Schublade ganz oben, kraucht ganz hinter und hüpft in die darunter liegende Schublade... wenn ich ihn jetzt suche, mache ich ja die erste obere Schublade wieder zu und öffne die darunter, in der er sich eigentlich befinden soll. Da isser dann aber nicht. In der Zeit wo ich die Schublade nämlich geöffnet habe, ist er wieder eine Etage weiter runter gehüpft. Das Spiel geht dann so lange, bis er ganz unten angekommen ist und ich öffne die letzte unterste Schublade mit einem schnurrenden Kater zwischen meinen Socken... :mrgreen:
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #15
Jetzt mal zu unseren Problem. Vorallen am Anfang hat Floyd keinerlei Autorität akzeptiert, völlig egal von wem und um was es ging. Frühstück und Abendessen war bei uns eigentlich nur möglich wenn Floyd nicht im Zimmer war. Ansonsten ist der kleine Kerl direkt auf den Tisch, hat sich das Essen geklaut und es dann auch noch unter lauten Knurren mit Krallen und Zähnen verteitigt. Floyd hatte damals absolut null Unrechtsbewusstsein. Floyd klaut und frisst alles dessen er habhaft werden kann. Angefangen von Keksen, Brot, rohe Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüse, Salzstangen, Pilze aus dem Garten... kurz er frist alles. Das heisst, er würde es auffressen, wenn ich ihn denn lassen würde. Schliesslich sind etliche Dinge für ihn ja nicht ganz ungefährlich.
Frank, die einzige Autorität, die eine Katze kennenlernt, ist die einer Katzenmutter und das fehlt Deinem Floyd ja.
Ich würde in der Erziehung bei einem NEIN bleiben, oder -so habe ich es bei Fuchur geschafft- meinen Unwillen zeigen, indem ich 10 Minuten Arrest im Bad gebe.
Für Katzen die gern klauen, nutzt es etwas das zwar sofort zu unterbinden, ihnen aber durchaus ein Bröckchen abzugeben, allerdings nur in den Futternapf d.h. er bekommt immer was mit, aber eben nur sein verrägliches Futter.

Allerdings hat sich vor etwa einen Jahr ein weiteres Problem ergeben. Damals war es einer neuen Katze in der Umgebung gelungen, unseren Katzenzaun zu überwinden. Nun ja, ist ja schliesslich auch nur ausbruchssicher von innen nach aussen. Jedenfalls war Floyd völlig aus dem Häusschen. Er hat sich lange nicht mehr eingekriegt. Kurz darauf hat er angefangen zu markieren. Erst an der Haustür, das habe ich gar nicht recht mitbekommen. Aber so nach und nach im ganzen Haus, vom Keller bis ins Gästezimmer. Nach langen Beobachten haben wir inzwischen herausbekommen, das er das wohl tatsächlich aus Angst heraus macht. Denn er markiert immer rings um seine bevorzugten Lieblingsstellen und an Orte, von denen er eine Art Tür vermutet. So zum Beispiel die Haustür, einige Kellerfenster (aber immer nur zu Bereichen die ausserhalb des Katzengartens liegen), den Fernseher und einige Spiegel (bsw. einen grossen Spiegel am Kleiderschrank im Gästezimmer). Floyd hat manchmal dermassen Angst, das er überhaupt nicht mehr derselbe zu sein scheint.
Sein markieren ist normal, gerade in den Bereichen der Zugänge eines Raum oder Reviers machen Katzen das.
Mir klingt das zusammen mit seinem Klauverhalten auch gar nicht nach Angst, sondern nach viel Selbstbewußtsein und Eigenanspruch, nur der Starke darf markieren.
Betrachte Floyd nochmal mal genau, immun gegen jedes Nein, nicht verängstigt auch wenn Du ihm das geklaute wieder aus dem Mäulchen holst, zeigt eigentlich einen sehr unbekümmerten Kater.
Das Markieren selbst kannst Du etwas abschwächen indem Du mit der Hand Drüsensekret an seinen Wangen und annimmst und über seine gewohnten Stellen im Revier streichst, denn er markiert dort nur, wenn sein Eigengerucht verfliegt, oder befestige Kratzbretter solchen exponierten Stellen.

Mein Fuchur ist seit er zu uns kam ein Bündel an Selbstbewußtsein, frech, nicht hören wollen, und wenn ich mal schimpfe rollt er sich nur über meine Füße um zu zeigen wie lieb er doch ist.
Mit den Katzen geht er ebenso um, beachtet kein Fauchen, drängt sie auch mal in Ecken und ziemlich unbelehrbar, auch wenn er mal einen Tatzenhieb bekommt.
Er ist ein absolutes Schätzchen, unser Sonnyboy dem jeder was durchgehen läßt, aber deshalb auch nicht einfach zu erziehen, ein NEIN überhört er zu gern mal.
Aber er hat gelernt, das ein kurzer Arrest ein deutliches Zeichen meines Mißfallens ist, und riskiert immer weniger, dass ich aufstehen muß, weil es dann ins Bad geht :)
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #16
Eigentlich haste einen sehr ausgebufften Kater... Bau doch mal ein schönes großes Fummelbrett. Ich glaube, das dürfte ihn sehr interessieren. Ich denke auch, er stellt sich dumm bei Dingen, die ihn nicht interessieren, wozu er keine Lust hat. Aber das Verstecken spielen kannste gut nutzen, dass du auch mal sein normales Futter "versteckst".
Tjaaa... Fummelbrett geht nur wenn ich Salem vorher aussperre. Solange Salem im Haus ist, reisst er sämtliche Spiele an sich und Floyd steht nur daneben und kommt nicht zum Zug. Völlig egal ob Spielangel, Ballspiele oder was auch immer, Salem ist ist offenbar der Meinung das dies nur ihm zusteht.

Mir klingt das zusammen mit seinem Klauverhalten auch gar nicht nach Angst, sondern nach viel Selbstbewußtsein und Eigenanspruch, nur der Starke darf markieren.
Betrachte Floyd nochmal mal genau, immun gegen jedes Nein, nicht verängstigt auch wenn Du ihm das geklaute wieder aus dem Mäulchen holst, zeigt eigentlich einen sehr unbekümmerten Kater.
Genau das ist das Problem wo ich oft einfach nicht weiss, woran ich bei ihm bin. Du hast recht, manchmal zeigt er ein Verhalten wie der typische Revierchef. Andererseits benimmt er sich manchmal selbst bei scheinbaren Kleinigkeiten derart schüchtern und ängstlich, das mir wieder Zweifel kommen.

Das Markieren selbst kannst Du etwas abschwächen indem Du mit der Hand Drüsensekret an seinen Wangen und annimmst und über seine gewohnten Stellen im Revier streichst, denn er markiert dort nur, wenn sein Eigengerucht verfliegt, oder befestige Kratzbretter solchen exponierten Stellen.
Ok. werd ich mal versuchen.
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #17
Hey Frank, sorry, hab deine Antworten zu spät gelesen.

Also, dann bau 2 Fummelbretter und stelle beide gleichzeitig auf... Salem kann sich ja nicht zerteilen... oder doch? Man weiß ja nie:mrgreen:

Was habt ihr denn schon so alles besprochen oder umgesetzt? Gibts schon Ergebnisse? ICh weiß, ist ein bisschen früh. Aber Katzen reagieren ja meist sofort auf veränderungen.
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #18
Also die letzten drei Wochen waren bei Floyd richtig toll gewesen. Er war richtig lieb, hatte keine Panik-Attacken und hat auch nicht markiert... bis gestern. Da meinte er wieder an 3 Stellen zu pieseln... im Keller, im Wohnzimmer und im oberen Flur. Wobei das gestern meiner Meinung nach, eindeutig wegen Dominanz war. Ich glaube, es spielt bei Floyd wohl auch eine Rolle ob er womöglich unausgelastet ist. Die letzten Tage waren hier nämlich nicht so toll, es regnete und dazu war es auch recht kühl. Und schon dreht Floyd am Rad. :???:Fällt pausenlos Salem an, der davon meist extrem genervt ist. Vorallen da Floyd ja keine Regeln und keine Grenzen zu kennen scheint. Gestern abend hat er dermassen herumgetobt und randaliert, das ich ihn, wie Russian geraten hat, für 10 Minuten in sein Zimmer gesperrt habe. Danach war erstmal Ruhe und er lag ruhig und schnurrend in seinen Körbchen. :smile:
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #19
Ich habe mir gerade diesen Thread über den "Problemkater" Floyd durchgelesen.
Die Tipps insbesondere von Dinah fand ich klasse und auch,
dass sie sich so viel Mühe gemacht hat, all das herauszusuchen.

Anscheinend zeigt das konsequente Verhalten schon erste Erfolge.
Die gleichen Tipps habe ich übrigens bekommen, als unser jüngster Hund,
ein Westie, der zusammen mit unserem Schnauzer und dem Siamkater
unsere Familie ergänzt, auch anfing, gegen Tischbeine und auf Teppiche zu pinkeln.

Der Kater zeigt netterweise durch Scharren immer an, wenn doch mal wieder
ein paar Tröpfchen von uns übersehen wurden.

Letztendlich ist auch der Vergleich zu den teilweise merkwürdig anmutenden Tipps
der "Supernanny" nicht so verkehrt: Dem Tier die Grenzen aufzeigen, konsequent,
ruhig, bestimmt und es zugleich viel loben, ihm Vertrauen und Liebe zeigen
und sich intensiv mit ihm zu beschäftigen, diese Faktoren zusammen machen
das Miteinander für alle Beteiligten harmonischer und stressfreier.

Viel Erfolg weiterhin mit deinen "Erziehungsversuchen" und viel Spaß
mit Floyd und Salem! :smile:
 
  • Problemkater Floyd Beitrag #20
Na ja, im Allgemeinen sagt man ja, das man Katzen ohnehin nicht erziehen könne... die würden eh machen was sie wollten. Ich denke, bei vielen Katzen mag das auch stimmen, weil sie ihren Dosi wahrscheinlich ohnehin als den Stärkeren akzeptieren und sich mit der Situation arrangieren. Aber es gibt halt auch kleine Revoluzer, die meinen sie können es jederzeit mit ihren Dosi aufnehmen. Und ich denke, da muss man schon erziehend eingreifen.

Bei Floyd kommt das halt immer schubweise. Manchmal hat man wochenlang Ruhe und dann wieder dreht der Kerl einen Tag lang komplett durch. Das grösste Problem ist nach wie vor, das ich meist nicht dabei sein kann, wenn er mal wieder markiert und deshalb auch keine Gegenmassnahmen ergreifen kann. Also ausser sauber machen und alles wegputzen.
 
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Problemkater Floyd

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