Ich habe hier seit 2008 zwei Kater, beide geschätzte sieben Jahre alt. Da sie vom Tierschutz aus schlechter Haltung geholt wurden, ist über ihr Vorleben vor 2007 leider nichts bekannt. Kastriert sind beide, wann es gemacht wurde, auch keine Ahnung. Einer, Sultan, ist ein fauler Sack, das was man im allgemeinen Couchpotatoe nennt, während der andere, Pascha, sehr verspielt und agil ist. Ich würde mal behaupten, dass es grundsätzlich auf die Veranlagung ankommt und nicht darauf, ob kastriert oder nicht.
Wenn Du für deinen Kater Stress vermeiden willst, denke bitte nochmal über diesen Routine-Eingriff nach.
Für Freigänger ist es viel mehr Stress, sich gegenüber anderen Katern behaupten zu müssen --> Revierkämpfe, um evtl. eine Katze abzubekommen. Außerdem besteht die Gefahr, dass er sich mit einer tödlich verlaufenden Geschlechtskrankheit infizieren kann. Und er kann zwar nicht trächtig nach Hause kommen, trägt aber indirekt doch zum Katzenelend und überfüllten Tierheimen bei.
Auch für Kater in Wohnungshaltung ist der permanente Trieb, sich fortpflanzen zu wollen und nicht zu können nicht so schön.
Es könnte auch zu Problemen kommen, falls dein Kater irgendwann versucht, bei deiner kastrierten Katze zu landen.