Hallo Leerie,
zunächst einmal: es gibt keine risikolose Impfung. Bevor eine Katze gegen
Leukose geimpft wird, sollte sie auf das
FeLV und das
FIV Virus getestet werden. Ist sie
FeLV/
FIV negativ getestet worden und gesund, so sollte man sie impfen lassen, wenn sie einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt ist, etwa als Freigänger, oder wenn sie Umgang mit Freigängern hat oder auch, wenn Pflegekatzen ins Haus kommen.
Ist die Katze
FeLV oder
FIV positiv getestet, so gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, eine
FeLV positive Katze darf unter keinen Umständen gegen
Leukose geimpft werden, da die Impfung zum Ausbruch der
Leukose und damit zum baldigen Tod der Katze führt.
Andere wiederum sind der Ansicht, dass die Impfung einer
FeLV positiven Katze sie durchaus vor dem Ausbruch der Krankheit bewahren kann:
http://www.tierklinik.de/medizin.00170 siehe letzter Absatz.
Ist eine Katze
FIV positiv getestet so ist zu beachten, dass das
FIV Virus das Immunsystem einer Katze angreift und schwächt; daher kann eine Impfung gegen
Leukose bei einer
FIV positiven Katze im schlimmsten Fall zum Ausbruch von Katzenaids führen.
4 von unseren 6 Katzen sind gegen
Leukose geimpft, bei keiner von ihnen sind irgendwelche Nebenwirkungen aufgetreten, ich habe aber von anderen gehört, bei denen dies sehr wohl der Fall war. Wie bei allen Impfungen sollte man darauf achten, dass die Katze bei bester Gesundheit ist.
Die Leukoseimpfung steht zusammen mit der Tollwutimpfung in dem Verdacht, häufiger Impfsarkome auszulösen als etwa die
RCP Impfung, wobei mir keine Studien bekannt sind, die diesen Umstand belegen.
Die Grundimmunisierung erfolgt zweimal innerhalb von 4 Wochen, ab wann der volle Impfschutz gegeben ist, weiss ich nicht - sollte der
Tierarzt aber wissen.