Hallo Ihr Lieben!
Bin neu hier und versuch mich mal an meinem ersten Beitrag.
Habe erst seit Juni Katzen und die drei waren bei Einzug noch sehr jung, jedoch schwer zu sagen wie alt genau. Denke es wird jetzt ihr zweites Jahr Silvester und daher kann ich, falls im vergangenen was schief gelaufen ist, leider keinen Einfluss mehr darauf nehmen.
Das sie drinnen bleiben an dem Tag ist für mich klar, aber ihr Drang draussen zu sein ist zum Glück auch nicht zu groß. Obwohl die Türe zum Garten offen ist, sind sie alle drei fast nur im Haus.
Na ja gut, was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich bisher die besten Erfahrungen (bei Hunden und Pferden) damit gemacht habe das man die Tiere immer wieder, das ganze Jahr über, nicht schont was die Geräuschkulisse betrifft. Mal absichtlich den Topf fallen lassen, mit dem Deckel klappern, mit dem Löffel gegen den Topf schlagen, die Klobrille fallen lassen, eine Türe knallen (wenn man sicher sein kann das niemand durch will!!!), Eimer durch die Gegend schubsen, werfen oder treten... einfach auch mal laut sein, ohne das man selbst aufgeregt ist. Wenn man sich dann auch noch drüber lustig macht oder einfach nur vermittelt das es doch echt lustig war, was da gerade passiert ist, zeigen die Tiere keine oder zumindest nach einer Weile schon keine Scheu mehr vor lauten oder plötzlichen Geräuschen.
Ich sag nicht, dass es jedem Tier gleich gefällt, vermutlich ist bei den Meisten das Gegenteil der Fall, aber auf lange Sicht tut man den Tieren, meiner Meinung nach, eher einen Gefallen DAMIT als sie zu schonen, denn wie zum Beispiel zu Silvester kann man laute Geräusche nicht vermeiden und dann ist das Geheule groß.
Ein zweiter Punkt ist die eigene, innere Ruhe. Jedes Tier, auch wenn es panisch reagiert, ist ruhiger, wenn sein Mensch die Ruhe selbst ist. Klar wird allein dadurch keiner unserer Vierbeiner total entspannt, aber wenn man sich ganz ruhig verhält und nicht versucht in einer Tour beruhigend einzuwirken sondern einfach ruhig IST, überträgt sich das und selbst einem panischen Tier hilft das mehr als das jemand die Übermutti spielt und am laufenden Band "ist ja gut, ist ja gut...." murmelt. Einem Hund zumindest sagt man damit nicht mehr und nicht weniger als: "ich versteh Dich, ich hab ja auch Angst. Komm, wir haben zusammen Angst..." Sehr hilfreich. :wink:
Puhhh... und jetzt seid schön artig, wenn's was zu kritisieren gibt!
P.S.: Sollte jemand zu Beruhigungsmitteln greifen, kann ich nur dazu raten sich vorher ganz genau über das Präparat zu informieren!!! Viele davon legen die Muskulatur lahm, die Katze wirkt ruhig und entspannt, hat aber auch einfach keine andere Wahl, wobei das Gehirn voll auf Touren bleibt und alles ungefiltert weiter mitbekommt. DAS grenzt dann schon eher an Folter, als an Unterstützung! Also bitte vorsichtig sein, bei vielen Mitteln gibt es die Info vom Tierarzt leider nicht dazu!