Hallo Yantara,
ihr habt aber einen echt süßen Hund!
Wir haben 2 Kater, einen Schäferhund und einen Hamster (unter Verschluß, da trau ich den Katern ja alles zu!)
Der ältere Kater (Max) war zu erst da und wir haben ca. 4 Wochen damit verbracht die beiden (Hund und Kater) zu vergesellschaften, weil Prinz (Hund) natürlich auf Max los wollte. Nicht um ihn zu fressen, sondern aus purer Neugier. Er war so aufgeregt, dass Max sehr auf Distanz ging. Prinz wurde also im Haus an der Leine gehalten und täglich ein bisschen näher an Max ran gelassen. Außerdem durfte Prinz nicht nach oben (im Haus) und Max hatte dort sein sicheres Refugium. Allmählich ließen wir die Zügel locker, wenn Prinz Max zu nahe kam, gab´s was mit den Pfoten (von Max) und Prinz zog sich schnell zurück.
Der Druchbruch kam allerdings als Prinz einmal sehr krank war und sich kaum rührte. Das spührte Max sofort und er hatte überhaupt keine Angst mehr, er schien sich sogar Sorgen zu machen und schnupperte am kranken Prinz (ey Alter, alles in Ordnung mir dir?). Nun ist es so, dass Prinz von Max mit Nasenstupsern begrüßt wird, wie er es mit uns Menschen auch macht.
Als Kitten kam kannte Prinz ja schon Katze im Haus und es gab überhaupt keine Probleme (im Gegensatz zu Max und Kitten).
Was will ich sagen? Lass es langsam angehen, hab nicht zu viel Angst, die Tiere klären viel unter einander. Wenn euer Hund zu aufdringlich wird und Kätzchen Angst hat, greife ein und beruhige den Hund, denn er wird wahrscheinlich sehr aufgeregt sein. Da der Hund von Natur aus kräftiger ist musst du Kätzchen evtl. vor ihm schützen. Auch wenn er ihr gar nichts böses will kann so eine Pfote auf dem Katzenrücken Schaden anrichten. Es ist wohl nur eine Aufforderung zum Spiel, aber seine Kraft und Größe kann er nicht einschätzen. Bei uns extrem, da Schäferhund, aber auch auf kleinere Hunde trifft das zu.
Es gibt viele Haushalte in denen Hund und Katz friedlich miteinander leben.
Gruß, Silke